Siehe auch – weiteres Beispiel: [ von dankscheen am 2010-03-01 14:19:16 ]
Quelle:
http://www.krone.at/krone/S25/object_id__184930/hxcms/index.html
Nordische Kombi 11.02.2010, 21:32
Olympia: Gottwald und Stecher haben Fixplatz
Doppel-Olympiasieger Felix Gottwald (Bild) hat sich im
ersten Sprungtraining der Nordischen Kombination am
Donnerstag gleich gut mit der Normalschanze angefreundet.
"Eine lässige Schanze", sagte der 34-Jährige, der nach
zweijähriger Pause im Olympia-Winter zurückgekehrt ist -
wohl wissend, dass auch er bei seinen fünften Spielen an
Edelmetall gemessen wird. Der Weltcup-Gesamt-Zweite
hat wie Mario Stecher einen
Fixplatz für die erste Konkurrenz.
Österreichs eifrigster Medaillensammler landete seine weitesten
Sprünge bei jeweils 95,5 Metern, da fehlten ihm rund fünf Meter
auf die Besten.
"Wichtig ist, dass man sich herantastet", sagte der Salzburger,
der vor dem Bewerb am Sonntag in Whistler noch zwei
Trainingseinheiten zur Verfügung hat.
Chappuis und Ryynänen mit Tageshöchstweiten
Die Tageshöchstweiten gingen auf das Konto von
Weltcup-Spitzenreiter Jason Lamy Chappuis (FRA)
und den Finnen Janne Ryynänen mit jeweils 102 Metern.
Noch nicht angetreten ist übrigens Mitfavorit Hannu Manninen.
Der Finne musste kurz vor Olympia Prüfungen für seine
Pilotenausbildung absolvieren.
Gottwald, der die meisten seiner Spitzenplätze dank starker
Laufleistung erobert hat, testete am Donnerstag auch gleich
noch seine Langlaufski. Bei Schneefall um null Grad, der bis
zum Wochenende anhalten sollte, waren schwierige Bedingungen
in der Loipe garantiert. "Dadurch wird die vermeintlich leichtere
Strecke sehr schwierig", erklärte der Wahl-Ramsauer.
Stecher landete seine weitesten Sprünge bei 99,0 (2.)
und 98,5 Metern und war recht zufrieden. "Die Sprünge
sind jetzt konstanter, der zweite ist mir sehr gut gelungen.
Die Sprungpause seit Seefeld hat offenbar gut getan",
freute sich der Steirer. Bernhard Gruber startete gut mit
Sprüngen auf 99,0 und 98,5 Meter, David Kreiner setzte
seinen weitesten Satz bei 96 Meter in die Bahn.
Bieler stärkster Österreicher auf der Schanze
Stärkster Springer der Österreicher war beim ersten
Abtasten der Tiroler Christoph Bieler mit zweimal
zweitbester Weite (99,5 im dritten Durchgang).
"Die Schanze taugt mir, aber es gibt noch Reserven",
sagte der Team-Olympiasieger von Turin 2006. Er hat
zuletzt im Weltcup läuferisch nicht mit den Besten
mithalten können und daher seinen Platz im Bewerb
von der Normalschanze (1 Sprung/10 km-Langlauf) nicht sicher.
Wer aus dem Trio Bieler, Kreiner und Gruber die zwei freien
Startplätze erhält, darüber wird nicht zuletzt das schnelle Lauftraining
am Freitag entscheiden. Die Aufstellung erfolgt nach Aussage von
Trainer Christoph Eugen noch am Freitag oder am Samstag.