Neufeld an der Leitha ist eine Stadtgemeinde im
Burgenland im
Bezirk Eisenstadt-Umgebung in
Österreich. Der ungarische Ortsname der Gemeinde ist ''Lajtaújfalu''.
Geografie
Die Gemeinde liegt im nördlichen Burgenland am Fluss
Leitha nahe der Landeshauptstadt
Eisenstadt. Neufeld an der Leitha ist der einzige Ort in der Gemeinde. Der nordöstlich gelegene
Neufelder See ist ein reizvolles künstliches Gewässer, das aus einem ehemaligen Braunkohlebergbau entstanden ist.
Geschichte
Neufeld an der Leitha wurde 1678 erstmals urkundlich erwähnt.Der Ort gehörte wie das gesamte Burgenland bis 1920/1921 zu
Ungarn (Deutsch-Westungarn). Seit 1898 musste aufgrund der
Magyarisierungspolitik der Regierung in
Budapest der ungarische Ortsname Laijtaújfalu verwendet werden. Nach Ende des ersten Weltkriegs wurde nach zähen Verhandlungen Deutsch-Westungarn in den Verträgen von St. Germain und Trianon 1919 Österreich zugesprochen. Der Ort gehört seit 1921 zum neu gegründeten Bundesland Burgenland (siehe auch
Geschichte des Burgenlandes).Stadtgemeinde ist Neufeld an der Leitha seit 1997 (durch VO 23, Marktgemeinde 38/1987).
Politik
Bürgermeister ist Michael Lampel von der SPÖ.Die Mandatsverteilung (23 Sitze) in der Gemeindevertretung ist SPÖ 17, ÖVP 5, FPÖ 1.
Kultur und Sehenswürdigkeiten
Die evangelische Kirche aus dem Jahr 1904 ist ein neugotisches Bauwerk. Die katholische Pfarrkirche wurde 1967 erbaut.
Persönlichkeiten
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Ludwig Leser, burgenländischer Landeshauptmann
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Jürgen Mansberger, österreichischer Fußballspieler
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Fred Sinowatz, österreichischer Bundeskanzler 1983−1986