Opponitz ist eine Gemeinde im
Bezirk Amstetten in
Niederösterreich.
Geografie
Opponitz liegt an der Ybbs im
Mostviertel in der niederösterreichischen
Eisenwurzen. 72,52 Prozent der Fläche der Gemeinde sind bewaldet.
Katastralgemeinden sind: Graben, Gstadt, Hauslehen, Ofenberg, Schwarzenbach, Strubb, Thann.
Geschichte
Im Altertum war das Gebiet Teil der Provinz
Noricum. Der Ortsname Opponitz lässt auf eine slawische Besiedlung schließen. In einem Passauer Urbar wird der Ort 1256 als „Opotnitz“ erstmals erwähnt. Im österreichischen Kernland Niederösterreich liegend teilte der Ort die wechselvolle
Geschichte Österreichs.
Einwohnerentwicklung
Nach dem Ergebnis der Volkszählung 2001 gab es 957 Einwohner. 1991 hatte die Gemeinde 1.031 Einwohner, 1981 1.006 und im Jahr 1971 1.006 Einwohner.
Politik
Bürgermeister der Gemeinde ist Ing. Erwin Forster, Amtsleiter Friedrich Misof.Im Gemeinderat gibt es nach der Gemeinderatswahl 2005 bei insgesamt 15 Sitzen folgende Mandatsverteilung:
ÖVP 8,
SPÖ 7, andere keine Sitze.
Wirtschaft und Infrastruktur
Nichtlandwirtschaftliche Arbeitsstätten gab es im Jahr 2001 30, land- und forstwirtschaftliche Betriebe nach der Erhebung 1999 67. Die Zahl der Erwerbstätigen am Wohnort betrug nach der Volkszählung 2001 430. Die Erwerbsquote lag 2001 bei 46,18 Prozent. Arbeitslose gab es 2003 im Jahresdurchschnitt 786.
Verkehr
Opponitz ist Station an der schmalspurigen
Ybbstalbahn der
ÖBB.
Tourismus
Bei Touristen ist Opponitz als das Fischerdorf bekannt und beliebt.Das glasklare Wasser der
Ybbs bietet dem Fliegenfischer ein unvergleichliches Erlebnis.