2.5 stars - 2 reviews5

Lehrerdienstpragmatik : Lehrerdienstordnung


0

Lehrerdienstpragmatik

die, -, nur Sg.
Lehrerdienstordnung


Art des Wortes: Substantiv

Kategorien: Amts- und Juristensprache

Tags: rechtssprachlich historisch

Erstellt von: Koschutnig am May.2008


Links: Österreichisches Wörterbuch : Lehrerdienstpragmatik

Dieser Eintrag ist noch nicht Teil des Wörterbuches.

  


Bekanntheit

Ab zehn Bewertungen erstellen wir eine Karte Österreichs mit der Bekanntheit des Wortes. Du kannst Dir aber die aktuelle Karte ansehen.

Änderungen (1)


Bewertungen (3)



0
Als die Lehrerinnen und Lehrer zu Beamten wurden:
Die Lehrerdienstpragmatik
Die Regierung hat dem Abgeordnetenhause den Entwurf eines Gesetzes vorgelegt, der das Dienstverhältnis der Lehrerschaft an staatlichen mittleren und niederen Unterrichtsanstalten regeln soll. […] Der Entwurf einer Lehrerdienstpragmatik, den die Regierung jetzt dem A vorgelegt hat, hält an dem Gesichtspunkt fest, daß die Staatslehrpersonen eine Kategorie von Staatsbeamten darstellen, die nur nach Berufsart und Vorbildung gesondert sind.
Quelle: 6.7.1917, Wien Bibliothek
Die ganze originale „LDP“ ist hier:
Gesetz, betreffend das Dienstverhältnis der Lehrerschaft an staatlichen mittleren und niederen Unterrichtsanstalten (Lehrerdienstpragmatik)
vom 28. Juli 1917
Quelle: ÖNB, Alex
Ebenso wie die 1914 zum Gesetz gewordene Dienstpragmatik der übrigen Beamtenschaft wurde auch die Lehrerdienstpragmatik aus dem Jahr 1917, mit der die Lehrer den übrigen Beamten gleichgestellt worden waren, durch das Bundesgesetz vom 27. Juni 1979 über das Dienstrecht der Beamten (BDG 1979) außer Kraft gesetzt, bzw. wurden die wesentlichen Inhalte beider Dienstordnungen in das gemeinsame Beamten-Dienstrechtsgesetz übernommen:
Quelle: RIS - BDG 1979


Mit dem Argument "Reine beamtensprache" [sic!] war der Eintrag lange "verbannt" gewesen - doch da gibt es die Kategorie "Amts- und Juristensprache". Wozu mag die bloß dienen?
von Koschutnig am 22.Aug.

 


  Anmelden zum Kommentieren






Alooha | Österreichisch | Bairisch | Bayrisches Dialektwörterbuch | Urbanes Wörterbuch | Business Argot | American Slang | Aussie Slang | Sinhala | Ceylon | Jerga Urbana | NLP | Sprachen Lernen | Master | Witze | Emoji DictionaryAGB | Impressum

Das österreichische Wörterbuch stellt eine Sammlung von österreichischen Wörtern dar um die Unterschiede des österreichischen Deutsch am Leben zu halten.

Derzeit sind über 1300 Wörter ins Wörterbuch aufgenommen wobei es weit mehr eingetragene Wörter gibt.

Die Ursprünge des Wörterbuches entstanden vor etwa 15 Jahren als ich von Österreich nach Deutschland gezogen bin und mehr mit hochdeutsch sprechenden Menschen zu tun hatte.

Österreichisches Deutsch bezeichnet die in Österreich gebräuchlichen sprachlichen Besonderheiten der deutschen Sprache und ihres Wortschatzes in der hochdeutschen Schriftsprache. Davon zu unterscheiden sind die in Österreich gebräuchlichen bairischen und alemannischen Dialekte.

Das vom österreichischen Unterrichtsministerium mitinitiierte und für Schulen und Ämter des Landes verbindliche österreichische Wörterbuch dokumentiert das Vokabular der deutschen Sprache in Österreich seit 1951.

Teile des Wortschatzes der österreichischen Standardsprache sind, bedingt durch das bairische Dialektkontinuum, auch im angrenzenden Bayern geläufig.

Einige Begriffe und zahlreiche Besonderheiten der Aussprache entstammen den in Österreich verbreiteten Mundarten und regionalen Dialekten, viele andere wurden nicht-deutschsprachigen Kronländern der Habsburgermonarchie entlehnt. Eine große Anzahl rechts- und verwaltungstechnischer Begriffe sowie grammatikalische Besonderheiten gehen auf das österreichische Amtsdeutsch im Habsburgerreich zurück.

Außerdem umfasst ein wichtiger Teil des speziell österreichischen Wortschatzes den kulinarischen Bereich; einige dieser Ausdrücke sind durch Verträge mit der Europäischen Gemeinschaft geschützt, damit EU-Recht Österreich nicht zwingt, hier fremde deutschsprachige Begriffe anzuwenden.

Daneben gibt es in Österreich abseits der hochsprachlichen Standardvarietät noch zahlreiche regionale Dialektformen, hier insbesondere bairische und alemannische Dialekte. Diese werden in der Umgangssprache sehr stark genutzt, finden aber keinen direkten Niederschlag in der Schriftsprache.