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Tschickarretierer : Kippensammler


+6


  

Tschịckarretierer

der, -s, -
Kippensammler


Art des Wortes: Substantiv

Kategorien: Stadt

Erstellt von: ChrisB am Aug.2008

Links: Österreichisches Wörterbuch : Tschickarretierer V W

Dieser Eintrag ist als Teil des Wörterbuches eingetragen.

  


Bekanntheit

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Änderungen (1)


Bewertungen (7)



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Die Armut der Nachkriegszeit
Leute, die weggeworfenen Tschicks sammelten, um sich daraus neue Zigaretten zu drehen.
von ChrisB am Aug.2008

 
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Mir
als der Beschäftigte der Straßenreinigung jene Tschi(c)k entfernte, die von der "Kundschaft" liegen gelassen wurden. Vermutlich liege ich falsch. Jeder lernt einmal ein Wort falsch ein. Bitte um Aufklärung. Ich will zumindest meinen Dialekt fehlerfrei beherrschen.
von Brezi am Aug.2008

 
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Suchen ist Glückssache
Eben gefunden!! Mein Tschickarretierer hat hier schon sein Pendant: Tschikaretiera - Ich hab Google über die Schreibweise abstimmen lassen: -Tschick 29000- -Tschik 10600- -arretieren 9940- -aretieren 8-. WIKI leitet Tschick weiter zu Zigarette.
von ChrisB am Aug.2008

 
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Ah!
Tschikaretiera
beschreibt dasselbe Phänomen, Dein Eintrag ist aber der bessere ... !
von JoDo am Aug.2008

 
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Noch eine Deutung:
Wenn sich bei jemandem die Schuhsohle vorne abzulösen begann, dann bezeichtnete das mein Vater (+) als Tschickaufklauber oder Tschickarretierer, weil selbige Beschaffenheit der Sohle dazu neigte, Kleingegenstände, wie z.B. Zigarettenstummel aufzunehmen.
von JoDo am Aug.2008

 
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@Brezi
In den 30erJahren (Weltwirtschaftskrise, Arbeitslose, Inflation), in der Kriegszeit und auch danach waren Zigaretten ein beliebtes (wenn nicht das!) Zahlungs- und Tauschmittel (Schwarzmarkt z.B. im Resslpark -> Schleich). In einer Zeit wo es mehr Arme als Reiche gab, waren Zigaretten und auch Tschicks etwas kostbares, und diese viel zu schade um weggekehrt zu werden. Wenn eben Einer kein Geld für Zigaretten hatte und Raucher war, dann mußte er Zigarettenstummeln sammeln, um sich daraus neue Zigaretten drehen zu können. Das waren keine Penner im heutigen Sinn; sie waren einfach nur arm. ...und Straßenkehrer waren sie sicher nicht!
von ChrisB am Aug.2008

 
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    Tschickarretierer sammeln weggeworfene Tschicks, um sich daraus neue Zigaretten zu wuzeln.
von Russi am 16.Oct.

 


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Das österreichische Wörterbuch stellt eine Sammlung von österreichischen Wörtern dar um die Unterschiede des österreichischen Deutsch am Leben zu halten.

Derzeit sind über 1300 Wörter ins Wörterbuch aufgenommen wobei es weit mehr eingetragene Wörter gibt.

Die Ursprünge des Wörterbuches entstanden vor etwa 15 Jahren als ich von Österreich nach Deutschland gezogen bin und mehr mit hochdeutsch sprechenden Menschen zu tun hatte.

Österreichisches Deutsch bezeichnet die in Österreich gebräuchlichen sprachlichen Besonderheiten der deutschen Sprache und ihres Wortschatzes in der hochdeutschen Schriftsprache. Davon zu unterscheiden sind die in Österreich gebräuchlichen bairischen und alemannischen Dialekte.

Das vom österreichischen Unterrichtsministerium mitinitiierte und für Schulen und Ämter des Landes verbindliche österreichische Wörterbuch dokumentiert das Vokabular der deutschen Sprache in Österreich seit 1951.

Teile des Wortschatzes der österreichischen Standardsprache sind, bedingt durch das bairische Dialektkontinuum, auch im angrenzenden Bayern geläufig.

Einige Begriffe und zahlreiche Besonderheiten der Aussprache entstammen den in Österreich verbreiteten Mundarten und regionalen Dialekten, viele andere wurden nicht-deutschsprachigen Kronländern der Habsburgermonarchie entlehnt. Eine große Anzahl rechts- und verwaltungstechnischer Begriffe sowie grammatikalische Besonderheiten gehen auf das österreichische Amtsdeutsch im Habsburgerreich zurück.

Außerdem umfasst ein wichtiger Teil des speziell österreichischen Wortschatzes den kulinarischen Bereich; einige dieser Ausdrücke sind durch Verträge mit der Europäischen Gemeinschaft geschützt, damit EU-Recht Österreich nicht zwingt, hier fremde deutschsprachige Begriffe anzuwenden.

Daneben gibt es in Österreich abseits der hochsprachlichen Standardvarietät noch zahlreiche regionale Dialektformen, hier insbesondere bairische und alemannische Dialekte. Diese werden in der Umgangssprache sehr stark genutzt, finden aber keinen direkten Niederschlag in der Schriftsprache.