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Dienstzettler : Arbeitnehmer ohne formellen...


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Dienstzettler

der, -s, ---
Arbeitnehmer ohne formellen schriftlichen Arbeitsvertrag


Art des Wortes: Substantiv

Kategorien: Arbeitswelt

Erstellt von: Koschutnig am Dec.2008

Links: Österreichisches Wörterbuch : Dienstzettler V W

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Bekanntheit

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Der Abschluss des Arbeitsvertrages ist normalerweise an keine Formvorschrift gebunden. Aus diesem Grunde kann er nicht nur schriftlich, sondern auch mündlich oder sogar durch eine „schlüssige Handlung” zustande kommen. [...] Gibt es jedoch keinen schriftlichen Arbeitsvertrag, dann muss der Arbeitgeber dem Arbeitnehmer einen "Dienstzettel" aushändigen.

* «Seit Jahren werden sogenannte "Dienstzettler" in den Landesdienst aufgenommen, um derart das Personalbudget nicht zusätzlich zu belasten.» (Kleine Zeitung, 29.04.2011)
* «Welche finanziellen Nachteile haben Dienstzettler gegenüber Landesbeamten? - HERWIG RETTENBACHER: Dienstzettler haben zwar auch Anspruch auf ein 13. und 14. Monatsgehalt, im Gegensatz zu Beamten bekommen bekommen sie aber deutlich weniger Zulagen und haben auch weniger Urlaub.» (Kl. Zeitung, 15.12.2008)
* « Pfeifenberger weist die mediale Skandalisierung der " Dienstzettler" (KTZ, 22.7.04) auf das Schärfste zurück.» (www.ots.at 22.07.2004)

...Das Problem der sogenannten "Dienstzettler" entstand in den 90er-Jahren. Damals versuchte man, auf diese Weise die offiziellen Personalkosten in der Landesverwaltung niedriger zu halten. Denn die via Dienstzettel eingestellten Mitarbeiter werden aus dem Budgetposten "Sachaufwand" bezahlt und nicht aus dem Personalbudget.
Quelle: Krone.at Kärnten,
21.04.2009

von Koschutnig am Dec.2008

 
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@Sapperlot: Erfreulich, dass du drauf aufmerksam machst,
was für ein schauderbares Ausmaß das grundlose "Verbannen" von einwandfrei österr. Einträgen hatte, sodass so viele Ersatzeinträge erforderlich waren. Weit über 150 meiner Einträge waren unsichtbar gemacht worden. Du hast also noch viel Arbeit vor dir.

Erklär mir jedoch - wenn dir irgendetwas einfällt - deine bisher unbegründete und sicherlich auch unbegründbare Negativbeurteilung dieses extrem österr. Wortes sowohl hier beim Originaleintrag als auch beim Ersatzeintrag, der während der "Verbannung" des Originaleintrags entstanden ist.
von Koschutnig am 17.Feb.

 


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