4.1 stars - 17 reviews5

Kaff : Dorf


+11

Kaff

das
Dorf


Art des Wortes: Substantiv

Erstellt von: rose020 am Sep.2005

Ähnlich klingend:  
GV
+2
           
Kufe
-1
   
Kaffee  
+3
 

Links: Österreichisches Wörterbuch : Kaff V W

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Bekanntheit

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Bewertungen (18)



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Beispiel:
Es wird ein Knackpunkt sein, ob ich in jedem Kaff eine Universitätsklinik anbieten muss. (Die Presse 19.6.2004)
von Russi am Dec.2005

 
0
an alle :das KAFF gibt es seit 2005
bzw. alle die den Daumen heben können .....
wo ist dieser ??????????? Russi hat ihn noch am 31. 12 kommentiert ( hat ihn nicht mehr heben können ............) verzeih mir lg zott1107
von zott am May.2008

 
0
Gesamtdeutsch!
Das Wort gehört nicht herein, auch wenn´s fast jeder kennt, da es gesamtdeutsch ist!
von Koschutnig am May.2008

 
0
Hinaus mit dem Kaff!
da absolut ugs. gesamtdeutsch!
NICHT ALLES, was Umgangssprache ist, ist deshalb speziell "österreichisch",
und dies sollte auch beim Bewerten berücksichtigt werden !

* DDR-DUDEN: "Kaff: umg. verächtl. für kleine, langweilige Ortschaft [Zig.]"
* DUDEN (Mannheim): "Kaff: zigeunerspr. (ugs. für Dorf, armselige Ortschaft)"
* WAHRIG: "Kaff: umg., elender Ort, langweiliges Dorf [Gaunersprache, von Zig. gaw = Dorf; beeinflusst von Kaffer = Blödling]"
* Bünting: "ugs., abwert.; kleines Dorf; unbedeutender, langweiliger Ort"
* KLUGE Etymol.Wb.: "Kaff: `Dorf, elendes Nest´, jung rückgebildet aus `Kaffer = ungebildeter Mensch´ ; s. H.Fischer Schwäb.Wb 1814"
von Koschutnig am Jul.2010

 
0
Koschutnig hat bereits 2010 geschrieben:
Hinaus mit dem Kaff!
von Compy am Aug.2013

 
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Kaff kenne ich erst, seit ich von Österreich nach Deutschland gekommen bin.
von OTTO am Mar.2016

 
0
Nochmals: Ein übles Wort am falschen Ort!
Überhaupt nichts spez. Österreichisches!
Gemeindeutsch mit Herkunft aus der Zigeunersprache, wie vor etlichen Jahren die gescheiten wiss. Bücher noch sagten, als niemand verdächtigt wurde, bei "Zigeuner" an "Zieh-Gauner" zu denken!

Heute meint Online-Duden immerhin:

"Dorf, Ort[schaft]; (umgangssprachlich abwertend) Nest"
HERKUNFT
Gaunersprache, wohl zu zigeunerisch gāw = Dorf; vielleicht beeinflusst von jiddisch kefar < hebräisch kĕfạr = Dorf, vgl. Kaffer
Quelle: Duden Online

von Koschutnig am 03.Feb.

 


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Das österreichische Wörterbuch stellt eine Sammlung von österreichischen Wörtern dar um die Unterschiede des österreichischen Deutsch am Leben zu halten.

Derzeit sind über 1300 Wörter ins Wörterbuch aufgenommen wobei es weit mehr eingetragene Wörter gibt.

Die Ursprünge des Wörterbuches entstanden vor etwa 15 Jahren als ich von Österreich nach Deutschland gezogen bin und mehr mit hochdeutsch sprechenden Menschen zu tun hatte.

Österreichisches Deutsch bezeichnet die in Österreich gebräuchlichen sprachlichen Besonderheiten der deutschen Sprache und ihres Wortschatzes in der hochdeutschen Schriftsprache. Davon zu unterscheiden sind die in Österreich gebräuchlichen bairischen und alemannischen Dialekte.

Das vom österreichischen Unterrichtsministerium mitinitiierte und für Schulen und Ämter des Landes verbindliche österreichische Wörterbuch dokumentiert das Vokabular der deutschen Sprache in Österreich seit 1951.

Teile des Wortschatzes der österreichischen Standardsprache sind, bedingt durch das bairische Dialektkontinuum, auch im angrenzenden Bayern geläufig.

Einige Begriffe und zahlreiche Besonderheiten der Aussprache entstammen den in Österreich verbreiteten Mundarten und regionalen Dialekten, viele andere wurden nicht-deutschsprachigen Kronländern der Habsburgermonarchie entlehnt. Eine große Anzahl rechts- und verwaltungstechnischer Begriffe sowie grammatikalische Besonderheiten gehen auf das österreichische Amtsdeutsch im Habsburgerreich zurück.

Außerdem umfasst ein wichtiger Teil des speziell österreichischen Wortschatzes den kulinarischen Bereich; einige dieser Ausdrücke sind durch Verträge mit der Europäischen Gemeinschaft geschützt, damit EU-Recht Österreich nicht zwingt, hier fremde deutschsprachige Begriffe anzuwenden.

Daneben gibt es in Österreich abseits der hochsprachlichen Standardvarietät noch zahlreiche regionale Dialektformen, hier insbesondere bairische und alemannische Dialekte. Diese werden in der Umgangssprache sehr stark genutzt, finden aber keinen direkten Niederschlag in der Schriftsprache.