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verbücherungsfähig : ins Grundbuch, Handelsregister u.ä....


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verbücherungsfähig

ins Grundbuch, Handelsregister u.ä. eintragbar


Art des Wortes: Adjektiv

Kategorien: Amts- und Juristensprache

Erstellt von: Koschutnig am Dec.2011

Links: Österreichisches Wörterbuch : verbücherungsfähig V W

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Bekanntheit

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Bewertungen (4)



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Ganz, ganz wundervolles Beamtendeutsch - aber sprachlich falsch:
* Verbücherungsfähig ist ein vertragliches Belastungs- und Veräußerungsverbot nur dann, wenn es zwischen Ehegatten, eingetragenen Partnern oder zwischen Eltern und leiblichen Kindern, Adoptivkindern, Pflegekindern und deren Ehegatten oder eingetragenen Partnern vereinbart wird. www.notar.at - http://tinyurl.com/d8udpc3
* OGH: Enthält der Tauschvertrag die Erklärung seines Vertragspartners, die ihm zukommende Leistung bereits erhalten zu haben, so ist dieser verbücherungsfähig
In seinem Beschluss vom 27.06.2006 zur GZ 5 Ob 10/06x hat sich der OGH mit der Frage befasst, ob ein Tauschvertrag verbücherungsfähig ist:..
www.jusguide.at - http://tinyurl.com/btu97uk

- Adjektiva mit der aktiven Bedeutung von "- fähig" zu bilden, ist eine Mode, die häufig in die Hose geht ('lagerfähig', 'genussfähig', 'strapazierfähig', 'verbücherungsfähig' ), denn 'fähig' bedeutet, etwas tun können, zu etwas in der Lage sein (s. 'arbeitsfähig', 'lebensfähig').
Die Nachsilbe '-bar' hingegen besagt, dass etwas geschehen kann. Da ein Tauschvertrag bzw. ein Veräußerungsverbot eingetragen werden kann - eintragbar ist -, kann er bzw. es eigentlich nur verbücherbar sein!
von Koschutnig am Dec.2011

 
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"Dublette"? Nein, obsolet, s. Änderungen"
von Koschutnig am 15.Feb.

 


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Das österreichische Wörterbuch stellt eine Sammlung von österreichischen Wörtern dar um die Unterschiede des österreichischen Deutsch am Leben zu halten.

Derzeit sind über 1300 Wörter ins Wörterbuch aufgenommen wobei es weit mehr eingetragene Wörter gibt.

Die Ursprünge des Wörterbuches entstanden vor etwa 15 Jahren als ich von Österreich nach Deutschland gezogen bin und mehr mit hochdeutsch sprechenden Menschen zu tun hatte.

Österreichisches Deutsch bezeichnet die in Österreich gebräuchlichen sprachlichen Besonderheiten der deutschen Sprache und ihres Wortschatzes in der hochdeutschen Schriftsprache. Davon zu unterscheiden sind die in Österreich gebräuchlichen bairischen und alemannischen Dialekte.

Das vom österreichischen Unterrichtsministerium mitinitiierte und für Schulen und Ämter des Landes verbindliche österreichische Wörterbuch dokumentiert das Vokabular der deutschen Sprache in Österreich seit 1951.

Teile des Wortschatzes der österreichischen Standardsprache sind, bedingt durch das bairische Dialektkontinuum, auch im angrenzenden Bayern geläufig.

Einige Begriffe und zahlreiche Besonderheiten der Aussprache entstammen den in Österreich verbreiteten Mundarten und regionalen Dialekten, viele andere wurden nicht-deutschsprachigen Kronländern der Habsburgermonarchie entlehnt. Eine große Anzahl rechts- und verwaltungstechnischer Begriffe sowie grammatikalische Besonderheiten gehen auf das österreichische Amtsdeutsch im Habsburgerreich zurück.

Außerdem umfasst ein wichtiger Teil des speziell österreichischen Wortschatzes den kulinarischen Bereich; einige dieser Ausdrücke sind durch Verträge mit der Europäischen Gemeinschaft geschützt, damit EU-Recht Österreich nicht zwingt, hier fremde deutschsprachige Begriffe anzuwenden.

Daneben gibt es in Österreich abseits der hochsprachlichen Standardvarietät noch zahlreiche regionale Dialektformen, hier insbesondere bairische und alemannische Dialekte. Diese werden in der Umgangssprache sehr stark genutzt, finden aber keinen direkten Niederschlag in der Schriftsprache.