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Gepranter : Oberboden der Scheune


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Gepranter

der
[ gɘ'pråntɐ ]
Oberboden der Scheune


Art des Wortes: Substantiv

Kategorien: Technische Begriffe

Tags: kärntnerisch Drautal

Erstellt von: Koschutnig am Aug.2016

Links: Österreichisches Wörterbuch : Gepranter V W

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Das auf das Alpenslawische als Vorgänger des Slowenischen zurückgehende Wort hat in den lokalen Mundarten eine Reihe von verwandten Formen (s. Gepáter und Peter, Panter, Pranter). Der im Kärntner Drautal zu hörende Eintrag hat auch in die hochsprachliche Literatur Kärntens Eingang gefunden:
So wie ich einst meinen Eltern,
folg mir, Sohn, zur
Brechelgrube,
zu der Darre, zu den Keltern
und ans Brautbett in die Stube.
Tritt in Erbe schlichten Kleides,
eingedenk uralten Eides.

Wahr den Webstuhl am Gepranter,
Weizenstrauß und Sichel trage.
Miss gerecht das Korn im Ganter,
ehrsam sei Gewicht und Waage...
Quelle: Johannes Lindner, „Die Übergabe“ in Perkonig, „Kärnten, Heimatland, Ahnenland“ (1943)
.
von Koschutnig am Aug.2016

 


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Das österreichische Wörterbuch stellt eine Sammlung von österreichischen Wörtern dar um die Unterschiede des österreichischen Deutsch am Leben zu halten.

Derzeit sind über 1300 Wörter ins Wörterbuch aufgenommen wobei es weit mehr eingetragene Wörter gibt.

Die Ursprünge des Wörterbuches entstanden vor etwa 15 Jahren als ich von Österreich nach Deutschland gezogen bin und mehr mit hochdeutsch sprechenden Menschen zu tun hatte.

Österreichisches Deutsch bezeichnet die in Österreich gebräuchlichen sprachlichen Besonderheiten der deutschen Sprache und ihres Wortschatzes in der hochdeutschen Schriftsprache. Davon zu unterscheiden sind die in Österreich gebräuchlichen bairischen und alemannischen Dialekte.

Das vom österreichischen Unterrichtsministerium mitinitiierte und für Schulen und Ämter des Landes verbindliche österreichische Wörterbuch dokumentiert das Vokabular der deutschen Sprache in Österreich seit 1951.

Teile des Wortschatzes der österreichischen Standardsprache sind, bedingt durch das bairische Dialektkontinuum, auch im angrenzenden Bayern geläufig.

Einige Begriffe und zahlreiche Besonderheiten der Aussprache entstammen den in Österreich verbreiteten Mundarten und regionalen Dialekten, viele andere wurden nicht-deutschsprachigen Kronländern der Habsburgermonarchie entlehnt. Eine große Anzahl rechts- und verwaltungstechnischer Begriffe sowie grammatikalische Besonderheiten gehen auf das österreichische Amtsdeutsch im Habsburgerreich zurück.

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Daneben gibt es in Österreich abseits der hochsprachlichen Standardvarietät noch zahlreiche regionale Dialektformen, hier insbesondere bairische und alemannische Dialekte. Diese werden in der Umgangssprache sehr stark genutzt, finden aber keinen direkten Niederschlag in der Schriftsprache.