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Marillenknödel : Aprikosenkloß


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Marillenknödel

der, -s, -
Aprikosenkloß


Art des Wortes: Substantiv

Kategorien: Essen und Trinken

Erstellt von: Koschutnig am 21.Mar.


Links: Österreichisches Wörterbuch : Marillenknödel

  


Bewertungen (3)



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Rott: Was macht übrigens Ihre Frau?
Jorisch: Es geht ihr gut. Ich bewundere sie, weil sie sich in jeder Situation zu helfen weiß. Neulich wollte sie Marillenknödel machen, hat aber keine
Marillen zu Haus gehabt — hat sie sie mit Sauerkraut gefüllt.
Rott: Die Marillenknödel?
Jorisch: Ja.
Rott: Wie hat das geschmeckt?
Jorisch: Haben Sie schon einmal einen Strudel gegessen, der mit Seegras gefüllt ist?
Rott: Nein.
Jorisch: Der müsste eine Delikatesse sein gegen diese Marillenknödel.
Quelle: Hugo Wiener, Rudolf Angerer, Die lieben Verwandten und andere Feinde
(1977)
Marillenknödel aus Topfenteig gelten als Dessert oder vollwertige Hauptspeise.
Quelle: Kochrezepte.at
Am Sonntag kamen meist Oma und Opa zu Besuch und meine aus Böhmen stammende Oma kochte.Zwetschgen - oder Marillenknödel bildeten den köstlichen Höhepunkt des Festmahls. Oma versteckte die Früchte in einem ganz dünnen Teigmantel mit braunen, knusprigen Semmelbröseln drumherum. Diese Knödel waren der absolute Wahnsinn
Quelle: Peter Kraus, Für immer jung. Das Geheimnis meines Lebens (2011)
D weil’s gar so lecker klingt - aus einer Speisekarte vom 1. Weihnachtsfeiertag in einem Hotelrestaurant in Meersburg am Bodensee:
Tranchen vom Hirschrücken im Kräuterflädle an Dattelsauce
Rosenkohl mit Speck und Kartoffel-Aprikosenkloß
Quelle: Seehotel Off.de, 25.12.2014

von Koschutnig am 21.Mar.

 
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Marillenknödel schmecken mir gut. Aprikosenklöße habe ich noch nicht probiert, auch wenn ich schon öfter in Meersburg - siehe Koschutnigs Zitat - war. Ein Vergleich ist mir deshalb nicht möglich.
von Compy am 22.Mar.

 


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Österreichisches Deutsch bezeichnet die in Österreich gebräuchlichen sprachlichen Besonderheiten der deutschen Sprache und ihres Wortschatzes in der hochdeutschen Schriftsprache. Davon zu unterscheiden sind die in Österreich gebräuchlichen bairischen und alemannischen Dialekte.

Das vom österreichischen Unterrichtsministerium mitinitiierte und für Schulen und Ämter des Landes verbindliche österreichische Wörterbuch dokumentiert das Vokabular der deutschen Sprache in Österreich seit 1951.

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Einige Begriffe und zahlreiche Besonderheiten der Aussprache entstammen den in Österreich verbreiteten Mundarten und regionalen Dialekten, viele andere wurden nicht-deutschsprachigen Kronländern der Habsburgermonarchie entlehnt. Eine große Anzahl rechts- und verwaltungstechnischer Begriffe sowie grammatikalische Besonderheiten gehen auf das österreichische Amtsdeutsch im Habsburgerreich zurück.

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