Anbotlegerin, Anbotslegerin : Angebotstellerin


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Anbotlegerin, Anbotslegerin

die, -, -nen
Angebotstellerin


Art des Wortes: Substantiv

Tags: fachsprachlich

Erstellt von: Koschutnig am 23.Mar.


Links: Österreichisches Wörterbuch : Anbotlegerin, Anbotslegerin

  


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Wesentlich ist, dass ein Einheitspreis angegeben wurde, an den sich die Anbotlegerin zu halten hat, ganz egal, wie viele Stunden konkret anlaufen.
Quelle: BVwG, GZ W131 2137381-2 v. 23.12.2016
Die Anbotlegerin hat auch ausdrücklich in ihrem Anbot festgehalten, dass sie keine wie immer geartete Gewähr für eventuelle Altlasten gemäß dem ALSAG auf den gegenständlichen Liegenschaften übernimmt.
Quelle: Stadtrechnungshof Wien
Erhält die Anbotlegerin/der
Anbotleger keine Annahmeerklärung innerhalb der Bindungsfrist, so ist auch in diesem Fall kein Vertrag zustande gekommen und keine rechtliche Verpflichtung gegeben
Quelle: FH Joanneum

Mit Fugen-s:
Der Anbotsleger / die Anbotslegerin wurde bereits über die Ausübung der Doppelmaklertätigkeit und auf das wirtschaftliche Nahverhältnis zum Abgeber / zur Abgeberin informiert!
Quelle: Team Neunzehn
Ein Anruf nach Übermittlung des Anbots ermöglicht den KundInnen, Fragen dazu zu stellen und gibt AnbotslegerInnen die Möglichkeit, ins Gespräch zu kommen und Unklarheiten zu beseitigen.
Quelle: Kreativwirtschaft
Keine Doppelvertretung bei Vertretung des Gemeinschuldners im Konkursverfahren, einer Kaufinteressentin bei freihändigem Verkauf einer Liegenschaft aus der Konkursmasse sowie einer Belastungs- und Veräußerungsverbotsberechtigten derselben Liegenschaft, weil hier kein konkreter Konflikt zwischen den Betroffenen (Gemeinschuldner, Anbotslegerin, Verbotsberechtigte) entstand oder konkret drohte.
Quelle: rdb.Manz.at
RIS-Justiz RS0055377

von Koschutnig am 23.Mar.

 


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Das österreichische Wörterbuch stellt eine Sammlung von österreichischen Wörtern dar um die Unterschiede des österreichischen Deutsch am Leben zu halten.

Derzeit sind über 1300 Wörter ins Wörterbuch aufgenommen wobei es weit mehr eingetragene Wörter gibt.

Die Ursprünge des Wörterbuches entstanden vor etwa 15 Jahren als ich von Österreich nach Deutschland gezogen bin und mehr mit hochdeutsch sprechenden Menschen zu tun hatte.

Österreichisches Deutsch bezeichnet die in Österreich gebräuchlichen sprachlichen Besonderheiten der deutschen Sprache und ihres Wortschatzes in der hochdeutschen Schriftsprache. Davon zu unterscheiden sind die in Österreich gebräuchlichen bairischen und alemannischen Dialekte.

Das vom österreichischen Unterrichtsministerium mitinitiierte und für Schulen und Ämter des Landes verbindliche österreichische Wörterbuch dokumentiert das Vokabular der deutschen Sprache in Österreich seit 1951.

Teile des Wortschatzes der österreichischen Standardsprache sind, bedingt durch das bairische Dialektkontinuum, auch im angrenzenden Bayern geläufig.

Einige Begriffe und zahlreiche Besonderheiten der Aussprache entstammen den in Österreich verbreiteten Mundarten und regionalen Dialekten, viele andere wurden nicht-deutschsprachigen Kronländern der Habsburgermonarchie entlehnt. Eine große Anzahl rechts- und verwaltungstechnischer Begriffe sowie grammatikalische Besonderheiten gehen auf das österreichische Amtsdeutsch im Habsburgerreich zurück.

Außerdem umfasst ein wichtiger Teil des speziell österreichischen Wortschatzes den kulinarischen Bereich; einige dieser Ausdrücke sind durch Verträge mit der Europäischen Gemeinschaft geschützt, damit EU-Recht Österreich nicht zwingt, hier fremde deutschsprachige Begriffe anzuwenden.

Daneben gibt es in Österreich abseits der hochsprachlichen Standardvarietät noch zahlreiche regionale Dialektformen, hier insbesondere bairische und alemannische Dialekte. Diese werden in der Umgangssprache sehr stark genutzt, finden aber keinen direkten Niederschlag in der Schriftsprache.