Bürgerkartenumgebung : Software für österreichische...


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Bürgerkartenumgebung

die, -, -
Software für österreichische elektronische Signaturkarte


Art des Wortes: Substantiv

Tags: fachsprachlich

Erstellt von: Koschutnig am 01.Apr.

Links: Österreichisches Wörterbuch : Bürgerkartenumgebung V W

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Bekanntheit

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Ein e-Angebot kann mittels Handysignatur oder Signaturkarte unterzeichnet werden. Eine Signaturkarte wird in Österreich derzeit ausschließlich über A-Trust ausgestellt. Neben der Bestellung einer eigenen Karte kann dort auch z.B. die Bankomatkarte oder e-card für die Signierfunktion freigeschaltet werden. Wird eine Signaturkarte verwendet, ist auch ein Kartenlesegerät sowie eine spezielle Software nötig, die sogenannte Bürgerkartenumgebung, ebenfalls über A-Trust erhältlich.
Quelle: ANKÖ –Auftragnehmerkataster Österreich
Um die Bürgerkarte einsetzen zu können, benötigen Sie ein Programm, die Bürgerkartenumgebung (BKU). Sie kann kostenlos heruntergeladen und installiert werden und muss immer gestartet sein, wenn sie mit der Bürgerkarte arbeiten wollen. Sie stellt das Bindeglied zwischen Karte und der eigentlichen Anwendung dar.
Quelle: A-Trust
Online-Aktivierung der e-card im Selbstbedienungsverfahren: Mit diesem Verfahren können Sie die Aktivierung bequem von zuhause aus durchführen. Sie brauchen dazu einen PC, einen Kartenleser und die entsprechende Software, die sogenannte "Bürgerkartenumgebung" (BKU).
Quelle: Steiermärkische Gebietskrankenkasse
MOCCA lokal ist eine Open Source Bürgerkartenumgebung für Chipkarten zur lokalen Installation am PC. Durch die Entwicklung in Java kann MOCCA auf den gängigsten Betriebssystemen verwendet werden
Quelle: A-Trust

von Koschutnig am 01.Apr.

 


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Das österreichische Wörterbuch stellt eine Sammlung von österreichischen Wörtern dar um die Unterschiede des österreichischen Deutsch am Leben zu halten.

Derzeit sind über 1300 Wörter ins Wörterbuch aufgenommen wobei es weit mehr eingetragene Wörter gibt.

Die Ursprünge des Wörterbuches entstanden vor etwa 15 Jahren als ich von Österreich nach Deutschland gezogen bin und mehr mit hochdeutsch sprechenden Menschen zu tun hatte.

Österreichisches Deutsch bezeichnet die in Österreich gebräuchlichen sprachlichen Besonderheiten der deutschen Sprache und ihres Wortschatzes in der hochdeutschen Schriftsprache. Davon zu unterscheiden sind die in Österreich gebräuchlichen bairischen und alemannischen Dialekte.

Das vom österreichischen Unterrichtsministerium mitinitiierte und für Schulen und Ämter des Landes verbindliche österreichische Wörterbuch dokumentiert das Vokabular der deutschen Sprache in Österreich seit 1951.

Teile des Wortschatzes der österreichischen Standardsprache sind, bedingt durch das bairische Dialektkontinuum, auch im angrenzenden Bayern geläufig.

Einige Begriffe und zahlreiche Besonderheiten der Aussprache entstammen den in Österreich verbreiteten Mundarten und regionalen Dialekten, viele andere wurden nicht-deutschsprachigen Kronländern der Habsburgermonarchie entlehnt. Eine große Anzahl rechts- und verwaltungstechnischer Begriffe sowie grammatikalische Besonderheiten gehen auf das österreichische Amtsdeutsch im Habsburgerreich zurück.

Außerdem umfasst ein wichtiger Teil des speziell österreichischen Wortschatzes den kulinarischen Bereich; einige dieser Ausdrücke sind durch Verträge mit der Europäischen Gemeinschaft geschützt, damit EU-Recht Österreich nicht zwingt, hier fremde deutschsprachige Begriffe anzuwenden.

Daneben gibt es in Österreich abseits der hochsprachlichen Standardvarietät noch zahlreiche regionale Dialektformen, hier insbesondere bairische und alemannische Dialekte. Diese werden in der Umgangssprache sehr stark genutzt, finden aber keinen direkten Niederschlag in der Schriftsprache.