Handy-Signatur, Handysignatur : elektronische Unterschrift mittels...


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Handy-Signatur, Handysignatur

die, -, -en
elektronische Unterschrift mittels Mobiltelefon


Art des Wortes: Substantiv

Tags: Kunstwort

Erstellt von: Koschutnig am 01.Apr.


Links: Österreichisches Wörterbuch : Handy-Signatur, Handysignatur

  


Änderungen (1)


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Weit seltener als die Schreibung mit Bindestrich zwischen dem Grundwort Signatur und dem pseudo-englischen Bestimmungswort "Handy" (engl.: "zur Hand, handlich, praktisch") ist zur Zeit noch die Zusammenschreibung:
Die schon 2003 eingeführte Bürgerkarte als digitaler Ausweis hat sich nicht durchgesetzt. Die Regierung setzt nun auf die Handysignatur und arbeitet dabei mit der Privatwirtschaft zusammen
Quelle: Die Presse.com, 11.05.2015
Seit 1. Jänner werden die Bundesgebühren für diverse Anträge um 40 Prozent günstiger, wenn man sie online bezahlt. So sind dann für eine Geburtsurkunde nur noch 8,60 Euro zu entrichten. Voraussetzung ist allerdings, dass der Antrag mit der Handysignatur oder Bürgerkarte erfolgt.
Quelle: derStandard.at 18.4.2016
Mit der Handysignatur Wege sparen helfen!
Die Bürgerkartenfunktion kann einerseits auf der e-card, andererseits auf dem Handy (Handysignatur) aktiviert werden. Sie ist ein elektronischer Ausweis für das Internet
Quelle: Kärntner Gebietskrankenkasse

von Koschutnig am 01.Apr.

 


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Das österreichische Wörterbuch stellt eine Sammlung von österreichischen Wörtern dar um die Unterschiede des österreichischen Deutsch am Leben zu halten.

Derzeit sind über 1300 Wörter ins Wörterbuch aufgenommen wobei es weit mehr eingetragene Wörter gibt.

Die Ursprünge des Wörterbuches entstanden vor etwa 15 Jahren als ich von Österreich nach Deutschland gezogen bin und mehr mit hochdeutsch sprechenden Menschen zu tun hatte.

Österreichisches Deutsch bezeichnet die in Österreich gebräuchlichen sprachlichen Besonderheiten der deutschen Sprache und ihres Wortschatzes in der hochdeutschen Schriftsprache. Davon zu unterscheiden sind die in Österreich gebräuchlichen bairischen und alemannischen Dialekte.

Das vom österreichischen Unterrichtsministerium mitinitiierte und für Schulen und Ämter des Landes verbindliche österreichische Wörterbuch dokumentiert das Vokabular der deutschen Sprache in Österreich seit 1951.

Teile des Wortschatzes der österreichischen Standardsprache sind, bedingt durch das bairische Dialektkontinuum, auch im angrenzenden Bayern geläufig.

Einige Begriffe und zahlreiche Besonderheiten der Aussprache entstammen den in Österreich verbreiteten Mundarten und regionalen Dialekten, viele andere wurden nicht-deutschsprachigen Kronländern der Habsburgermonarchie entlehnt. Eine große Anzahl rechts- und verwaltungstechnischer Begriffe sowie grammatikalische Besonderheiten gehen auf das österreichische Amtsdeutsch im Habsburgerreich zurück.

Außerdem umfasst ein wichtiger Teil des speziell österreichischen Wortschatzes den kulinarischen Bereich; einige dieser Ausdrücke sind durch Verträge mit der Europäischen Gemeinschaft geschützt, damit EU-Recht Österreich nicht zwingt, hier fremde deutschsprachige Begriffe anzuwenden.

Daneben gibt es in Österreich abseits der hochsprachlichen Standardvarietät noch zahlreiche regionale Dialektformen, hier insbesondere bairische und alemannische Dialekte. Diese werden in der Umgangssprache sehr stark genutzt, finden aber keinen direkten Niederschlag in der Schriftsprache.