Osterfloß, : österliches Festtagsgebäck


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Osterfloß,

[ flos, flois, flez, fles ]
österliches Festtagsgebäck


Art des Wortes: Substantiv

Kategorien: Essen und Trinken

Tags: Oberösterreich

Erstellt von: Koschutnig am 19.Jun.

Links: Österreichisches Wörterbuch : Osterfloß,

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Bekanntheit

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Die
Bezeichnungen des Oster
fleckes sind, zumindest in dem Bereich von Oberösterreich, ebenso vielfältig wie die für den Reindling in Kärnten.[…]
Mehrere dieser Namen lassen darauf schliessen, dass der Osterfleck_der ältere Gebäcke abgelöst hat, wie z.B. das Osterschiedel oder das Osterfloss. Das letztere ist heute noch im Bereich der Bezirke Eferding und Linz vereinzelt üblich und besteht aus einem Zeilengebäck mit 6 und mehr einzelnen, länglichen, «Zehen» genannten Semmeln in einer Gesamtlänge bis zu 60 cm
Quelle: Ernst Burgstaller, Ostergebäcke in Österreich, Schweizerisches Archiv für Volkskunde 53 (1957)

In einer Reihe von Orten in den Bezirken Grieskirchen, Schärding, Eferding und Wels heißt er „Osterschiedl", „Osterschill", während im südlichen Bezirk Rohrbach und in den Bezirken Urfahr und Eferding die Bezeichnung „Osterfloß", (mit den Varianten Floiß, Fleß, Flez) bekannt ist.
Quelle: Ernst Burgstaller, Österreichisches Festtagsgebäck, S. 161(1958)

von Koschutnig am 21.Jun.

 


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Österreichisches Deutsch bezeichnet die in Österreich gebräuchlichen sprachlichen Besonderheiten der deutschen Sprache und ihres Wortschatzes in der hochdeutschen Schriftsprache. Davon zu unterscheiden sind die in Österreich gebräuchlichen bairischen und alemannischen Dialekte.

Das vom österreichischen Unterrichtsministerium mitinitiierte und für Schulen und Ämter des Landes verbindliche österreichische Wörterbuch dokumentiert das Vokabular der deutschen Sprache in Österreich seit 1951.

Teile des Wortschatzes der österreichischen Standardsprache sind, bedingt durch das bairische Dialektkontinuum, auch im angrenzenden Bayern geläufig.

Einige Begriffe und zahlreiche Besonderheiten der Aussprache entstammen den in Österreich verbreiteten Mundarten und regionalen Dialekten, viele andere wurden nicht-deutschsprachigen Kronländern der Habsburgermonarchie entlehnt. Eine große Anzahl rechts- und verwaltungstechnischer Begriffe sowie grammatikalische Besonderheiten gehen auf das österreichische Amtsdeutsch im Habsburgerreich zurück.

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Daneben gibt es in Österreich abseits der hochsprachlichen Standardvarietät noch zahlreiche regionale Dialektformen, hier insbesondere bairische und alemannische Dialekte. Diese werden in der Umgangssprache sehr stark genutzt, finden aber keinen direkten Niederschlag in der Schriftsprache.