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hapern : mangeln


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hapern

mangeln


Art des Wortes: Verb

Erstellt von: Russi am Aug.2002

Ähnlich klingend:      
happern  
+53
     

Links: Österreichisches Wörterbuch : hapern V W

Dieser Eintrag ist akzeptiert aber noch nicht Teil des Wörterbuches.

  


Bekanntheit

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Bewertungen (15)



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Woran hat es da gehapert ?
Woran hat es dabei gemangelt ?
von Russi am Aug.2002

 
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Nach meiner Kurzrecherche
ist hapern zwar Umgangssprache, aber nicht speziell österreichisch. Wer weiß Genaueres?
von klaser am Nov.2006

 
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s hapert net
am guatn Wün, s hapert am nötign Klaagöd

(das österreichische "Hapern" impliziert meist ein Scheitern infolge des Mangels...) ;-)
von System1 am Oct.2007

 
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Schon wieder hat Klaser Recht:
"hapern" ist zwar ugs., jedoch nicht spez. österr.!Es mag verwundern, doch es kommt aus dem ungefähr gleichen Raum wie das abominable "lecker" und ist, so weit man weiß, im Mittelniederländischen entstanden! Im 17./18. Jh. wurde es allgemeinsprachlich, ist aber seither von seiner urspr. Bedeutung "stocken, stottern beim Reden" auf alles erweitert worden, wo's hakt ("einen Haken hat" - so das Österr. Wb.)

* Der Spiegel:
»Woran hapert es bei Ferrari ?« (20.07.1987)

* Die Zeit:
»Zwar kommen die schicken Installationen , die Schautafeln und zusammengewürfelten Exponate bunt und aufregend daher . Doch am Detail hapert es.«( 02.05.2009)

* DDR - ein Reisebuch in den Alltag:
»Aber immer wieder hapert es mit der Zuverlässigkeit und der Qualität der Beförderung« ( Rowohlt 1986)

* Erwin Strittmatter (einer der Spitzenautoren der DDR):
»Ja , ja , mit die deutsche Sprache wirds bei ihn noch manchmal hapern , Herr Direktor . Ach , wir haben es schwer mit der deutschen Sprache in meiner halbsorbischen Heimat!«("Der Laden", Berlin-Ost, 1983)

*Victor v. Klemperer: »Nur mit dem Sprechen hapert es noch immer sehr.«(Tagebuch 1926)
UND:
Goethe:
».. von der Welt, von Gott glaubte ich ohngefähr so viel zu wissen als der Lehrer selbst , und es schien mir an mehr als einer Stelle gewaltig zu hapern« ("Dichtung und Wahrheit", 1812).
von Koschutnig am Mar.2014

 
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Gemeindeutsch!
Auf DWDS - https://www.dwds.de/wb/hapern - gelangt man zu

• 402 mal “hapern“ in der „Berliner Zeitung“ (1994–2005)
• 422 mal “hapern“ im „Tagesspiegel“ aus Berlin (1996–2005)
• 1401 mal “hapern“ in der Hamburger „ZEIT“ (1946–2016)

Duden hat schon vor einem halben Jahrhundert nicht behauptet, es sei umgangssprachlich
oder landschaftlich, nur beim Adj. "haprig" wird angemerkt: "bes. niederdeutsch".

Duden oline:
hapern, schwaches Verb
Beispiele: es hapert (geht nicht vonstatten; fehlt [an])
BEDEUTUNGSÜBERSICHT
1. [vorübergehend] nicht zur Verfügung stehen, fehlen
2. nicht klappen, um etwas schlecht bestellt sein
Quelle: Duden


Und dass happern nur eine - und zwar beileibe nicht nur in Österreich häufige - Falschschreibung ist, ist ja wohl auch klar - allerdings hab ich selber ja auch - bewusst! - die falsche Schreibung eines Wortes als österr. Spezialität eingetragen. Dazu hat sich auf eine diesbezügliche Anfrage der Admin. allerdings anders geäußert:
Bei dem Wort "supplieren" bin ich gegen eine Eintragung von "sublieren" und das wollen wir bei allen Fällen die klar und eindeutig sind auch so halten. ...
Es ist auch klar angegeben, dass dies eine Falschschreibung ist.
Dennoch sollte ein ganz klar falsch geschriebenes Wort nicht als eigener Eintrag auftauchen.
Quelle: Forum am 27.10.2017, Topic 1068
Jetzt aber kommt "happern" ins WB?
von Koschutnig am 27.Jan.

 


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Das österreichische Wörterbuch stellt eine Sammlung von österreichischen Wörtern dar um die Unterschiede des österreichischen Deutsch am Leben zu halten.

Derzeit sind über 1300 Wörter ins Wörterbuch aufgenommen wobei es weit mehr eingetragene Wörter gibt.

Die Ursprünge des Wörterbuches entstanden vor etwa 15 Jahren als ich von Österreich nach Deutschland gezogen bin und mehr mit hochdeutsch sprechenden Menschen zu tun hatte.

Österreichisches Deutsch bezeichnet die in Österreich gebräuchlichen sprachlichen Besonderheiten der deutschen Sprache und ihres Wortschatzes in der hochdeutschen Schriftsprache. Davon zu unterscheiden sind die in Österreich gebräuchlichen bairischen und alemannischen Dialekte.

Das vom österreichischen Unterrichtsministerium mitinitiierte und für Schulen und Ämter des Landes verbindliche österreichische Wörterbuch dokumentiert das Vokabular der deutschen Sprache in Österreich seit 1951.

Teile des Wortschatzes der österreichischen Standardsprache sind, bedingt durch das bairische Dialektkontinuum, auch im angrenzenden Bayern geläufig.

Einige Begriffe und zahlreiche Besonderheiten der Aussprache entstammen den in Österreich verbreiteten Mundarten und regionalen Dialekten, viele andere wurden nicht-deutschsprachigen Kronländern der Habsburgermonarchie entlehnt. Eine große Anzahl rechts- und verwaltungstechnischer Begriffe sowie grammatikalische Besonderheiten gehen auf das österreichische Amtsdeutsch im Habsburgerreich zurück.

Außerdem umfasst ein wichtiger Teil des speziell österreichischen Wortschatzes den kulinarischen Bereich; einige dieser Ausdrücke sind durch Verträge mit der Europäischen Gemeinschaft geschützt, damit EU-Recht Österreich nicht zwingt, hier fremde deutschsprachige Begriffe anzuwenden.

Daneben gibt es in Österreich abseits der hochsprachlichen Standardvarietät noch zahlreiche regionale Dialektformen, hier insbesondere bairische und alemannische Dialekte. Diese werden in der Umgangssprache sehr stark genutzt, finden aber keinen direkten Niederschlag in der Schriftsprache.