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Rante : Stangenholz, Zaunstange, Bohnenstange


-1

Rante

die, -, -n
[ råntn ]
Stangenholz, Zaunstange, Bohnenstange


Art des Wortes: Substantiv

Kategorien: Technische Begriffe

Erstellt von: Koschutnig am 01.Feb.

Region: Klagenfurt(Stadt) (Kärnten)

Gebrauch: Umgangssprache

Ähnlich klingend:                

Links: Österreichisches Wörterbuch : Rante V W

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Bekanntheit

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Die Grundobrigkeiten haben die Unterthanen [...] auch zu ermahnen, dass sie anstatt der Ranten - und Breterzäune vielmehr lebendige Zäune anpflanzen
Quelle: Hofkanzlei-Verordnung vom März 1792. Gewerbs- und Handels-Gesetzkunde mit vorzüglicher Rücksicht auf die Provinz Steyermark und den Klagenfurter Kreis (1829)
Quelle: Oskar Moser, Das Bauernhaus und seine landschaftliche und historische Entwicklung in Kärnten, Archiv für vaterländische Geschichte und Topographie, Band 73 (1974)
Um Wiese oder Feld vor Betreten zu schützen, findet man an Straßen und Fußwegen den einfachsten Hag, das Gstäng; junge Fichten-Stämme von 4—8 m Länge, Ranten, werden auf gabelnde Baumäste, Stütz, gelegt (Fig. 19), oder diese Stangen liegen auf gekreuzten Steck'n
Quelle: Mitteilungen der Gesellschaft für Salzburger Landeskunde, Bände 103-104 (1963)
Stangenzaun. Eine der einfachsten Zaunformen ist der Stången (Rånten-)-håg wie Fig. 164. [...] Es ist eine in den Lungauer Alpen sehr häufig vorkommende Form. Soll aber der Hag etwas stärker sein, so werden die Steckenpaare, worauf die Stangen (Ranten) zu liegen kommen, abwechselnd einmal oben, dann unten gekreuzt.
Quelle: Marie Andree-Eysn, Volkskundliches
(1910)

von Koschutnig am 01.Feb.

 


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Das österreichische Wörterbuch stellt eine Sammlung von österreichischen Wörtern dar um die Unterschiede des österreichischen Deutsch am Leben zu halten.

Derzeit sind über 1300 Wörter ins Wörterbuch aufgenommen wobei es weit mehr eingetragene Wörter gibt.

Die Ursprünge des Wörterbuches entstanden vor etwa 15 Jahren als ich von Österreich nach Deutschland gezogen bin und mehr mit hochdeutsch sprechenden Menschen zu tun hatte.

Österreichisches Deutsch bezeichnet die in Österreich gebräuchlichen sprachlichen Besonderheiten der deutschen Sprache und ihres Wortschatzes in der hochdeutschen Schriftsprache. Davon zu unterscheiden sind die in Österreich gebräuchlichen bairischen und alemannischen Dialekte.

Das vom österreichischen Unterrichtsministerium mitinitiierte und für Schulen und Ämter des Landes verbindliche österreichische Wörterbuch dokumentiert das Vokabular der deutschen Sprache in Österreich seit 1951.

Teile des Wortschatzes der österreichischen Standardsprache sind, bedingt durch das bairische Dialektkontinuum, auch im angrenzenden Bayern geläufig.

Einige Begriffe und zahlreiche Besonderheiten der Aussprache entstammen den in Österreich verbreiteten Mundarten und regionalen Dialekten, viele andere wurden nicht-deutschsprachigen Kronländern der Habsburgermonarchie entlehnt. Eine große Anzahl rechts- und verwaltungstechnischer Begriffe sowie grammatikalische Besonderheiten gehen auf das österreichische Amtsdeutsch im Habsburgerreich zurück.

Außerdem umfasst ein wichtiger Teil des speziell österreichischen Wortschatzes den kulinarischen Bereich; einige dieser Ausdrücke sind durch Verträge mit der Europäischen Gemeinschaft geschützt, damit EU-Recht Österreich nicht zwingt, hier fremde deutschsprachige Begriffe anzuwenden.

Daneben gibt es in Österreich abseits der hochsprachlichen Standardvarietät noch zahlreiche regionale Dialektformen, hier insbesondere bairische und alemannische Dialekte. Diese werden in der Umgangssprache sehr stark genutzt, finden aber keinen direkten Niederschlag in der Schriftsprache.