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Journalbeamter : diensthabender Beamter


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Journa̲lbeạmter

[ [ʒur'naːl, šuɐnaːl.pe'amtɐ]  ]
diensthabender Beamter


Art des Wortes: Substantiv

Kategorien: Arbeitswelt

Tags: amtssprachlich

Erstellt von: Koschutnig am 22.Feb.

Region: Klagenfurt(Stadt) (Kärnten)

Gebrauch: Österr. Standarddeutsch

Links: Österreichisches Wörterbuch : Journalbeamter V W

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Bekanntheit

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DUDEN:
Journalbeamter
Wortart: substantiviertes Adjektiv, maskulin
Gebrauch: österreichisch
BEDEUTUNGSÜBERSICHT: diensthabender Beamter
Quelle: Duden online

Die Beschreibung "substantiviertes Adjektiv" ist sehr ungenau, da es ja ein Adjektiv "beamt" nicht gibt oder jemals gegeben hat. Korrekt wäre die Beschreibung "korrumpiertes substantiviertes 2. Partizip" (zu "beamten, beamtet und ein Beamteter, entsprechend dem Angestellten oder dem Bediensteten - doch zu Letzterem haben wir ja auch immer noch gelegentlich die seltsam falsche Partizip-2-Form "ein Bedienter", wo der doch ein Bedienender ist!)

"Die offensichtlich ungiftige Schlange wurde dann auf freiem Gelände wieder ausgesetzt", erklärte der Journalbeamte der Wiener Polizei gegenüber ÖSTERREICH. Nachsatz: "Wär's eine Kobra gewesen, hätten wir natürlich etwas anderes gemacht."
Quelle: OE24.at, 16.05.2017
Quelle: Unabhängiger Verwaltungssenat NÖ, 29,6.1995 - RIS
Bei aufsehenerregenden Amtshandlungen trifft zudem ein Journalbeamter der Landespolizeidirektion Entscheidungen. Dieser vertritt die Behörde in operativen und behördlichen Aufgabebereichen.
Quelle: Landepolizeidirektion Burgenland
Wie der diensthabende Journalbeamte des Landesamtes für Verfassungsschutz und Terrorismusbekämpfung (LVT) der APA am Samstagabend auf Anfrage mitteilte, handelte es sich um eine Attrappe, die optisch gut gemacht gewesen sei.
Quelle: Wien ORF.at, 21.07.2007
„Gut. Wir lassen die Fahndung weiterlaufen. Und wenn wir Rosner haben, erfahren wir hoffentlich Details und Hintergründe der Tat“, murrte der Journalbeamte. „Darum würden nicht nur ich und die verehrte Frau Juristin Sie sehr bitten, sondern auch der Staatsanwalt, Herr Journalbeamter !“
Quelle: Eduard Meisel, ‎Tina Landauer , Überraschung für Harry (2015)

von Koschutnig am 22.Feb.

 


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Das österreichische Wörterbuch stellt eine Sammlung von österreichischen Wörtern dar um die Unterschiede des österreichischen Deutsch am Leben zu halten.

Derzeit sind über 1300 Wörter ins Wörterbuch aufgenommen wobei es weit mehr eingetragene Wörter gibt.

Die Ursprünge des Wörterbuches entstanden vor etwa 15 Jahren als ich von Österreich nach Deutschland gezogen bin und mehr mit hochdeutsch sprechenden Menschen zu tun hatte.

Österreichisches Deutsch bezeichnet die in Österreich gebräuchlichen sprachlichen Besonderheiten der deutschen Sprache und ihres Wortschatzes in der hochdeutschen Schriftsprache. Davon zu unterscheiden sind die in Österreich gebräuchlichen bairischen und alemannischen Dialekte.

Das vom österreichischen Unterrichtsministerium mitinitiierte und für Schulen und Ämter des Landes verbindliche österreichische Wörterbuch dokumentiert das Vokabular der deutschen Sprache in Österreich seit 1951.

Teile des Wortschatzes der österreichischen Standardsprache sind, bedingt durch das bairische Dialektkontinuum, auch im angrenzenden Bayern geläufig.

Einige Begriffe und zahlreiche Besonderheiten der Aussprache entstammen den in Österreich verbreiteten Mundarten und regionalen Dialekten, viele andere wurden nicht-deutschsprachigen Kronländern der Habsburgermonarchie entlehnt. Eine große Anzahl rechts- und verwaltungstechnischer Begriffe sowie grammatikalische Besonderheiten gehen auf das österreichische Amtsdeutsch im Habsburgerreich zurück.

Außerdem umfasst ein wichtiger Teil des speziell österreichischen Wortschatzes den kulinarischen Bereich; einige dieser Ausdrücke sind durch Verträge mit der Europäischen Gemeinschaft geschützt, damit EU-Recht Österreich nicht zwingt, hier fremde deutschsprachige Begriffe anzuwenden.

Daneben gibt es in Österreich abseits der hochsprachlichen Standardvarietät noch zahlreiche regionale Dialektformen, hier insbesondere bairische und alemannische Dialekte. Diese werden in der Umgangssprache sehr stark genutzt, finden aber keinen direkten Niederschlag in der Schriftsprache.