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Rahmmus : ein Brei- oder Schmarrengericht


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Rahmmus

das, -es, -
[ 'ra:m. muəs, muɐs ]
ein Brei- oder Schmarrengericht


Art des Wortes: Substantiv

Kategorien: Essen und Trinken

Tags: Tirol Südtirol Vorarlberg

Erstellt von: Koschutnig am 24.Mar.

Region: Klagenfurt(Stadt) (Kärnten)

Gebrauch: Umgangssprache

Ähnlich klingend:                

Links: Österreichisches Wörterbuch : Rahmmus V W

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Bekanntheit

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Bewertungen (5)



+1
1845:
Die köstlichste Speise, nach dem Geschmack der Sennerinnen, wurde uns unverlangt bereitet (ein Rahmmus, aus dem besten Rahm, mit etwas Mehl vermengt, gut gesalzen und über dem Feuer gekocht), und die Mädchen konnten gar nicht begreifen, warum wir diese fette Speise kaum versuchten.
Quelle: Reise nach Salzburg und Tyrol. Jugendblätter,1845,2
Betrüblich, dass heutzutage in Nord- und Südtirol Sahne und nicht Rahm als Hauptzutat des Rahmmuses genannt wird:
Rahmmus.
1 l Sahne, 1/4 l Wasser, 1/4 l Milch Salz, 1 EL Butter, 270 g Mehl. Muspfanne mit Butter ausstreichen, heiß werden lassen, mit Wasser löschen, Milch, Sahne, Salz dazugeben, sofort das Mehl einrühren. So lange rühren, bis sich das Mus von der Pfanne löst, dann ... braun anbraten lassen, öfters wenden und immer wieder die Unterseite anbraten.
Quelle: Maria Reichhalter-Prader, Die Lieblingsrezepte der Südtiroler Bäuerinnen (2016)
Quelle: W. Morschgerm, Die schönsten Sagen aus Tirol (2010)
Quelle: Helene Flöss, Löwen im Holz (2003/2014)

Im fernen Westen: kein Nachtmahl, ein Schmarren und süß (mit Bild und Rezept):
Montafoner Rahmmus
Ein süßer Schmarren aus Grieß, Schlagobers und Mehl, den man früher auf den Almen Vorarlbergs gerne zum Frühstück verzehrt hat.
Quelle: Servus TV

von Koschutnig am 24.Mar.

 


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Das österreichische Wörterbuch stellt eine Sammlung von österreichischen Wörtern dar um die Unterschiede des österreichischen Deutsch am Leben zu halten.

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Die Ursprünge des Wörterbuches entstanden vor etwa 15 Jahren als ich von Österreich nach Deutschland gezogen bin und mehr mit hochdeutsch sprechenden Menschen zu tun hatte.

Österreichisches Deutsch bezeichnet die in Österreich gebräuchlichen sprachlichen Besonderheiten der deutschen Sprache und ihres Wortschatzes in der hochdeutschen Schriftsprache. Davon zu unterscheiden sind die in Österreich gebräuchlichen bairischen und alemannischen Dialekte.

Das vom österreichischen Unterrichtsministerium mitinitiierte und für Schulen und Ämter des Landes verbindliche österreichische Wörterbuch dokumentiert das Vokabular der deutschen Sprache in Österreich seit 1951.

Teile des Wortschatzes der österreichischen Standardsprache sind, bedingt durch das bairische Dialektkontinuum, auch im angrenzenden Bayern geläufig.

Einige Begriffe und zahlreiche Besonderheiten der Aussprache entstammen den in Österreich verbreiteten Mundarten und regionalen Dialekten, viele andere wurden nicht-deutschsprachigen Kronländern der Habsburgermonarchie entlehnt. Eine große Anzahl rechts- und verwaltungstechnischer Begriffe sowie grammatikalische Besonderheiten gehen auf das österreichische Amtsdeutsch im Habsburgerreich zurück.

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