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herumnutscherln : körperlicher Liebe pflegen; sich wie...


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herụmnutscherln

körperlicher Liebe pflegen; sich wie ein Ferkel benehmen


Art des Wortes: Verb

Kategorien: Zwischenmenschliches

Tags: wienerisch veraltend

Erstellt von: Koschutnig am 25.Aug.

Gebrauch: Umgangssprache

Links: Österreichisches Wörterbuch : herumnutscherln V W

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Bekanntheit

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Winselbrief?
Ein Brief von Kronprinz Rudolf an seine Gattin zur Zeit, als diese mit dem Grafen Arthur Potocki auch bereits einen Bettgeher besaß, als beleidigte Witwe dann jedoch den Brief und seinen Inhalt in ihren Memoiren fleißig verschwieg:
"Ich finde", schrieb Rudolf am 31. März 1888 an Stephanie, "wir könnten diese eine Nacht in Abbazia zusammen schlafen; es macht sich gut, dann geht man ohnehin wegen dem Beichten und Kommunizieren früh schlafen, und es wäre auch recht hübsch, wieder einmal im Bett herumzunutscherln." Unterschrift: "Dein Dich innigst liebender Coco."
Quelle: Der SPIEGEL online, 14.4.1980

von Koschutnig am 25.Aug.

 


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Das österreichische Wörterbuch stellt eine Sammlung von österreichischen Wörtern dar um die Unterschiede des österreichischen Deutsch am Leben zu halten.

Derzeit sind über 1300 Wörter ins Wörterbuch aufgenommen wobei es weit mehr eingetragene Wörter gibt.

Die Ursprünge des Wörterbuches entstanden vor etwa 15 Jahren als ich von Österreich nach Deutschland gezogen bin und mehr mit hochdeutsch sprechenden Menschen zu tun hatte.

Österreichisches Deutsch bezeichnet die in Österreich gebräuchlichen sprachlichen Besonderheiten der deutschen Sprache und ihres Wortschatzes in der hochdeutschen Schriftsprache. Davon zu unterscheiden sind die in Österreich gebräuchlichen bairischen und alemannischen Dialekte.

Das vom österreichischen Unterrichtsministerium mitinitiierte und für Schulen und Ämter des Landes verbindliche österreichische Wörterbuch dokumentiert das Vokabular der deutschen Sprache in Österreich seit 1951.

Teile des Wortschatzes der österreichischen Standardsprache sind, bedingt durch das bairische Dialektkontinuum, auch im angrenzenden Bayern geläufig.

Einige Begriffe und zahlreiche Besonderheiten der Aussprache entstammen den in Österreich verbreiteten Mundarten und regionalen Dialekten, viele andere wurden nicht-deutschsprachigen Kronländern der Habsburgermonarchie entlehnt. Eine große Anzahl rechts- und verwaltungstechnischer Begriffe sowie grammatikalische Besonderheiten gehen auf das österreichische Amtsdeutsch im Habsburgerreich zurück.

Außerdem umfasst ein wichtiger Teil des speziell österreichischen Wortschatzes den kulinarischen Bereich; einige dieser Ausdrücke sind durch Verträge mit der Europäischen Gemeinschaft geschützt, damit EU-Recht Österreich nicht zwingt, hier fremde deutschsprachige Begriffe anzuwenden.

Daneben gibt es in Österreich abseits der hochsprachlichen Standardvarietät noch zahlreiche regionale Dialektformen, hier insbesondere bairische und alemannische Dialekte. Diese werden in der Umgangssprache sehr stark genutzt, finden aber keinen direkten Niederschlag in der Schriftsprache.