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Parteiobmann : Parteivorsitzender


-1

Parte͟iobmann

der, -(e)s, Umlaut + -er
Parteivorsitzender


Art des Wortes: Substantiv

Erstellt von: Pernhard am 07.Sep.

Region: Wien 14, Penzing (Wien)

Gebrauch: Österr. Standarddeutsch

Links: Österreichisches Wörterbuch : Parteiobmann V W

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Bekanntheit

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Bewertungen (1)



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Findet man diese Bezeichnung, die in Österreich selbstverständlich ist, auch in deutschen Medien, dann zumeist in inhaltlichem Zusammenhang mit Österreich – und oft genug kommen die Beiträge aus Österreich bzw. stammen von Österreichern:
Von Paul Kreiner, Wien:
In der FPÖ kehrte sich die Stimmung zum ersten Mal sehr eindeutig gegen den früheren Parteiobmann.
Quelle: Der Tagesspiegel (Berlin), 29.08.2002
Der freiheitliche Parteiobmann droht ultimativ mit einem sogenannten Ausländervolksbegehren, das in Wirklichkeit nur Anti-Ausländervolksbegehren heißen kann. Ich befürchte, daß als nächstes jemandem zur Kennzeichnung von Ausländern der gelbe Stern einfällt.
Quelle: DIE ZEIT, 13.11.1992
Das ist aus der in der „ZEIT“ abgedruckten Rede, die einer der ganz großen österr. Literaten unserer Zeit, Gerhard Roth („Die Archive des Schweigens“), bei der Entgegennahme des deutschen Marie-Luise-Kaschnitz-Preises 1992 gehalten hat.
von Pernhard am 07.Sep.

 
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Na ja, "de mortuis nihil nisi bene"!
von Koschutnig am 07.Sep.

 


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Das österreichische Wörterbuch stellt eine Sammlung von österreichischen Wörtern dar um die Unterschiede des österreichischen Deutsch am Leben zu halten.

Derzeit sind über 1300 Wörter ins Wörterbuch aufgenommen wobei es weit mehr eingetragene Wörter gibt.

Die Ursprünge des Wörterbuches entstanden vor etwa 15 Jahren als ich von Österreich nach Deutschland gezogen bin und mehr mit hochdeutsch sprechenden Menschen zu tun hatte.

Österreichisches Deutsch bezeichnet die in Österreich gebräuchlichen sprachlichen Besonderheiten der deutschen Sprache und ihres Wortschatzes in der hochdeutschen Schriftsprache. Davon zu unterscheiden sind die in Österreich gebräuchlichen bairischen und alemannischen Dialekte.

Das vom österreichischen Unterrichtsministerium mitinitiierte und für Schulen und Ämter des Landes verbindliche österreichische Wörterbuch dokumentiert das Vokabular der deutschen Sprache in Österreich seit 1951.

Teile des Wortschatzes der österreichischen Standardsprache sind, bedingt durch das bairische Dialektkontinuum, auch im angrenzenden Bayern geläufig.

Einige Begriffe und zahlreiche Besonderheiten der Aussprache entstammen den in Österreich verbreiteten Mundarten und regionalen Dialekten, viele andere wurden nicht-deutschsprachigen Kronländern der Habsburgermonarchie entlehnt. Eine große Anzahl rechts- und verwaltungstechnischer Begriffe sowie grammatikalische Besonderheiten gehen auf das österreichische Amtsdeutsch im Habsburgerreich zurück.

Außerdem umfasst ein wichtiger Teil des speziell österreichischen Wortschatzes den kulinarischen Bereich; einige dieser Ausdrücke sind durch Verträge mit der Europäischen Gemeinschaft geschützt, damit EU-Recht Österreich nicht zwingt, hier fremde deutschsprachige Begriffe anzuwenden.

Daneben gibt es in Österreich abseits der hochsprachlichen Standardvarietät noch zahlreiche regionale Dialektformen, hier insbesondere bairische und alemannische Dialekte. Diese werden in der Umgangssprache sehr stark genutzt, finden aber keinen direkten Niederschlag in der Schriftsprache.