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Mitgliedswerber : Mitgliedschaftsbewerber


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Mịtgliedswerber

der, -s, -
Mitgliedschaftsbewerber


Art des Wortes: Substantiv

Erstellt von: Dekubitus am 09.Jan.

Region: Wien 18, Währing (Wien)

Gebrauch: Österr. Standarddeutsch

Links: Österreichisches Wörterbuch : Mitgliedswerber V W

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Bekanntheit

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Quelle: Österr. Bundesverband für Psychotherapie
Paradox ist die Umkehrung der Bedeutung, denn im allgemeinen Standarddeutschen bedeutet das Wort „Mitgliedswerber“ jedoch jene Person, die Mitglieder anwirbt:
Die Mitgliedswerber arbeiteten nicht nur mit halben und entstellten Wahrheiten; sie erwähnten zudem weder die Höhe der Verwaltungsgebühren, noch die Vertragsdauer ... ( Quelle: Frankfurter Rundschau 1992)
Quelle: MyDict


von Dekubitus am 09.Jan.

 
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Wie[/b] bei den meisten rein österreichischen „Werbern“, die sich ja gewöhnlich um etwas bewerben, gibt es in Deutschland auch zu diesem Eintrag die Mitgliedsbewerber, wie man aus den Satzungen eines Vereins erfährt:
Beschluss über vom Vorstand abgelehnte Mitgliedsbewerber.
Quelle: BAVC-Bruderhilfe e.V. – Automobil- und Verkehrssicherheitsclub
Auch hier in der Frage eines neuen Mitglieds eines Vereins für Vereinsvorstände:
Haben Mitgliedsbewerber, welche durch satzungsbestimmte Mitgliederentscheidung zum Mitglied werden, sofortiges Stimmrecht ?
Quelle: Vereinswelt.de

von Koschutnik am 12.Jan.

 


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Das österreichische Wörterbuch stellt eine Sammlung von österreichischen Wörtern dar um die Unterschiede des österreichischen Deutsch am Leben zu halten.

Derzeit sind über 1300 Wörter ins Wörterbuch aufgenommen wobei es weit mehr eingetragene Wörter gibt.

Die Ursprünge des Wörterbuches entstanden vor etwa 15 Jahren als ich von Österreich nach Deutschland gezogen bin und mehr mit hochdeutsch sprechenden Menschen zu tun hatte.

Österreichisches Deutsch bezeichnet die in Österreich gebräuchlichen sprachlichen Besonderheiten der deutschen Sprache und ihres Wortschatzes in der hochdeutschen Schriftsprache. Davon zu unterscheiden sind die in Österreich gebräuchlichen bairischen und alemannischen Dialekte.

Das vom österreichischen Unterrichtsministerium mitinitiierte und für Schulen und Ämter des Landes verbindliche österreichische Wörterbuch dokumentiert das Vokabular der deutschen Sprache in Österreich seit 1951.

Teile des Wortschatzes der österreichischen Standardsprache sind, bedingt durch das bairische Dialektkontinuum, auch im angrenzenden Bayern geläufig.

Einige Begriffe und zahlreiche Besonderheiten der Aussprache entstammen den in Österreich verbreiteten Mundarten und regionalen Dialekten, viele andere wurden nicht-deutschsprachigen Kronländern der Habsburgermonarchie entlehnt. Eine große Anzahl rechts- und verwaltungstechnischer Begriffe sowie grammatikalische Besonderheiten gehen auf das österreichische Amtsdeutsch im Habsburgerreich zurück.

Außerdem umfasst ein wichtiger Teil des speziell österreichischen Wortschatzes den kulinarischen Bereich; einige dieser Ausdrücke sind durch Verträge mit der Europäischen Gemeinschaft geschützt, damit EU-Recht Österreich nicht zwingt, hier fremde deutschsprachige Begriffe anzuwenden.

Daneben gibt es in Österreich abseits der hochsprachlichen Standardvarietät noch zahlreiche regionale Dialektformen, hier insbesondere bairische und alemannische Dialekte. Diese werden in der Umgangssprache sehr stark genutzt, finden aber keinen direkten Niederschlag in der Schriftsprache.