5 stars - 2 reviews5

Magister : Apotheker


+2

Magister

der
Apotheker


Art des Wortes: Substantiv

Kategorien: Arbeitswelt

Erstellt von: stanton am Mar.2007

Ähnlich klingend:  
Magistra  
+47
 

Links: Österreichisches Wörterbuch : Magister V W

Dieser Eintrag ist noch nicht Teil des Wörterbuches.

  


Bekanntheit

Ab zehn Bewertungen erstellen wir eine Karte Österreichs mit der Bekanntheit des Wortes. Du kannst Dir aber die aktuelle Karte ansehen.

Bewertungen (2)



0

Der Magister verhält sich zum Apotheker ungefähr so wie der Doktor zum Arzt: mit dem Magistertitel schließen eine Reihe Studiengänge ab; einer davon ist (in Österreich) Pharmazie.
von stanton am Mar.2007

 
0
Mag.pharm.
war bis zum Allgem. Hochschulstudiengesetz vom 30.6.1971 (Bundesgesetzblatt Nr 326/1971) der einzige Magistergrad in Österreich, daher die veraltete, historische Bezeichnung.
Danach wurden alle Studiengänge mit Ausnahme der technischen und der humanmediz. mit einem Magistergrad abgeschlossen.
von Koschutnig am Jun.2008

 
0
Ein bejahrter Magister der Pharmazie,
der nie Apotheker gewesen, sondern schon jahrzehntelang zunächst im Pressewesen und dann in der Kulturverwaltung tätig war, meinte einmal in einer Runde jüngerer Akademiker schmunzelnd, doch zugleich ziemlich ernsthaft: "Ich bin hier ja der einzige richtige Magister," wobei er irrte, denn gerade er war nie Lehrer (= lat. "magister"). Erstaunlich, welches Ansehn Lehrer einst genossen, wurden doch aus dem Wort "magister" Meister, Master, Mister, Maître, Maëstro, der Magistrat und (engl.) the magistrate (= Amtsrichter)
von Koschutnig am May.2010

 
0
Insider wissen, dass es auch in Deutschland (noch) Magisterstudiengänge gibt, aber das Wort selbst wird im Alltag nie gebraucht und ist höchstens literarisch Gebildeten geläufig (Goethe, Faust I, Monolog "Heiße Magister, heiße Doktor gar") . So ist die hohe alltagssprachliche Präsenz des außerhalb Österreichs als archaisch empfundenen Wortes "Magister" in der Alltagssprache, insbesondere der persönlichen Anrede, ebenso wie die Abkürzungen "Mag. " und "MMag" etwas ganz spezifisch Österreichisches. Es gehört daher unbedingt ins Wörterbuch.
von Steschu am 10.Mar.

 


  Anmelden zum Kommentieren






Links: Russwurm | Emoji DictionaryAGB | Impressum

Das österreichische Wörterbuch stellt eine Sammlung von österreichischen Wörtern dar um die Unterschiede des österreichischen Deutsch am Leben zu halten.

Derzeit sind über 1300 Wörter ins Wörterbuch aufgenommen wobei es weit mehr eingetragene Wörter gibt.

Die Ursprünge des Wörterbuches entstanden vor etwa 15 Jahren als ich von Österreich nach Deutschland gezogen bin und mehr mit hochdeutsch sprechenden Menschen zu tun hatte.

Österreichisches Deutsch bezeichnet die in Österreich gebräuchlichen sprachlichen Besonderheiten der deutschen Sprache und ihres Wortschatzes in der hochdeutschen Schriftsprache. Davon zu unterscheiden sind die in Österreich gebräuchlichen bairischen und alemannischen Dialekte.

Das vom österreichischen Unterrichtsministerium mitinitiierte und für Schulen und Ämter des Landes verbindliche österreichische Wörterbuch dokumentiert das Vokabular der deutschen Sprache in Österreich seit 1951.

Teile des Wortschatzes der österreichischen Standardsprache sind, bedingt durch das bairische Dialektkontinuum, auch im angrenzenden Bayern geläufig.

Einige Begriffe und zahlreiche Besonderheiten der Aussprache entstammen den in Österreich verbreiteten Mundarten und regionalen Dialekten, viele andere wurden nicht-deutschsprachigen Kronländern der Habsburgermonarchie entlehnt. Eine große Anzahl rechts- und verwaltungstechnischer Begriffe sowie grammatikalische Besonderheiten gehen auf das österreichische Amtsdeutsch im Habsburgerreich zurück.

Außerdem umfasst ein wichtiger Teil des speziell österreichischen Wortschatzes den kulinarischen Bereich; einige dieser Ausdrücke sind durch Verträge mit der Europäischen Gemeinschaft geschützt, damit EU-Recht Österreich nicht zwingt, hier fremde deutschsprachige Begriffe anzuwenden.

Daneben gibt es in Österreich abseits der hochsprachlichen Standardvarietät noch zahlreiche regionale Dialektformen, hier insbesondere bairische und alemannische Dialekte. Diese werden in der Umgangssprache sehr stark genutzt, finden aber keinen direkten Niederschlag in der Schriftsprache.