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Brẹttlrutscher

der, -s, -

Schifahrer; Snowboarder


Wortart: Substantiv
Gebrauch: Umgangssprache
Kategorie: Humorige Bezeichnungen
Erstellt von: Koschutnig
Erstellt am: 31.12.2017
Region: Klagenfurt(Stadt) (Kärnten)
Bekanntheit: 40%  
Bewertungen: 2 3

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Kommentare (1)


Gut 70 "Brettlrutscher" aus ganz Österreich sowie Südtirol und Bayern kamen nach Mürz bzw. Steinhaus. (Foto: heivei)
Grand Prix Nostalski ging am Wochenende in Steinhaus und Mürzzuschlag über die Bühne.
source: Mein Bezirk Mürztal.at, 16.1.2013
Vor 30 Jahren standen hier die ersten Snowboarder auf ihren Brettern - für die sie damals noch von so manchem belächelt wurden: „Da sind wir auf die Brettln aufgestiegen - natürlich ganz andere Formate als jetzt. Und da haben die Leute schon etwas blöd geschaut und geredet: ‚Ihr Schalltafelrutscher und Brettlrutscher!‘ Ja, das war halt die Zeit“
source: TV.ORF.at

Aber einst, da war der Brettlrutscher ein Totengräber oder gar der Tod selber:
In einigen Gegenden unseres Landes finden wir auch heute noch sogenannte Totenbretter, die uns an die Sterbestunde längst vergessener Menschen erinnern.
Diese Bretter wurden anfänglich wirklich als Totenbretter zum Aufbahren und Bestatten verwendet.
In einem alten Lied wird der Tod daher als "Brettlrutscher" besungen, da der Verstorbene über das Brett in die Grube rutschte.
source: Salzburger Nachrichten, 3110.2017
Bis zum 18. Jahrhundert wurden die Leichen der Überlieferung nach in ein Leintuch gehüllt und auf einem offenen Brett aufgebahrt, bzw. zum Friedhof transportiert. Von diesem Brett aus ließ man die Toten mit Bedacht ins Grab gleiten. Der Totengräber wurde daher auch „Brettlrutscher“ genannt.
source: Geocoaching.com

(s. dazu Eintrag Brettlrutschen )
Koschutnig 31.12.2017





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Österreichisches Deutsch bezeichnet die in Österreich gebräuchlichen sprachlichen Besonderheiten der deutschen Sprache und ihres Wortschatzes in der hochdeutschen Schriftsprache. Davon zu unterscheiden sind die in Österreich gebräuchlichen bairischen und alemannischen Dialekte.

Das vom österreichischen Unterrichtsministerium mitinitiierte und für Schulen und Ämter des Landes verbindliche österreichische Wörterbuch dokumentiert das Vokabular der deutschen Sprache in Österreich seit 1951.

Teile des Wortschatzes der österreichischen Standardsprache sind, bedingt durch das bairische Dialektkontinuum, auch im angrenzenden Bayern geläufig.

Einige Begriffe und zahlreiche Besonderheiten der Aussprache entstammen den in Österreich verbreiteten Mundarten und regionalen Dialekten, viele andere wurden nicht-deutschsprachigen Kronländern der Habsburgermonarchie entlehnt. Eine große Anzahl rechts- und verwaltungstechnischer Begriffe sowie grammatikalische Besonderheiten gehen auf das österreichische Amtsdeutsch im Habsburgerreich zurück.

Außerdem umfasst ein wichtiger Teil des speziell österreichischen Wortschatzes den kulinarischen Bereich.

Daneben gibt es in Österreich abseits der hochsprachlichen Standardvarietät noch zahlreiche regionale Dialektformen, hier insbesondere bairische und alemannische Dialekte. Diese werden in der Umgangssprache sehr stark genutzt, finden aber keinen direkten Niederschlag in der Schriftsprache.
Und hier noch ein paar hilfreiche Links: Der Scrum Master Urbanes Wörterbuch UrImmun