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zerdeppern



zerbrechen, zerschlagen


Wortart: Verb
Erstellt von: gickalruafa
Erstellt am: 13.01.2018
Region: Freistadt (Oberösterreich)
Bekanntheit: 0%  
Bewertungen: 1 2

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Kommentare (1)


ACHTUNG: Ungeeigneter Eintrag.

Duden sagt zu seinen Einträgen zerdeppern und zerteppern jeweils „umgangssprachlich“, „verwandte Form“ und als Bedeutung „[mutwillig] zerschlagen“. „Herkunft: zu mundartlich döppe = Topf".

Mir war das Wort in jeder der beiden Schreibungen vor diesem Eintrag völlig unbekannt und so versuchte ich zu eruieren, wo das Wort ugs. zuhause ist.

„ 'Starenkasten' zerdeppert“ titelte die Frankfurter Neue Presse aus der Region Limburg am 5. 5.15
Hadamar-Niederzeuzheim.
Möglicherweise versuchte am Dienstagabend ein „geblitzter“ Raser, die Tempo-Messanlage an der Kapellenstraße in Niederzeuzheim zu zerdeppern. Laut Polizeibericht kletterte ein bisher unbekannter Täter auf die angrenzende Mauer und begann, mit einem Stein auf die Sicherheitsscheibe vor dem Objektiv einzuhämmern
source: Frankfurter Neue Presse

Als Service-Leistung besprach Antenne Niedersachsen am 16.10.2017 die Autofahrerfrage:
Wer zahlt eigentlich, wenn Kastanien mein Autodach zerdeppern?
source: Antenne Niedersachsen

Auf Mundmische meldete „Werwolf (Niedersachsen) vor 9 Jahren“:
Zerdeppert ist auch der Zustand von Glas- und Keramikwaren, nachdem sie zu Bruch gingen.
Ruth: "Och, neee! Jetzt hab ich das schöne Leonardo-Glas zerdeppert." Frau Meyer zu Frau Müller: "Dem Walther haben se nach der Sache neulich die Scheiben vom Mercedes zerdeppert."
source: Mundmische .de
Im Spiegel vor Jahrzehnten:
Neutraubling war im Kriege Versuchsgelände der Flugzeug-Fabrik Messerschmitt; die Engländer kamen immer rechtzeitig, um die neuen Modelle zu zerteppern.
source: Der Spiegel, 01.03.1982
und aus einer Berliner Theaterkritik:
So geht es aber auch nicht, dass die Weber Fensterscheiben von Unschuldigen zerteppern und einen unbeteiligten Frömmler erschießen.
source: Berliner Zeitung, 9.10.1997

Koschutnig 12.09.2018





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Österreichisches Deutsch bezeichnet die in Österreich gebräuchlichen sprachlichen Besonderheiten der deutschen Sprache und ihres Wortschatzes in der hochdeutschen Schriftsprache. Davon zu unterscheiden sind die in Österreich gebräuchlichen bairischen und alemannischen Dialekte.

Das vom österreichischen Unterrichtsministerium mitinitiierte und für Schulen und Ämter des Landes verbindliche österreichische Wörterbuch dokumentiert das Vokabular der deutschen Sprache in Österreich seit 1951.

Teile des Wortschatzes der österreichischen Standardsprache sind, bedingt durch das bairische Dialektkontinuum, auch im angrenzenden Bayern geläufig.

Einige Begriffe und zahlreiche Besonderheiten der Aussprache entstammen den in Österreich verbreiteten Mundarten und regionalen Dialekten, viele andere wurden nicht-deutschsprachigen Kronländern der Habsburgermonarchie entlehnt. Eine große Anzahl rechts- und verwaltungstechnischer Begriffe sowie grammatikalische Besonderheiten gehen auf das österreichische Amtsdeutsch im Habsburgerreich zurück.

Außerdem umfasst ein wichtiger Teil des speziell österreichischen Wortschatzes den kulinarischen Bereich.

Daneben gibt es in Österreich abseits der hochsprachlichen Standardvarietät noch zahlreiche regionale Dialektformen, hier insbesondere bairische und alemannische Dialekte. Diese werden in der Umgangssprache sehr stark genutzt, finden aber keinen direkten Niederschlag in der Schriftsprache.
Und hier noch ein paar hilfreiche Links: Die Technikwerker The Scrum Master Russwurm