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Assistẹnzeinsatz

der, -es, Umlaut + -e

Unterstützung einer Behörde durch andere Kräfte (insbes. Grenzüberwachung durch Militär)


Wortart: Substantiv
Gebrauch: Österr. Standarddeutsch
Kategorie: Amts- und Juristensprache
Erstellt von: Koschutnig
Erstellt am: 25.03.2018
Region: Klagenfurt(Stadt) (Kärnten)
Bekanntheit: 0%  
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Kommentare (1)


Einsätze

Sicherungs- und Assistenzeinsatz an der ungarischen Grenze. 1956 ............ 13
Assistenzeinsatz nach dem Hochwasser in Kärnten und Osttirol, 1965 ...........23
Assistenzeinsatz an der italienischen Grenze, 1967 ........................................ 24
Sicherungseinsatz an der tschechoslowakischen Grenze ............................... 29
Assistenzeinsatz auf der „Gastarbeiterroute“, 1969 ......................................... 36
Assistenzeinsatz nach dem Einsturz der Reichsbrücke in Wien, 1976 ............ 37
source: Rolf M. Urrisk, Die Einsätze des österreichischen Bundesheeres im In- und Ausland von 1955-2001 (2001)

Grenzschutz ist keine militärische, sondern eine polizeiliche Aufgabe. Der Assistenzeinsatz im Burgenland wurde mittlerweile beendet und wird von niemandem vermisst.
source: Grüne.at
Was der Assistenzeinsatz kann, wie viel er kostet und wem er nützt. Sieben Mythen und Fakten.
source: Die Presse.com, 13.5.2010
Den einzigen sinnvollen Einsatz der Bundeswehr im Inneren kann ich mir nur zur Sicherung der Grenzen, wie in Österreich (Assistenzeinsatz) vorstellen.
source: Soldaten. Joyful.de
Vorarlberg war in diesem Katastrophenwinter ein „Nebenschauplatz". Aufgrund einer Assistenzanforderung des Amtes der Vorarlberger Landesregierung vom 15. April wurde zur Beseitigung der Lawinenschäden im Bezirk Bludenz von 5. bis 20. Mai 1999 ein Assistenzeinsatz geleistet. Von diesem Einsatz ging es beinahe nahtlos in den nächsten Assistenzeinsatz zur Bekämpfung des Hochwassers über.
source: Wolfgang Etschmann& Speckner, Zum Schutz der Republik (2005)

Koschutnig 25.03.2018





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Österreichisches Deutsch bezeichnet die in Österreich gebräuchlichen sprachlichen Besonderheiten der deutschen Sprache und ihres Wortschatzes in der hochdeutschen Schriftsprache. Davon zu unterscheiden sind die in Österreich gebräuchlichen bairischen und alemannischen Dialekte.

Das vom österreichischen Unterrichtsministerium mitinitiierte und für Schulen und Ämter des Landes verbindliche österreichische Wörterbuch dokumentiert das Vokabular der deutschen Sprache in Österreich seit 1951.

Teile des Wortschatzes der österreichischen Standardsprache sind, bedingt durch das bairische Dialektkontinuum, auch im angrenzenden Bayern geläufig.

Einige Begriffe und zahlreiche Besonderheiten der Aussprache entstammen den in Österreich verbreiteten Mundarten und regionalen Dialekten, viele andere wurden nicht-deutschsprachigen Kronländern der Habsburgermonarchie entlehnt. Eine große Anzahl rechts- und verwaltungstechnischer Begriffe sowie grammatikalische Besonderheiten gehen auf das österreichische Amtsdeutsch im Habsburgerreich zurück.

Außerdem umfasst ein wichtiger Teil des speziell österreichischen Wortschatzes den kulinarischen Bereich.

Daneben gibt es in Österreich abseits der hochsprachlichen Standardvarietät noch zahlreiche regionale Dialektformen, hier insbesondere bairische und alemannische Dialekte. Diese werden in der Umgangssprache sehr stark genutzt, finden aber keinen direkten Niederschlag in der Schriftsprache.
Und hier noch ein paar hilfreiche Links: Technikwerker Netzwerk Atlas Körper Zentrum Bairisch