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Kellere͟iinspẹktor

der, -s, -en

Beamter der Bundeskellereiinspektion beim Landwirtschaftsministerium (Amtsbezeichnung)


Wortart: Substantiv
Gebrauch: Österr. Standarddeutsch
Kategorie: Arbeitswelt
Erstellt von: Siljara
Erstellt am: 19.08.2018
Region: Sankt Veit an der Glan (Kärnten)
Bekanntheit: 0%  
Bewertungen: 1 2

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Kommentare (2)


Nach der Massenproduktion in den 70er Jahren und dem Preisverfall österreichischer Qualitätsweine hatten die staatlichen Kellereiinspektoren ja schon lange einen vagen Verdacht. So viel Prädikatswein konnte auf natürliche Weise ja gar nicht erzeugt werden. Aber Anträge auf Hausdurchsuchungen bei verdächtigen Weinhändlern wurden vom Gericht regelmäßig als unverhältnismäßig zurückgewiesen, und chemisch war einfach nichts zu finden, erinnert sich Walter Brüders, der damals als Kellereiinspektor im Burgenland eingesetzt war.
source: oe1 ORF.at
Übrigens: Die Abkürzung fürs Lw-Ministerium ist BMNT - "Bundesministerium für Nachhaltigkeit und Tourismus" - und da ja jeder eine Kellerei inspizieren kann, bezeichnen sich diese österreichischen Beamten selber auch als
Bundeskellereiinspektoren/Innen!

Für Belange des Weingesetzes, Bezeichnung, Aufzeichnungen und sonstige fachliche Fragen kontaktieren Sie bitte den/die zuständige(n) BundeskellereiinspektorIn in Ihrem Aufsichtsgebiet
source: Bundeskellereiinspektion.at

Siljara 19.08.2018


Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hohenlohe-Zentralarchiv ... https://www2.landesarchiv-bw.de/ofs21/plink.php?f=3-223051

Archivalieneinheit Ba 115 Bü 530. Herbstrechnung des Rentamts Pfedelbach; Rechner: Kellermeister Wagner, Kellereiinspektor von Fecht; rev. / 1846/1847.
Butscherl 29.08.2018





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Österreichisches Deutsch bezeichnet die in Österreich gebräuchlichen sprachlichen Besonderheiten der deutschen Sprache und ihres Wortschatzes in der hochdeutschen Schriftsprache. Davon zu unterscheiden sind die in Österreich gebräuchlichen bairischen und alemannischen Dialekte.

Das vom österreichischen Unterrichtsministerium mitinitiierte und für Schulen und Ämter des Landes verbindliche österreichische Wörterbuch dokumentiert das Vokabular der deutschen Sprache in Österreich seit 1951.

Teile des Wortschatzes der österreichischen Standardsprache sind, bedingt durch das bairische Dialektkontinuum, auch im angrenzenden Bayern geläufig.

Einige Begriffe und zahlreiche Besonderheiten der Aussprache entstammen den in Österreich verbreiteten Mundarten und regionalen Dialekten, viele andere wurden nicht-deutschsprachigen Kronländern der Habsburgermonarchie entlehnt. Eine große Anzahl rechts- und verwaltungstechnischer Begriffe sowie grammatikalische Besonderheiten gehen auf das österreichische Amtsdeutsch im Habsburgerreich zurück.

Außerdem umfasst ein wichtiger Teil des speziell österreichischen Wortschatzes den kulinarischen Bereich; einige dieser Ausdrücke sind durch Verträge mit der Europäischen Gemeinschaft geschützt, damit EU-Recht Österreich nicht zwingt, hier fremde deutschsprachige Begriffe anzuwenden.

Daneben gibt es in Österreich abseits der hochsprachlichen Standardvarietät noch zahlreiche regionale Dialektformen, hier insbesondere bairische und alemannische Dialekte. Diese werden in der Umgangssprache sehr stark genutzt, finden aber keinen direkten Niederschlag in der Schriftsprache.
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