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Parte͟iobmann

der, -(e)s, Umlaut + -er

Parteivorsitzender


Wortart: Substantiv
Gebrauch: Österr. Standarddeutsch
Erstellt von: Pernhard
Erstellt am: 07.09.2018
Region: Wien 14, Penzing (Wien)
Bekanntheit: 0%  
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Kommentare (2)


Findet man diese Bezeichnung, die in Österreich selbstverständlich ist, auch in deutschen Medien, dann zumeist in inhaltlichem Zusammenhang mit Österreich – und oft genug kommen die Beiträge aus Österreich bzw. stammen von Österreichern:
Von Paul Kreiner, Wien:
In der FPÖ kehrte sich die Stimmung zum ersten Mal sehr eindeutig gegen den früheren Parteiobmann.
source: Der Tagesspiegel (Berlin), 29.08.2002
Der freiheitliche Parteiobmann droht ultimativ mit einem sogenannten Ausländervolksbegehren, das in Wirklichkeit nur Anti-Ausländervolksbegehren heißen kann. Ich befürchte, daß als nächstes jemandem zur Kennzeichnung von Ausländern der gelbe Stern einfällt.
source: DIE ZEIT, 13.11.1992
Das ist aus der in der „ZEIT“ abgedruckten Rede, die einer der ganz großen österr. Literaten unserer Zeit, Gerhard Roth („Die Archive des Schweigens“), bei der Entgegennahme des deutschen Marie-Luise-Kaschnitz-Preises 1992 gehalten hat.
Pernhard 07.09.2018


Na ja, "de mortuis nihil nisi bene"!
Koschutnig 07.09.2018





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Österreichisches Deutsch bezeichnet die in Österreich gebräuchlichen sprachlichen Besonderheiten der deutschen Sprache und ihres Wortschatzes in der hochdeutschen Schriftsprache. Davon zu unterscheiden sind die in Österreich gebräuchlichen bairischen und alemannischen Dialekte.

Das vom österreichischen Unterrichtsministerium mitinitiierte und für Schulen und Ämter des Landes verbindliche österreichische Wörterbuch dokumentiert das Vokabular der deutschen Sprache in Österreich seit 1951.

Teile des Wortschatzes der österreichischen Standardsprache sind, bedingt durch das bairische Dialektkontinuum, auch im angrenzenden Bayern geläufig.

Einige Begriffe und zahlreiche Besonderheiten der Aussprache entstammen den in Österreich verbreiteten Mundarten und regionalen Dialekten, viele andere wurden nicht-deutschsprachigen Kronländern der Habsburgermonarchie entlehnt. Eine große Anzahl rechts- und verwaltungstechnischer Begriffe sowie grammatikalische Besonderheiten gehen auf das österreichische Amtsdeutsch im Habsburgerreich zurück.

Außerdem umfasst ein wichtiger Teil des speziell österreichischen Wortschatzes den kulinarischen Bereich; einige dieser Ausdrücke sind durch Verträge mit der Europäischen Gemeinschaft geschützt, damit EU-Recht Österreich nicht zwingt, hier fremde deutschsprachige Begriffe anzuwenden.

Daneben gibt es in Österreich abseits der hochsprachlichen Standardvarietät noch zahlreiche regionale Dialektformen, hier insbesondere bairische und alemannische Dialekte. Diese werden in der Umgangssprache sehr stark genutzt, finden aber keinen direkten Niederschlag in der Schriftsprache.
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