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Feuermaschine



Dampfmaschine


Kategorie: Veraltet, Historisch
Erstellt von: Büeble
Erstellt am: 04.10.2018
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Eine Dampfmaschine pumpte das Wasser 75 Fuß hoch und lieferte innerhalb von 24 Stunden 11 800 Eimer Wasser ins Reservoir.315
„Das curieuseste, das man im Garten siehet, ist diejenige Hydraulische Maschine, vermittels welcher das Wasser den Berg hinan in das oberste und größte Reservoir gebracht wird, welches dann von oben herunter in den ganzen Garten läuft. Sie wird nur durch Feuer angetrieben. Das Werk kostet an die 20 000 Kfl.“
Büeble 04.10.2018


Ja, im Wiener Technischen Museum steht die Feuermaschine von Fischer von Erlach – das heißt aber nicht, dass das Wort bes. österreichisch ist oder jemals war! Zum Beispiel aus der Frankfurter Allgemeinen:
Am Anfang fraß die „Feuermaschine“ Unmengen von Kohle
In den britischen Kohlegruben hatte Thomas Savery schon 1690 den Versuch unternommen, mit einer kolbenlosen Dampfpumpe, er nannte sie hoffnungsvoll „Miner's Friend“, das Problem zu lösen. Erst Thomas Newcomen gelang 1712 die Konstruktion einer atmosphärischen Dampfpumpe. Diese „Feuermaschine“ hatte noch einen geringen Wirkungsgrad: Dass sie Unmengen an Kohle fraß, war dort, wo sie unmittelbar auf der Kohle stand, kein Problem.
source: FAZ, 20.8.2010

Koschutnig 04.10.2018


Doch um Einwänden eines Österreich-Bezugs zuvorzukommen, da der deutsche Verfasser des genannten Beispiels aus der Frankfurter Allgemeinen auch Univ-Prof in Salzburg war, hier noch ein weiterer Beleg zur einstigen allgemein verwendeten Bezeichnung der Dampfmaschine: Ein ganzes Kapitel befasst sich dort mit der „Feuermaschine“ ( OHNE Anführungszeichen):
Das 18. Jahrhundert: Die Faszination der Feuermaschine und der neue Maschinenbegriff
source: Karlheinz Jakob, Maschine, mentales Modell, Metapher.Studien zur Semantik und Geschichte der Techniksprache (2011)

Koschutnig 04.10.2018


Was bedeutet es eigentlich, wenn ein nachgewiesenermaßen gesamtdeutscher Begriff wie dieser trotzdem positiv bewertet wird, obgleich er dem Bewerter unbekannt war (0%)? Zuviel Italo-Sekt getippelt?
Dekubitus 11.10.2018





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Österreichisches Deutsch bezeichnet die in Österreich gebräuchlichen sprachlichen Besonderheiten der deutschen Sprache und ihres Wortschatzes in der hochdeutschen Schriftsprache. Davon zu unterscheiden sind die in Österreich gebräuchlichen bairischen und alemannischen Dialekte.

Das vom österreichischen Unterrichtsministerium mitinitiierte und für Schulen und Ämter des Landes verbindliche österreichische Wörterbuch dokumentiert das Vokabular der deutschen Sprache in Österreich seit 1951.

Teile des Wortschatzes der österreichischen Standardsprache sind, bedingt durch das bairische Dialektkontinuum, auch im angrenzenden Bayern geläufig.

Einige Begriffe und zahlreiche Besonderheiten der Aussprache entstammen den in Österreich verbreiteten Mundarten und regionalen Dialekten, viele andere wurden nicht-deutschsprachigen Kronländern der Habsburgermonarchie entlehnt. Eine große Anzahl rechts- und verwaltungstechnischer Begriffe sowie grammatikalische Besonderheiten gehen auf das österreichische Amtsdeutsch im Habsburgerreich zurück.

Außerdem umfasst ein wichtiger Teil des speziell österreichischen Wortschatzes den kulinarischen Bereich; einige dieser Ausdrücke sind durch Verträge mit der Europäischen Gemeinschaft geschützt, damit EU-Recht Österreich nicht zwingt, hier fremde deutschsprachige Begriffe anzuwenden.

Daneben gibt es in Österreich abseits der hochsprachlichen Standardvarietät noch zahlreiche regionale Dialektformen, hier insbesondere bairische und alemannische Dialekte. Diese werden in der Umgangssprache sehr stark genutzt, finden aber keinen direkten Niederschlag in der Schriftsprache.
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