3.3 stars - 3 reviews5

zuckeln : zockeln


+1

zuckeln

zockeln


Art des Wortes: Verb

Erstellt von: hape am Nov.2011

Ähnlich klingend:                        

Links: Österreichisches Wörterbuch : zuckeln V W

Dieser Eintrag ist noch nicht Teil des Wörterbuches.

  


Bekanntheit

Ab zehn Bewertungen erstellen wir eine Karte Österreichs mit der Bekanntheit des Wortes. Du kannst Dir aber die aktuelle Karte ansehen.

Bewertungen (4)



0
Wie
kommst du darauf?
Bitte um Beispiele.
von JoDo am Nov.2011

 
0
Ein deutsches Beispiel:
http://www.auf-nach-mv.de/index.php?strg=18_24_26_344_348&baseID=817 - "Fast alle dampfen irgendwann einmal mit dem "Rasenden Roland" über die Insel. Die Bilderbuch-Eisenbahn zuckelt von Lauterbach über Putbus und Binz nach Göhren. Dabei verbindet sie alle wichtigen Seebäder und viele Sehenswürdigkeiten. " (beschreibung der Insel Rügen)Noch ein deutsches Beispiel siehe http://www.kinder-nachrichten.de/kina/page/detail.php/2434576 - "Mit gerade mal 30 Kilometern pro Stunde zuckelte die Bahn von Bad Cannstatt nach Untertürkheim.

Heute zuckelt die Eisenbahn längst nicht mehr. Sie saust, und wie. Immer schneller und schneller."DUDEN, 21.Auflage:zockeln (svw. zuckelnzuckeln (ugs. für langsam und ohne Hast trotten, fahren)
von Compy am Nov.2011

 
0
Und Du glaubst - Compy ...
dass der zuckelnde Zug in Österreich zockelt
Nein - umgekehrt!
Dass der zockelnde Zug zuckelt?
von JoDo am Nov.2011

 
0
Grins!!! - JoDo
Hier sind wohl wieder mal paar Gemeinsamkeiten der deutschsprachigen Länder.Zuckeln oder auch rumzuckeln höre ich allerdings in D häufiger, zockeln bisher noch nie! Ob das an meiner Heimat Sachsen liegt?
von Compy am Nov.2011

 
0
Der DUDEN (!)
kennt ´zockeln´!
Trotzdem ist das sogar im Gemeindeutschen nur eine Nebenform von ´zuckeln´.
In diesem Sinne: Leider nein für den Eintrag als ´Österreichisches Wort´.
von JoDo am Nov.2011

 
0
Beim Eintrag "zockeln":
schreibt Duden: "Bedeutung: zuckeln"!! Wahrig DtWb - ebenfalls ohne regionale Beschränkung: zuckeln (umgangsspr.)sich langsam u. träge, müde od. achtlos fortbewegen [Iterativbildung zu 'zucken']
von Koschutnig am Nov.2011

 
0
Abwärtsdaumen bitte zwecks Löschung: Beide gesamtdt. Formen sind austauschbar

DWDS sagt bei zuckeln: „sich stoßweise, langsam fortbewegen“ und bei zockeln: „zuckeln, sich langsam fortbewegen“ - und bei beiden: „umgangssprachlich“Laut Belegen ist in der ZEIT das angeblich österreichische "zuckeln" (292) 4x häufiger zu finden als "zockeln" (66), was den Eintrag ad absurdum führt.
Binnendeutsche Beispiele:
• Die Zeit: »Ganz am Anfang des Aufstiegs zockelt der Zug noch zwischen hartem Gras und stachligen Kakteen dahin. Weiter oben verschwindet alles Grün« (24.12.2008)
• Die Zeit:
» Langsam zuckelt der Zug durch die Vororte. Häuschen ziehen vorbei, nackte Buntsandsteinfassaden, Wellblechdächer, mit Backsteinen beschwert. « ( 12.07.2009)
• Die Zeit: »Bis zum letzten Jahr konnte der Eurostar hinter dem Kanaltunnel nur noch zockeln . « ( 26.08.2008)
• Die Zeit: »... balancieren über Bordsteinkanten, überwinden Hauptverkehrsstraßen, zuckeln über Kopfsteinpflaster « (05.11.2008)


• Uwe Johnson: »Er nimmt keinen Mietwagen, um uns von Cork nach Cobh zu bringen; er benutzt die kleine Eisenbahn, die oberhalb des Flusses Lee zum Überseehafen zockelt «( „Jahrestage“, 1970)


• Victor Klemperer: »Wir zuckelten zum Hafen, aber diesmal zum stadtnäheren Mittelteil des Hafens.« („Leben sammeln, nicht fragen wozu und warum“, 1929)



• Hans Reimann: »Indem sie durch die Finsternis zockelten […], gewahrten sie Lichter, die wie Sterne glitzerten und sich auf sie zu bewegten« („Vergnügliches Handbuch der Deutschen Sprache“, 1931)
• Vossische Zeitung: »Ecke Linden- und Friedrichstraße; ein alter Droschkenkutscher zuckelt die Linden herunter.« (12.03.1919)
von Koschutnig am Jul.2013

 


  Anmelden zum Kommentieren






Links: Russwurm | Jerga Urbana | Volkswörterbuch | UrImmunAGB | Impressum

Das österreichische Wörterbuch stellt eine Sammlung von österreichischen Wörtern dar um die Unterschiede des österreichischen Deutsch am Leben zu halten.

Derzeit sind über 1300 Wörter ins Wörterbuch aufgenommen wobei es weit mehr eingetragene Wörter gibt.

Die Ursprünge des Wörterbuches entstanden vor etwa 15 Jahren als ich von Österreich nach Deutschland gezogen bin und mehr mit hochdeutsch sprechenden Menschen zu tun hatte.

Österreichisches Deutsch bezeichnet die in Österreich gebräuchlichen sprachlichen Besonderheiten der deutschen Sprache und ihres Wortschatzes in der hochdeutschen Schriftsprache. Davon zu unterscheiden sind die in Österreich gebräuchlichen bairischen und alemannischen Dialekte.

Das vom österreichischen Unterrichtsministerium mitinitiierte und für Schulen und Ämter des Landes verbindliche österreichische Wörterbuch dokumentiert das Vokabular der deutschen Sprache in Österreich seit 1951.

Teile des Wortschatzes der österreichischen Standardsprache sind, bedingt durch das bairische Dialektkontinuum, auch im angrenzenden Bayern geläufig.

Einige Begriffe und zahlreiche Besonderheiten der Aussprache entstammen den in Österreich verbreiteten Mundarten und regionalen Dialekten, viele andere wurden nicht-deutschsprachigen Kronländern der Habsburgermonarchie entlehnt. Eine große Anzahl rechts- und verwaltungstechnischer Begriffe sowie grammatikalische Besonderheiten gehen auf das österreichische Amtsdeutsch im Habsburgerreich zurück.

Außerdem umfasst ein wichtiger Teil des speziell österreichischen Wortschatzes den kulinarischen Bereich; einige dieser Ausdrücke sind durch Verträge mit der Europäischen Gemeinschaft geschützt, damit EU-Recht Österreich nicht zwingt, hier fremde deutschsprachige Begriffe anzuwenden.

Daneben gibt es in Österreich abseits der hochsprachlichen Standardvarietät noch zahlreiche regionale Dialektformen, hier insbesondere bairische und alemannische Dialekte. Diese werden in der Umgangssprache sehr stark genutzt, finden aber keinen direkten Niederschlag in der Schriftsprache.