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Benützung : Benutzung


-2

Benützung

die, -
Benutzung


Art des Wortes: Substantiv

Erstellt von: Koschutnig am Oct.2011

Links: Österreichisches Wörterbuch : Benützung V W

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Bekanntheit

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Bewertungen (6)



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Zwar sind beide Formen
in allen deutschsprachigen Ländern "richtig", doch sind "nützen, Benützer, Benützung" nur in Süddeutschland, Österreich und der Schweiz die überwiegend verwendeten Formen, sodass die Formen mit -ü- als Nebenformen gelten. Einträge in Wörterbüchern sind daher unter Benutz- zu finden: Benutzer, Benutzungsgebühr, Benutzungsrecht, Benutzerhandbuch, Benutzersprache, Benutzeroberfläche benutzerfreundlich... Langenscheidt und Pons markieren die Umlautformen benützen, Benützung sogar als "dial.", mein ÖWb von 1979 hingegen führt "benutzen,Benutzer, Benutzung" überhaupt nicht an, sondern beschränkt sich auf die Umlaut-Formen.
von Koschutnig am Oct.2011

 
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Kommt´s nur mir so vor?
Oder ist ´benutzen´ (ohne ") im Ö nahe dran am ´ausnutzen´: missbrauchen, ausbeuten?
von JoDo am Oct.2011

 
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Österreich: "benutzen" als ugs. Aussprache von "benützen"
benützen = gebrauchen, verwenden, benutzen, brauchen,

* Sie benützt gerne meinen Kugelschreiberaustauschbar in:
* Er gebrauchte einen Hammer, um das Fenster zu öffnen
* Sie verwendet Honig, um ihren Tee zu süßen
* Sie benutzte ein Messer, um den Brief zu öffnen
* Sie braucht viele Töpfe, wenn sie kocht.


benutzen:
1.: ausnutzen (er hat seine Frau nur benutzt)
2.: verwenden (einen Kugelschreiber)
3.: gebrauchen (du hast sie als Alibi benutzt)
http://www.canoo.net/services/Controller?dispatch=canooNet&input=benutzen

Außerhalb von Süddeutschland wird in Deutschland überwiegend „benutzen“ für alle 3 Bedeutungen verwendet.
In Österr. hingegen wird in gepflegter Sprache benützen für sämtliche Bedeutungen von ‚benutzen’ gebraucht,
‚benutzen’ hingegen nur selten, und wenn, dann fast nur in den Bedeutungen 1 und 3. In der Umgangssprache allerdings ist „benutzen“ durchaus üblich, wird jedoch als nur mundartliche Aussprache von „benützen“ empfunden.

von Koschutnig am Oct.2011

 
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"benützen" , weil etwas "nützlich" ist; nicht nur "benutzen", weil etwas "von Nutzen ist" - die ü-Form ist nicht minderwertig. Allerdings : jemanden ausnutzen, aber von jemandem die Fähigkeiten nützen; also - wie schon angemerkt wurde - bei der u-Form kann Negatives mitschwingen
von Christine Hollmann am 28.Apr.

 


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Das österreichische Wörterbuch stellt eine Sammlung von österreichischen Wörtern dar um die Unterschiede des österreichischen Deutsch am Leben zu halten.

Derzeit sind über 1300 Wörter ins Wörterbuch aufgenommen wobei es weit mehr eingetragene Wörter gibt.

Die Ursprünge des Wörterbuches entstanden vor etwa 15 Jahren als ich von Österreich nach Deutschland gezogen bin und mehr mit hochdeutsch sprechenden Menschen zu tun hatte.

Österreichisches Deutsch bezeichnet die in Österreich gebräuchlichen sprachlichen Besonderheiten der deutschen Sprache und ihres Wortschatzes in der hochdeutschen Schriftsprache. Davon zu unterscheiden sind die in Österreich gebräuchlichen bairischen und alemannischen Dialekte.

Das vom österreichischen Unterrichtsministerium mitinitiierte und für Schulen und Ämter des Landes verbindliche österreichische Wörterbuch dokumentiert das Vokabular der deutschen Sprache in Österreich seit 1951.

Teile des Wortschatzes der österreichischen Standardsprache sind, bedingt durch das bairische Dialektkontinuum, auch im angrenzenden Bayern geläufig.

Einige Begriffe und zahlreiche Besonderheiten der Aussprache entstammen den in Österreich verbreiteten Mundarten und regionalen Dialekten, viele andere wurden nicht-deutschsprachigen Kronländern der Habsburgermonarchie entlehnt. Eine große Anzahl rechts- und verwaltungstechnischer Begriffe sowie grammatikalische Besonderheiten gehen auf das österreichische Amtsdeutsch im Habsburgerreich zurück.

Außerdem umfasst ein wichtiger Teil des speziell österreichischen Wortschatzes den kulinarischen Bereich; einige dieser Ausdrücke sind durch Verträge mit der Europäischen Gemeinschaft geschützt, damit EU-Recht Österreich nicht zwingt, hier fremde deutschsprachige Begriffe anzuwenden.

Daneben gibt es in Österreich abseits der hochsprachlichen Standardvarietät noch zahlreiche regionale Dialektformen, hier insbesondere bairische und alemannische Dialekte. Diese werden in der Umgangssprache sehr stark genutzt, finden aber keinen direkten Niederschlag in der Schriftsprache.