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Assentierung : Musterung


-1

Assentierung

die, -, -en
Musterung


Art des Wortes: Substantiv

Kategorien: Amts- und Juristensprache, Veraltet, Historisch

Erstellt von: Koschutnig am Jun.2013

Links: Österreichisches Wörterbuch : Assentierung V W

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Bekanntheit

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assentieren = zustimmen - ist's deshalb zur "Stellung" geworden?
Assentierung (österr.) = Untersuchung auf Militärdiensttauglichkeit hin

* Austritt aus dem k.u.k. Heer hätt's gegeben nach § 56 Wehrgesetz einen »Austritt wegen gesetzwidriger Assentierung. 1. wenn ein Assentierter das nach dem Gesetze zur Assentierung erforderliche Lebensalter noch nicht besitzt« (Ernst Mayrhofer, Hb. f.d. polit. Verwaltungsdienst in den im Reichsrathe vertretenen Königreichen und Ländern, Bd. 7, 1901, S. 293)

* Böhmen: »Christopher berichtete kurz, was er von der Stimmung des tschechischen Landvolkes wußte, was er bei der Assentierung in Laun [= jetzt Louny in Nordböhmen] gehört und gesehen hatte, und das ihn die seltsamen Umstände, unter denen er für untauglich erklärt worden war, hätten erkennen lassen, welche Gefahren aus dem böhmischen Hinterlande drohten.«
( Friedrich Bodenreuth, [d.i.Friedrich Jaksch aus Budweis]: "Alle Wasser Böhmens fließen nach Deutschland", Berlin 1937, S. 106)

* Dollfuß-Zeit: Zweijährige Militärdienstzeit im Interesse der Sicherheit des Staates muss her, »weil eine Erhöhung des Jahreskontingents gegenwärtig, wo die schwachen Kriegs-Jahrgänge zur Assentierung gelangen, nicht möglich sei.«(Archive der Gegenwart, 14.11.1934)
von Koschutnig am Jun.2013

 


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Das österreichische Wörterbuch stellt eine Sammlung von österreichischen Wörtern dar um die Unterschiede des österreichischen Deutsch am Leben zu halten.

Derzeit sind über 1300 Wörter ins Wörterbuch aufgenommen wobei es weit mehr eingetragene Wörter gibt.

Die Ursprünge des Wörterbuches entstanden vor etwa 15 Jahren als ich von Österreich nach Deutschland gezogen bin und mehr mit hochdeutsch sprechenden Menschen zu tun hatte.

Österreichisches Deutsch bezeichnet die in Österreich gebräuchlichen sprachlichen Besonderheiten der deutschen Sprache und ihres Wortschatzes in der hochdeutschen Schriftsprache. Davon zu unterscheiden sind die in Österreich gebräuchlichen bairischen und alemannischen Dialekte.

Das vom österreichischen Unterrichtsministerium mitinitiierte und für Schulen und Ämter des Landes verbindliche österreichische Wörterbuch dokumentiert das Vokabular der deutschen Sprache in Österreich seit 1951.

Teile des Wortschatzes der österreichischen Standardsprache sind, bedingt durch das bairische Dialektkontinuum, auch im angrenzenden Bayern geläufig.

Einige Begriffe und zahlreiche Besonderheiten der Aussprache entstammen den in Österreich verbreiteten Mundarten und regionalen Dialekten, viele andere wurden nicht-deutschsprachigen Kronländern der Habsburgermonarchie entlehnt. Eine große Anzahl rechts- und verwaltungstechnischer Begriffe sowie grammatikalische Besonderheiten gehen auf das österreichische Amtsdeutsch im Habsburgerreich zurück.

Außerdem umfasst ein wichtiger Teil des speziell österreichischen Wortschatzes den kulinarischen Bereich; einige dieser Ausdrücke sind durch Verträge mit der Europäischen Gemeinschaft geschützt, damit EU-Recht Österreich nicht zwingt, hier fremde deutschsprachige Begriffe anzuwenden.

Daneben gibt es in Österreich abseits der hochsprachlichen Standardvarietät noch zahlreiche regionale Dialektformen, hier insbesondere bairische und alemannische Dialekte. Diese werden in der Umgangssprache sehr stark genutzt, finden aber keinen direkten Niederschlag in der Schriftsprache.