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Erdapfel : Kartoffel


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Ẹrdapfel

der, -s, -äpfel
Kartoffel


Art des Wortes: Substantiv

Kategorien: Essen und Trinken

Erstellt von: Russi am Aug.2002

Region: Scheibbs (Niederösterreich)

Gebrauch: Österr. Standarddeutsch

Ähnlich klingend:        

Links: Österreichisches Wörterbuch : Erdapfel V W

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Bekanntheit

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Änderungen (3)


Bewertungen (80)



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Siehe auch:
http://www.ostarrichi.org/woerterbuch.html?wort=144
!
von JoDo am Apr.2008

 
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Austriazismus erster Güte !
Der Erdapfel hält sich landesweit noch recht gut im "Kampf"
mit der "Kartoffel". Zumindest ist der Erdapfel noch fest in meinem Sprachgebrauch!Daher volle Wertung.
von Joachim_Dorner am Dec.2011

 
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Und wenn auch er wie die Grundbirne den Kampf verliert?
In den Niederlanden hat er als "Aardappel" eine Fixposition, doch ansonsten befindet sich der Erdapfel, ein "Auch-Austriazismus", ja in schnellem Rückzug: Einst beherrschte er Gebiete am Rhein und in Westfalen, den Südwesten Alemanniens, große Teile auch von Bayern. Die Grundbirne andererseits, einst heimisch nicht nur in Österreichs Südosten, sondern auch in weiten Teilen Deutschlands, die hat ihre Konservierung ganz wo anders gefunden: bei den Südslawen.
von Koschutnig am Dec.2011

 
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s.a
* Erdapfel Grundbirn mit zahlreichen Bezeichnungen* Easchtepfe - Tiroler Aussprache

von Koschutnig am Dec.2011

 


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Das österreichische Wörterbuch stellt eine Sammlung von österreichischen Wörtern dar um die Unterschiede des österreichischen Deutsch am Leben zu halten.

Derzeit sind über 1300 Wörter ins Wörterbuch aufgenommen wobei es weit mehr eingetragene Wörter gibt.

Die Ursprünge des Wörterbuches entstanden vor etwa 15 Jahren als ich von Österreich nach Deutschland gezogen bin und mehr mit hochdeutsch sprechenden Menschen zu tun hatte.

Österreichisches Deutsch bezeichnet die in Österreich gebräuchlichen sprachlichen Besonderheiten der deutschen Sprache und ihres Wortschatzes in der hochdeutschen Schriftsprache. Davon zu unterscheiden sind die in Österreich gebräuchlichen bairischen und alemannischen Dialekte.

Das vom österreichischen Unterrichtsministerium mitinitiierte und für Schulen und Ämter des Landes verbindliche österreichische Wörterbuch dokumentiert das Vokabular der deutschen Sprache in Österreich seit 1951.

Teile des Wortschatzes der österreichischen Standardsprache sind, bedingt durch das bairische Dialektkontinuum, auch im angrenzenden Bayern geläufig.

Einige Begriffe und zahlreiche Besonderheiten der Aussprache entstammen den in Österreich verbreiteten Mundarten und regionalen Dialekten, viele andere wurden nicht-deutschsprachigen Kronländern der Habsburgermonarchie entlehnt. Eine große Anzahl rechts- und verwaltungstechnischer Begriffe sowie grammatikalische Besonderheiten gehen auf das österreichische Amtsdeutsch im Habsburgerreich zurück.

Außerdem umfasst ein wichtiger Teil des speziell österreichischen Wortschatzes den kulinarischen Bereich; einige dieser Ausdrücke sind durch Verträge mit der Europäischen Gemeinschaft geschützt, damit EU-Recht Österreich nicht zwingt, hier fremde deutschsprachige Begriffe anzuwenden.

Daneben gibt es in Österreich abseits der hochsprachlichen Standardvarietät noch zahlreiche regionale Dialektformen, hier insbesondere bairische und alemannische Dialekte. Diese werden in der Umgangssprache sehr stark genutzt, finden aber keinen direkten Niederschlag in der Schriftsprache.