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kasperln : kaspern, albern


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kasperln

kaspern, albern


Art des Wortes: Verb

Tags: umgangssprachlich

Erstellt von: Koschutnig am 06.Sep.

Links: Österreichisches Wörterbuch : kasperln V W

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Bekanntheit

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Bewertungen (2)



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Der ganze Character des Oestreichers ist für das Komische gestimmt, alle kasperln mehr oder weniger, und wenn sie auch nicht kasperln wollen, so kasperln sie dennoch, dem Ausländer gegenüber, durch ihre Sprache !
Quelle: Karl Julius Weber, Deutschland, oder Briefe eines in Deutschland reisenden Deutschen (1827) Band 2
Es ist genug geredet worden, es ist genug gekasperlt worden. Kabarett ist nur insofern noch sinnvoll, als es zu Handlungen auffordert.
Quelle: Hilde Schmölzer, Das böse Wien (1973)
Draußen am Gang hängt ein Plakat. Es wirbt für die Reality-Soap „Die Lugners“, in der sich das Ehepaar auf ATV+ Folge für Folge drollig durch die Welt kasperlt. So kannte man das Duo bislang. Aber jetzt ist plötzlich alles anders
Quelle: Trend, 9.10.2003

D:
Dort habe ich übrigens auch 'gekaspert', wie wir zu sagen pflegen
Quelle: Betty und Verena Knobel, Frauen in unserem Land (1973)
»Kasperle, kannst du noch kaspern? « »Freilich! « schrie Kasperle. »Dann kaspere und mal was vor, damit der Schutzmann Schulze ... «
»Müller heiße ich! «
»...also, Müller sieht, was du kannst. «
»Ach, kaspern können viele Kinder«, sagte Müller spöttisch, »sie kaspern ihren Eltern und Lehrern genug vor. «
Quelle: Johanna Siebe, Kasperle ist wieder da, in Ges. Werke (2016)

DWDS:
„kasperln“ ist nicht in unseren gegenwartssprachlichen lexikalischen Quellen vorhanden.
Meinten Sie vielleicht:
kaspern
(dort) Verwendungsbeispiele:
Wenn sie verliert, das kaspert sie auch schon aus, wird sie als Salsa-Stunden geben.
Der Tagesspiegel, 23.02.2003
Klassenkameraden, wie sie damals hießen, kasperten herum, hörten allmählich zu.
Die Zeit, 21.04.2008, Nr. 18
Zwei Stunden fahren sie durch die Gegend, lachen viel und kaspern herum.
Süddeutsche Zeitung, 24.11.1999
Er kichert, haspelt, kaspert - schlimmer als alle Dumpfbacken im Container.
Bild, 15.03.2004
Der TV-Schwammkopf kaspert inzwischen nämlich zusätzlich und demnächst sogar exklusiv beim Konkurrenten "Nick" herum.
Die Welt, 05.10.2005
Quelle: DWDS

von Koschutnig am 06.Sep.

 
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D
Beispiele zur finalen Bli
www.deutsch-ethik-geschichte.de/Dateien/.../finale%20Blickrichtung%20Beispiele.doc
Sie machen ohrenbetäubenden Lärm, schlagen ihre Geschwister, machen alles kaputt, kasperln herum, haben Wutanfälle, stören in der Schule mit allerlei ...
von xox am 12.Sep.

 


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Das österreichische Wörterbuch stellt eine Sammlung von österreichischen Wörtern dar um die Unterschiede des österreichischen Deutsch am Leben zu halten.

Derzeit sind über 1300 Wörter ins Wörterbuch aufgenommen wobei es weit mehr eingetragene Wörter gibt.

Die Ursprünge des Wörterbuches entstanden vor etwa 15 Jahren als ich von Österreich nach Deutschland gezogen bin und mehr mit hochdeutsch sprechenden Menschen zu tun hatte.

Österreichisches Deutsch bezeichnet die in Österreich gebräuchlichen sprachlichen Besonderheiten der deutschen Sprache und ihres Wortschatzes in der hochdeutschen Schriftsprache. Davon zu unterscheiden sind die in Österreich gebräuchlichen bairischen und alemannischen Dialekte.

Das vom österreichischen Unterrichtsministerium mitinitiierte und für Schulen und Ämter des Landes verbindliche österreichische Wörterbuch dokumentiert das Vokabular der deutschen Sprache in Österreich seit 1951.

Teile des Wortschatzes der österreichischen Standardsprache sind, bedingt durch das bairische Dialektkontinuum, auch im angrenzenden Bayern geläufig.

Einige Begriffe und zahlreiche Besonderheiten der Aussprache entstammen den in Österreich verbreiteten Mundarten und regionalen Dialekten, viele andere wurden nicht-deutschsprachigen Kronländern der Habsburgermonarchie entlehnt. Eine große Anzahl rechts- und verwaltungstechnischer Begriffe sowie grammatikalische Besonderheiten gehen auf das österreichische Amtsdeutsch im Habsburgerreich zurück.

Außerdem umfasst ein wichtiger Teil des speziell österreichischen Wortschatzes den kulinarischen Bereich; einige dieser Ausdrücke sind durch Verträge mit der Europäischen Gemeinschaft geschützt, damit EU-Recht Österreich nicht zwingt, hier fremde deutschsprachige Begriffe anzuwenden.

Daneben gibt es in Österreich abseits der hochsprachlichen Standardvarietät noch zahlreiche regionale Dialektformen, hier insbesondere bairische und alemannische Dialekte. Diese werden in der Umgangssprache sehr stark genutzt, finden aber keinen direkten Niederschlag in der Schriftsprache.