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Liesl : Gefangenhaus (Polizei)


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Liesl

Gefangenhaus (Polizei)


Erstellt von: Amalia am Aug.2006

Ähnlich klingend:  
Lisl
+2
                   
Lisl
-1
 

Links: Österreichisches Wörterbuch : Liesl V W

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Bekanntheit

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s.a. Eintrag Lisl
auf der „Liesl" haben sie von uns allen, die unter 16 waren, nur die Nationale aufgenommen und uns laufenlassen. Dadurch bin ich damals nur eine Nacht auf der „Liesl" gesessen, also herumgestanden, und dann nach Hause gegangen.
Quelle: Siglinde Bolbecher, Erzählte Geschichte. 2. Katholiken, Konservative, Legitimisten (1992)
Mit der "Liesl" ist das Polizeigefängnis Wien IX auf der Roßauer Lände gemeint, weil diese zuvor Kaiserin- Elisabeth-Promenade geheißen hatte, siehe Ansichtskarten-Verlinkung im Kommentar zum Eintrag "Polizeigefangenhaus"
von Koschutnig am Dec.2016

 
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Die folgenden Kommentare zum ehem. Polizeigefangenhaus auf der Roßauer Lände, die alle die Schreibung "Liesl" betreffen, wurden hierher vom Eintrag "Lisl" übertragen, wo sie wahrscheinlich deshalb irrtümlich eingestellt wurden, weil der dortige Hinweis auf diesen Eintrag hier mit dessen alternativer Schreibung "Liesl" nicht beachtet worden war.

Elisabethpromenade (9, Roßau), benannt (1. Mai 1903 Stadtrat) nach Kaiserin Elisabeth; seit 1919 Roßauer Lände. Das Gebäude Roßauer Lände 5-9 (Polizeigebäude) beherbergte auch das polizeiliche Untersuchungsgefängnis, das wegen seiner Lage an der Elisabethpromenade im Volksmund „Liesl" genannt wurde. Ursprünglich hatte das Gebiet verschiedene Namen: Unter den Flötzern, Am Badergries (nach den 1646 zwischen Stroheck und Pramergasse erbauten öffentlichen Badestuben), Auf der Scheiben (1662; von der Porzellangasse bis zum Donaukanal), zuletzt (bis 1903) Roßauer Lände. Wien Wiki
von Sapperlot am 18.Feb.

Polizeigefangenenhaus "Liesl" . Von hier aus gab es zahlreiche Transporte in Konzentrationslager
Das Polizeigebäude wurde nach Plänen von Emil Förster 1901–1904 an der damaligen "Elisabethpromenade" erbaut, daher der Name "Liesl". http://www.denkmalwien.at
von Sapperlot am 18.Feb.

Die Februarkämpfe 1934 in Wien Meidling und Liesing: Ein ...https://books.google.de/books?isbn=3954252546
Josef Fiala - 2013 - ‎History
... reihenweise Verhaftungen, Verhöre und Einlieferungen in das Polizeigefängnis Roßauer Lände 7 (früher Kaiserin Elisabethpromenade - „Liesl“), 1090 Wien, ...
von Sapperlot am 18.Feb.

Familienerinnerungen - Google Books-Ergebnisseitehttps://books.google.de/books?isbn=3709936810
Hermine Wittgenstein - 2015 - ‎Biography & Autobiography
Aufgrund der bis 1919 offiziellen Adresse Elisabethpromenade bürgerte sich für das Polizeigefangenenhaus in der Wiener Bevölkerung der Spitzname „Liesl“ ...
von Sapperlot am 18.Feb.

Polizeigefangenenhaus (Liesl) - WEB - Lexikon der Wiener ...
www.dasrotewien.at/polizeigefangenenhaus-liesl.html
... ihrer Verhaftung. Der volkstümliche Ausdruck für das Gefängnis war „Liesl“, nach dem früheren Namen der Roßauer Lände, "Kaiserin-Elisabeth-Promenade".
von Sapperlot am 18.Feb.
von Koschutnig am 19.Feb.

 


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Das österreichische Wörterbuch stellt eine Sammlung von österreichischen Wörtern dar um die Unterschiede des österreichischen Deutsch am Leben zu halten.

Derzeit sind über 1300 Wörter ins Wörterbuch aufgenommen wobei es weit mehr eingetragene Wörter gibt.

Die Ursprünge des Wörterbuches entstanden vor etwa 15 Jahren als ich von Österreich nach Deutschland gezogen bin und mehr mit hochdeutsch sprechenden Menschen zu tun hatte.

Österreichisches Deutsch bezeichnet die in Österreich gebräuchlichen sprachlichen Besonderheiten der deutschen Sprache und ihres Wortschatzes in der hochdeutschen Schriftsprache. Davon zu unterscheiden sind die in Österreich gebräuchlichen bairischen und alemannischen Dialekte.

Das vom österreichischen Unterrichtsministerium mitinitiierte und für Schulen und Ämter des Landes verbindliche österreichische Wörterbuch dokumentiert das Vokabular der deutschen Sprache in Österreich seit 1951.

Teile des Wortschatzes der österreichischen Standardsprache sind, bedingt durch das bairische Dialektkontinuum, auch im angrenzenden Bayern geläufig.

Einige Begriffe und zahlreiche Besonderheiten der Aussprache entstammen den in Österreich verbreiteten Mundarten und regionalen Dialekten, viele andere wurden nicht-deutschsprachigen Kronländern der Habsburgermonarchie entlehnt. Eine große Anzahl rechts- und verwaltungstechnischer Begriffe sowie grammatikalische Besonderheiten gehen auf das österreichische Amtsdeutsch im Habsburgerreich zurück.

Außerdem umfasst ein wichtiger Teil des speziell österreichischen Wortschatzes den kulinarischen Bereich; einige dieser Ausdrücke sind durch Verträge mit der Europäischen Gemeinschaft geschützt, damit EU-Recht Österreich nicht zwingt, hier fremde deutschsprachige Begriffe anzuwenden.

Daneben gibt es in Österreich abseits der hochsprachlichen Standardvarietät noch zahlreiche regionale Dialektformen, hier insbesondere bairische und alemannische Dialekte. Diese werden in der Umgangssprache sehr stark genutzt, finden aber keinen direkten Niederschlag in der Schriftsprache.