Thema: Das Wort "griawig"

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Das Wort "griawig"
27.02.2006 von Russi

Das Wort "griawig"
27.02.2006 von Russi

Wie übersetzt man das am besten. Z.B. in dem Satz "wos schaust denn so griawig".

08.03.2006 von System1

hmm, also i kenn des "griawig" nua als Ausdruck fia: lieb, süß, nett, ...

z.B.: Beim Blick auf ein kleines Hündchen: Maaa, der schaut aber griawig!

27.03.2006 von doc

hmm, also i kenn des "griawig" nua als Ausdruck fia: lieb, süß, nett, ...

z.B.: Beim Blick auf ein kleines Hündchen: Maaa, der schaut aber griawig!


Oder (in OÖ) einfach nur "griawi"
Des is awa griawi.

Beim Hund würde man das g hinten dran lassen.
Maa, der schaut awa griawig aus.

griawig
07.05.2006 von shkwal

Also in NÖ wird das bei zB.:"wos schaust denn so griawig" auch als komisches dreinschauen bezeichnet (tramhappert, verschlafen, irritiert schauen).

04.06.2006 von System1

Ich würd's mit "grämig" (grantig) übersetzen.

Re: Das Wort "griawig"
04.06.2006 von HeleneT

Wie übersetzt man das am besten. Z.B. in dem Satz "wos schaust denn so griawig".

Ich kenne es im Zusammenhang: unverständlicherweise besorgt
griawig von grübeln, das b wird ja oft zum w

Gemütlich
18.06.2006 von Sparifunkerl

Ich kenn es als gemütlich, behaglich, gesellig

Mei is des griawig, da möcht i glei gar nimmer hoam geh


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Österreichisches Deutsch bezeichnet die in Österreich gebräuchlichen sprachlichen Besonderheiten der deutschen Sprache und ihres Wortschatzes in der hochdeutschen Schriftsprache. Davon zu unterscheiden sind die in Österreich gebräuchlichen bairischen und alemannischen Dialekte.

Das vom österreichischen Unterrichtsministerium mitinitiierte und für Schulen und Ämter des Landes verbindliche österreichische Wörterbuch dokumentiert das Vokabular der deutschen Sprache in Österreich seit 1951.

Teile des Wortschatzes der österreichischen Standardsprache sind, bedingt durch das bairische Dialektkontinuum, auch im angrenzenden Bayern geläufig.

Einige Begriffe und zahlreiche Besonderheiten der Aussprache entstammen den in Österreich verbreiteten Mundarten und regionalen Dialekten, viele andere wurden nicht-deutschsprachigen Kronländern der Habsburgermonarchie entlehnt. Eine große Anzahl rechts- und verwaltungstechnischer Begriffe sowie grammatikalische Besonderheiten gehen auf das österreichische Amtsdeutsch im Habsburgerreich zurück.

Außerdem umfasst ein wichtiger Teil des speziell österreichischen Wortschatzes den kulinarischen Bereich.

Daneben gibt es in Österreich abseits der hochsprachlichen Standardvarietät noch zahlreiche regionale Dialektformen, hier insbesondere bairische und alemannische Dialekte. Diese werden in der Umgangssprache sehr stark genutzt, finden aber keinen direkten Niederschlag in der Schriftsprache.
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