Thema: Farbadjektiva

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Farbadjektiva
05.04.2007 von JoDo

Farbadjektiva
05.04.2007 von JoDo

Die adjektivische Verwendung von Farben funktioniert recht einfach. Meistens.

Es gibt einen roten Käfer, ein grünes Blatt, ...
orange, blau, weiß, schwarz, gelb, braun, alles funktioniert nach dem gleichen Muster.

Aber!
Was ist mit rosa und lila?

Die Kinder haben folgende Lösung:
Das rosa re Leiberl
Der lila re Schuh

Hat das außer mir noch wer beobachtet, oder machen das andere Kinder nicht?

JoDo

Mir a
06.04.2007 von Russi

Wir machen das auch so, aber nennen es eher

das rosane Leiberl,
der lilane Schuh

Russi

Das geht in Ordnung!
06.04.2007 von JoDo

Liebe Grüße an Deine Familie!

JoDo

Wir sagten es wie Russi
03.05.2007 von Brezi

Bei uns in der Schule waren die n-Formen gang und gäbe, zusätzlich noch: der orau(n)schene Buntstift. Ich habe sogar (aber nur von einer Einzelperson) "lilarisch" gehört.

Jedenfalls waren diese Wörter verlässliche Initialzünder für saftige Zurechtweisungen durch die Lehrerin. Noch heute habe ich Hemmungen, diese im Dialekt eigentlich korrekten Formen zu verwenden.

Aber die r-Form deiner Kinder finde ich originell und liebenswert, auch wenn sie mir bis dato nicht bekannt war.


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Österreichisches Deutsch bezeichnet die in Österreich gebräuchlichen sprachlichen Besonderheiten der deutschen Sprache und ihres Wortschatzes in der hochdeutschen Schriftsprache. Davon zu unterscheiden sind die in Österreich gebräuchlichen bairischen und alemannischen Dialekte.

Das vom österreichischen Unterrichtsministerium mitinitiierte und für Schulen und Ämter des Landes verbindliche österreichische Wörterbuch dokumentiert das Vokabular der deutschen Sprache in Österreich seit 1951.

Teile des Wortschatzes der österreichischen Standardsprache sind, bedingt durch das bairische Dialektkontinuum, auch im angrenzenden Bayern geläufig.

Einige Begriffe und zahlreiche Besonderheiten der Aussprache entstammen den in Österreich verbreiteten Mundarten und regionalen Dialekten, viele andere wurden nicht-deutschsprachigen Kronländern der Habsburgermonarchie entlehnt. Eine große Anzahl rechts- und verwaltungstechnischer Begriffe sowie grammatikalische Besonderheiten gehen auf das österreichische Amtsdeutsch im Habsburgerreich zurück.

Außerdem umfasst ein wichtiger Teil des speziell österreichischen Wortschatzes den kulinarischen Bereich.

Daneben gibt es in Österreich abseits der hochsprachlichen Standardvarietät noch zahlreiche regionale Dialektformen, hier insbesondere bairische und alemannische Dialekte. Diese werden in der Umgangssprache sehr stark genutzt, finden aber keinen direkten Niederschlag in der Schriftsprache.
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