Thema: Grewegerl oder Grewecherl - aus der Liste Unbekannte Wörter

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Grewegerl oder Grewecherl - aus der Liste Unbekannte Wörter
04.08.2009 von zebra

Grewegerl oder Grewecherl - aus der Liste Unbekannte Wörter
04.08.2009 von zebra

Ein Grewecherl kenne ich als ein im Wachstum zurückgebliebenes, verkümmertes Tier oder eine Pflanze.

Re: Grewegerl oder Grewecherl - aus der Liste Unbekannte Wörter
11.08.2009 von zott

Kann auch eine Person sein.
lg harry

Re: Grewegerl oder Grewecherl - aus der Liste Unbekannte Wörter
11.08.2009 von JoDo

Der Kreweg!
AUSTRO-
DIMINUTIV
PROJECTO
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version L / Projekt begonnen am 22. 10. 2003
--------------------------------------------------------------------
das wort, das es nur im diminutiv gibt, gilt es hervorzuheben und zu finden, nicht den
diminutiv selbst. hiebei ist es wichtig, auf den richtigen genus zu kommen. -erl (= öst.
für -chen) ist ja immer neutral, das nichtdiminutierte wort könnte aber auch masc sein,
nicht immer fem. bsp. "der trensbart" ist richtig, die "trensbarte" gibt es nicht. hier ist
etymologiewissenschaftliches feingefühl gefragt, mitunter auch knallhartes wissen.
fraglich ist, ob wir wörter gelten lassen sollten, die es in der nichtverkleinerten form
gibt, die aber da etwas ganz anderes bedeuten. z.b. die pocke, das pockerl. da plädieren
wir doch glatt auf nein, um die spreu vom weizen zu trennen.
und was nie gilt:
sowas wie seidel/seiderl

der KREWEG: das Krewegerl (kleinwüchsiges, aber nicht unenergisches Wesen) (Quelle: Stachel sen.)
http://www.monochrom.at/austrodiminutiv/

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Österreichisches Deutsch definiert die in Österreich gebräuchlichen sprachlichen Besonderheiten der deutschen Sprache und des Wortschatzes in der hochdeutschen Schriftsprache. Davon zu unterscheiden sind die in Österreich verwendeten bairischen und alemannischen Dialekte.
Teile des Wortschatzes der österreichischen Standardsprache sind, bedingt durch das bairische Dialektkontinuum, auch im angrenzenden Bayern geläufig.

Einige Begriffe und zahlreiche Besonderheiten der Aussprache entstammen den in Österreich verbreiteten Mundarten und regionalen Dialekten, viele andere wurden nicht-deutschsprachigen Kronländern der Monarchie entlehnt. Eine erhebliche Anzahl rechts- und verwaltungstechnischer Begriffe sowie grammatikalische Besonderheiten gehen auf das österreichische Amtsdeutsch im Habsburgerreich zurück.

Außerdem umfasst ein großer Teil des speziell österreichischen Wortschatzes den kulinarischen Bereich; manche dieser Ausdrücke sind durch Verträge mit der Europäischen Gemeinschaft geschützt, damit EU-Recht Österreich nicht zwingt, hier fremde deutschsprachige Begriffe anzuwenden.
Daneben gibt es in Österreich abseits der hochsprachlichen Standardvarietät noch zahlreiche regionale Dialektformen, hier insbesondere bairische und alemannische Dialekte. Diese werden in der Umgangssprache sehr stark verwendet, finden aber keinen direkten Niederschlag in der Schriftsprache.

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