Thema: Unbekannte Abkürzung

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Unbekannte Abkürzung
27.02.2012 von Deutscher

Unbekannte Abkürzung
27.02.2012 von Deutscher

Hallo liebe Sprachnachbarn,
was in aller Welt bedeutet die Abkürzung "ggsdtl."?

Re: Unbekannte Abkürzung
27.02.2012 von Reinerle

Hallo vom Deutschen an den Deutschen *g !

Die Abkürzung "ggsdtl." steht nach Rückfrage bei meiner Österreicherin
für "gegenständlich" !
Schreibweise allerdings richtigerweise "ggstdl.".
Nach "Amtsnorm" - ggstl. (gegenständlich)

LG nach ? (etwa auch Heidelberg?)

Reinerle

Re: Unbekannte Abkürzung
27.02.2012 von Deutscher

Hallo vom Deutschen an den Deutschen *g !

Die Abkürzung "ggsdtl." steht nach Rückfrage bei meiner Österreicherin
für "gegenständlich" !
Schreibweise allerdings richtigerweise "ggstdl.".
Nach "Amtsnorm" - ggstl. (gegenständlich)

LG nach ? (etwa auch Heidelberg?)

Reinerle

Ja, vielen Dank, das ging ja schnell. Da mir die Abkürzung mit vertauschten Buchstaben erschienen ist, hatte ich geringe Chancen, die Erklärung zu finden. Was mich wundert, ist, dass die Verwendung der Abkürzung (egal ob richtig oder falsch geschrieben) sich stark auf Österreich (.at) konzentriert.

Gruß aus Heidelberg i.w.S.

Re: Unbekannte Abkürzung
18.12.2012 von System1

Was mich wundert, ist, dass die Verwendung der Abkürzung (egal ob richtig oder falsch geschrieben) sich stark auf Österreich (.at) konzentriert.

Das wundert mich nicht.

In Österreich wird "gegenständlich" als Bezug "zum vorliegenden Fall", "zur aktuellen Angelegenheit" oder "zur besprochenen Sache" verwendet. In Texten, in denen diese Verwendung vorkommt sind Abkürzungen (leider sehr) üblich.

In Deutschland ist "gegenständlich" in dieser österreichischen Bedeutung selten. Hier wird "gegenständlich" meist in Zusammenhang mit Kunst im Sinne von "bildhaft" oder "darstellend" verwendet. In solchen Texten sind Abkürzungen selten.


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Österreichisches Deutsch bezeichnet die in Österreich gebräuchlichen sprachlichen Besonderheiten der deutschen Sprache und ihres Wortschatzes in der hochdeutschen Schriftsprache. Davon zu unterscheiden sind die in Österreich gebräuchlichen bairischen und alemannischen Dialekte.

Das vom österreichischen Unterrichtsministerium mitinitiierte und für Schulen und Ämter des Landes verbindliche österreichische Wörterbuch dokumentiert das Vokabular der deutschen Sprache in Österreich seit 1951.

Teile des Wortschatzes der österreichischen Standardsprache sind, bedingt durch das bairische Dialektkontinuum, auch im angrenzenden Bayern geläufig.

Einige Begriffe und zahlreiche Besonderheiten der Aussprache entstammen den in Österreich verbreiteten Mundarten und regionalen Dialekten, viele andere wurden nicht-deutschsprachigen Kronländern der Habsburgermonarchie entlehnt. Eine große Anzahl rechts- und verwaltungstechnischer Begriffe sowie grammatikalische Besonderheiten gehen auf das österreichische Amtsdeutsch im Habsburgerreich zurück.

Außerdem umfasst ein wichtiger Teil des speziell österreichischen Wortschatzes den kulinarischen Bereich.

Daneben gibt es in Österreich abseits der hochsprachlichen Standardvarietät noch zahlreiche regionale Dialektformen, hier insbesondere bairische und alemannische Dialekte. Diese werden in der Umgangssprache sehr stark genutzt, finden aber keinen direkten Niederschlag in der Schriftsprache.
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