Thema: Es lebe die Gewerkschaft!

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Es lebe die Gewerkschaft!
04.10.2012 von Weibi

Es lebe die Gewerkschaft!
04.10.2012 von Weibi

Wenn ich das heute in den Nachrichten richtig verstanden habe, will der Gewerkschaftspräsident die Journilisten besänftigen, um einen Streik zu verhindern?

PS: Hinter mir steht mein Mann und flüstert mir ins Ohr, ich soll mich mit euch nicht streiten. (Er kennt sich mit Foren aus!)
Abgesehen davon bin ich der Meinung, dass andere Sektoren in österreich bestimmt mehr Grund hätten zu streiken als ausgerechnet die Journalisten!
So ein Blódsinn, an den letzten óst. Streik an den ich mich erinnern kann, waren die Bauern in den 80igern Jahren, die mit den Traktoren auffuhren - und nun ausgerechnet die Journalisten die wowieso ein angenehmes Leben führen und es gibt wichtigere Dinge im Leben als bezahlte Reportagen der sogenannten "freien" Presse. Für wie blöd halten die uns eigentlich?

Re: Es lebe die Gewerkschaft!
06.10.2012 von Koschutnig

O Weibi,
du beziehst dich offenbar auf solche Drohbotschaften:

http://www.horizont.at/home/detail/kv-aufkuendigun...

nicht wahr?

So ein Streik gäb' den Schreibern immerhin einmal Gelegenheit, sich auch gründlich mit der deutschen Sprache zu beschäftigen und etwas in gutem Deutsch zu lesen statt immer nur die Artikel von anderen Journalisten, wodurch sich deren sprachmordende Verbiegungen geradezu epidemisch ausbreiten. Es ist doch eigenartig, dass jeder Professionist imstande sein muss, sein Werkzeug richtig handzuhaben, angehende Zeitungsschreiber hingegen offenbar nie nachzuweisen brauchen, dass sie ihr Werkzeug, die Sprache, wirklich beherrschen, und damit umgehen dürfen, wie sie wollen. Meinungsbildner möchte jeder werden, Sprachverbildner werden sie.

Bisher scheint sich die zeitungkonsumierende Masse ob der journalistischen Streikdrohung auch nicht wirklich zu beunruhigen, es ist ja kein Bäckerstreik, der die Frühstückssemmel gefährdet. Endlich bliebe beim Frühstück Zeit fürs Studium der Baumarkt- und Winterschlussverkaufsprospekte, die jetzt bald kommen dürften. Auch hoffen etliche der Wirtshaustisch-Leserbriefschreiber wahrscheinlich bereits, dass noch mehr ihrer Ejakulationen die sonst leer bleibenden Seiten füllen werden. Es bestünde ja auch endlich die Gelegenheit zur Aufarbeitung der gewaltige Leserbrief-Flut, unter der die Redaktionen zu stöhnen behaupten.

Da drängt sich allerdings die bange Frage auf: Wo werden die Leserbriefschreiber bloß denken lassen, wenn sie einige Zeit keine "eigene Meinung" mehr vorgesetzt bekommen zu Berufsheer und Turnstundenzahl, zu Bettlern und der Besteuerung illegaler Prostituierter, zur Zuwanderung und zum Saualm-Asylwerber-Sonderheim oder zu Hasch-Dealern und zum Elternrecht auf die gsunde Watschn, zum Dieselpreis und zu Euro = Teuro, zu Frauenquote, Medizinstudiumzulassung und die Zukunft von Steinhof? Und wie um Himmels willen können wir erfahren, wer die beliebtetse Fußpflegerin, der herzigste Rauchfangkehrer des Landes ist? Bitter!

Aber darüber streiten? Nein, das wollen wir doch nicht!


LG

K.

Re: Es lebe die Gewerkschaft!
12.10.2012 von nicolai

Für wie blöd halten die uns eigentlich?

Immerhin, und das nicht zu Unrecht, für "blöd genug", tagtäglich ihre mehr oder weniger erbaulichen oder kompetenten Elaborate käuflich zu erwerben und ihnen somit ihr "angenehmes und fröhliches Leben" zu finanzieren...


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Österreichisches Deutsch bezeichnet die in Österreich gebräuchlichen sprachlichen Besonderheiten der deutschen Sprache und ihres Wortschatzes in der hochdeutschen Schriftsprache. Davon zu unterscheiden sind die in Österreich gebräuchlichen bairischen und alemannischen Dialekte.

Das vom österreichischen Unterrichtsministerium mitinitiierte und für Schulen und Ämter des Landes verbindliche österreichische Wörterbuch dokumentiert das Vokabular der deutschen Sprache in Österreich seit 1951.

Teile des Wortschatzes der österreichischen Standardsprache sind, bedingt durch das bairische Dialektkontinuum, auch im angrenzenden Bayern geläufig.

Einige Begriffe und zahlreiche Besonderheiten der Aussprache entstammen den in Österreich verbreiteten Mundarten und regionalen Dialekten, viele andere wurden nicht-deutschsprachigen Kronländern der Habsburgermonarchie entlehnt. Eine große Anzahl rechts- und verwaltungstechnischer Begriffe sowie grammatikalische Besonderheiten gehen auf das österreichische Amtsdeutsch im Habsburgerreich zurück.

Außerdem umfasst ein wichtiger Teil des speziell österreichischen Wortschatzes den kulinarischen Bereich.

Daneben gibt es in Österreich abseits der hochsprachlichen Standardvarietät noch zahlreiche regionale Dialektformen, hier insbesondere bairische und alemannische Dialekte. Diese werden in der Umgangssprache sehr stark genutzt, finden aber keinen direkten Niederschlag in der Schriftsprache.
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