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Kẹllerstiege

die, -n

Kellertreppe


Wortart: Substantiv
Referenz: 1294
Erstellt von: shadow
Erstellt am: 03.08.2007
Region: Waidhofen an der Ybbs(Stadt) (Niederösterreich)
Bekanntheit: 100%  
Bewertungen: 7 0

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Kommentare (9)


Stiege...
deren einziges Ziel ist, Erdgeschoss (1.Stock) und Untergeschoss (Keller) zu verbinden. :-) -sh-
shadow 03.08.2007


Beispiel:
Für einen schlechten Wein:
Na dea is owa auf da Köllastiang gwoxn (wurde im Keller gepantscht)
JoDo 04.08.2007


Auch Bezeichnung für eine Abfolge kleiner Weinproben in Form von (meist auf einem Holzbrett) aufgefädelten kleinen Gläsern (meistens 1/16 l)
Brezi 06.08.2007


Na, das...
mit den Weinproben war mir echt bisher unbekannt. Toll, gefällt mir diese Ergänzung. Bist halt doch der bessere "Recherchant" :-) -sh- Gauner ?
shadow 06.08.2007


Hab nicht recherchiert ...
... kannte das einfach (bin halt ein Bsuff)
Brezi 06.08.2007


Die Stiege/Treppe von donja, sowie das Stiegen-Treppenhaus von drschaeffera
sind bereits im Buch bzw auf der Seite eingetragen.
Stiege und Treppe sind sowieso ein eigenes Kapitel für mich, denn bei uns ist mit Treppe meist Holz gemeint, und mit der Stiege Stein oder Marmor, obwohl mir der Begriff Freitreppe im Zusammenhang mit Steintreppe auch bekannt ist
Amalia 12.08.2007


Lied:
Weil ich zumindest den Lesern dieser einen Seite hier eh schon als Alkoholiker gelte, gleich noch ein Lied, dass den "kulturellen" Stellenwert der Kellerstiege zusätzlich belegen soll: "Erscht kummt a Wegerl, dann kummt a Tür, dann kummt a Köllastiagn, dann kumman wir". Aber dann bitte mit dem Taxi heimfahren. Prost!
Brezi 05.09.2007


"kölaschdiang kölaschdiang...
dreimoe deafst rodn.../ wea duatn schded / met da zitrechn haund..." (H.C. Artmann:KINDAFAZARA)
Koschutnig 20.05.2008


Kellertreppe klingt für mich binnendeutsch, nicht nach österreichischem Deutsch. (Nicht wertend gemeint und nur meine pers. Sprachempfinden, bin kein Linguist.)
Euser3545yi 21.08.2018





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Österreichisches Deutsch bezeichnet die in Österreich gebräuchlichen sprachlichen Besonderheiten der deutschen Sprache und ihres Wortschatzes in der hochdeutschen Schriftsprache. Davon zu unterscheiden sind die in Österreich gebräuchlichen bairischen und alemannischen Dialekte.

Das vom österreichischen Unterrichtsministerium mitinitiierte und für Schulen und Ämter des Landes verbindliche österreichische Wörterbuch dokumentiert das Vokabular der deutschen Sprache in Österreich seit 1951.

Teile des Wortschatzes der österreichischen Standardsprache sind, bedingt durch das bairische Dialektkontinuum, auch im angrenzenden Bayern geläufig.

Einige Begriffe und zahlreiche Besonderheiten der Aussprache entstammen den in Österreich verbreiteten Mundarten und regionalen Dialekten, viele andere wurden nicht-deutschsprachigen Kronländern der Habsburgermonarchie entlehnt. Eine große Anzahl rechts- und verwaltungstechnischer Begriffe sowie grammatikalische Besonderheiten gehen auf das österreichische Amtsdeutsch im Habsburgerreich zurück.

Außerdem umfasst ein wichtiger Teil des speziell österreichischen Wortschatzes den kulinarischen Bereich.

Daneben gibt es in Österreich abseits der hochsprachlichen Standardvarietät noch zahlreiche regionale Dialektformen, hier insbesondere bairische und alemannische Dialekte. Diese werden in der Umgangssprache sehr stark genutzt, finden aber keinen direkten Niederschlag in der Schriftsprache.
Und hier noch ein paar hilfreiche Links: Technikwerker Volkswörterbuch Ö Jerga Urbana