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Pfeit

die,
[ Pfoad ]

Hemd


Wortart: Substantiv
Erstellt von: dankscheen
Erstellt am: 30.08.2008
Bekanntheit: 76%  
Bewertungen: 5 0

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Kommentare (8)


seit 2005-10-13 12:31:32 vorhanden
zott 01.09.2008


In dieser Form gehört es mMn eingetragen.
Auch wenn es in der Praxis niemand 'pfeit' ausspricht, sondern pfoat (wie hier angegeben) oder pfoad oder pfoadl (eigentlich müssten die Wiener und die Kärntner 'pfaad' sagen), ist 'pfeit' die korrekte "Schreibform". Daher bewerte ich hier. Die alternativen Aussprachen wie von mir angedeutet könnten vielleicht noch nachgetragen werden.
Brezi 01.09.2008


ACH, WIE IST´S MÖGLICH DANN,
dass es gelingen kann, dass nicht nur hier beim Wort, sondern auch bei "Pfort" und "Pfoad" Kommentare stehn ?(Betr.die dortigen Bemerkungen
" Kein Kommentar möglich.
Dieses Wort verweist auf ein bereits existierendes Wort. Fügen Sie Ihre Kommentare bitte bei dem existierendem Wort ein.


")
Koschutnig 23.01.2010


Laut RETTI
ist das Herkunftswort "PfeiD", daher auch die Aussprache "Pfoad".

Das (seltener die) Pfoad muß nicht zwingendermaßen "rupfad" sein, vom normalen
Hemd unterscheidet es sich durch die nicht durchgehende Knopflochleiste und den brustseitigen Quetschfalten. Oftmals ist das Ende der kurzen Knopflochleiste mit
Stickerei verziert.

Siehe: http://oewb.retti.info/oewb-public/show.cgi?lexnr=13DMqHrFh8H6ZLwK8eA3N11vBSj9GKOUfAvByV5D6zpuWtgwTCkRKg==&pgm_stat=show
albertusmagnus 24.01.2010


Wer
ist NOCH der Meinung, dass Pfeid mit D geschrieben gehört?
Bei entsprechendem Zuspruch plädiere ich für eine Änderung des Eintrages.
JoDo 24.01.2010


Meine Meinung:
stehen lassen. Passt so wie es ist.
Meli 24.01.2010


Da ohnehin nirgends
im ganzen deutschen Sprachgebiet im Auslaut ein stimmhafter Verschlusslaut existiert - "gd" und "kt" in "Magd" und "Markt" werden auch in der Hochlautung völlig identisch [kt] gesprochen -, ist die Schreibung des Singular-Nominativs eigentlich egal. Die Aussprache-Angabe mit -d ist ja auch unrichtig. Als die Rot-Chinesen , weil sie gar keine stimmhaften Verschlusslaute kennen, die Buchstaben b, d, g für ihre stimmlosen, aber unbehauchten Laute einführten (Beijing/Peking, Mao Zedong/tse Tung, Guangdong/Kanton) - haben sie damit bei uns ganz schöne Konfusion erzeugt! Und nun wundern sich die Chinesen, wie seltsam diese mit doch so schönen latein. Buchstaben geschriebenen Wörter von den Westlern ausgesprochen werden. Wie tät´s klingen, würde in irgendeiner Form nach Pfeit ein Vokal folgen?Aber der Genitiv wird ja nicht gebraucht, und der Pural? Ist der nicht endungslos - also immer [-t]?germanisch: *paidæ, st. Femininum. ahd. pfeit, st. Fem. mhd. pheit, st. Neutrum oder st. Fem. nhd. (dial.) "Pfeid" oder "Pfeit", Fem. oder Neut.
Die 2. oder hochdeutsche Lautverschiebung macht aus german. d ein hochdeutsches t (daher engl. day: deutsch Tag)
Koschutnig 24.01.2010


Wie Brezi (fast*) richtig sagt:
"eigentlich müssten [...] die Kärntner 'pfaad' sagen": Das Diendle ba der Glån
Håt a schwårze Pfat ån
Mueß a Schlampele sein
Weils nit auswåsch'n kånn.
(St. Veit/Glan 19. Jh.; Pogatschnigg, Dt. Volks-Lieder aus Kärnten, 1869, Nr. 627))*) nur "fast richtig", denn im Auslaut kann's [b,d,g] - stimmhafte Verschlusslaute! - nicht geben; die gibt's auch in der Hochlautung der dt. Hochsprache nicht!
Koschutnig 24.02.2012





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Österreichisches Deutsch bezeichnet die in Österreich gebräuchlichen sprachlichen Besonderheiten der deutschen Sprache und ihres Wortschatzes in der hochdeutschen Schriftsprache. Davon zu unterscheiden sind die in Österreich gebräuchlichen bairischen und alemannischen Dialekte.

Das vom österreichischen Unterrichtsministerium mitinitiierte und für Schulen und Ämter des Landes verbindliche österreichische Wörterbuch dokumentiert das Vokabular der deutschen Sprache in Österreich seit 1951.

Teile des Wortschatzes der österreichischen Standardsprache sind, bedingt durch das bairische Dialektkontinuum, auch im angrenzenden Bayern geläufig.

Einige Begriffe und zahlreiche Besonderheiten der Aussprache entstammen den in Österreich verbreiteten Mundarten und regionalen Dialekten, viele andere wurden nicht-deutschsprachigen Kronländern der Habsburgermonarchie entlehnt. Eine große Anzahl rechts- und verwaltungstechnischer Begriffe sowie grammatikalische Besonderheiten gehen auf das österreichische Amtsdeutsch im Habsburgerreich zurück.

Außerdem umfasst ein wichtiger Teil des speziell österreichischen Wortschatzes den kulinarischen Bereich.

Daneben gibt es in Österreich abseits der hochsprachlichen Standardvarietät noch zahlreiche regionale Dialektformen, hier insbesondere bairische und alemannische Dialekte. Diese werden in der Umgangssprache sehr stark genutzt, finden aber keinen direkten Niederschlag in der Schriftsprache.
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