5 stars - 2 reviews5


Klẹtterpatschen

der, -
[ klettapotschn ]

Leichtbergschuh


Wortart: Substantiv
Referenz: 763
Kategorie: Sport/Sportbegriffe Kleidung
Erstellt von: albertusmagnus
Erstellt am: 12.08.2010
Region: Graz(Stadt) (Steiermark)
Bekanntheit: 100%  
Bewertungen: 2 0

Dieser Eintrag ist als Teil des Wörterbuches eingetragen.

Kommentare (3)


Während der "Patschen"
solo ein bequemer Hausschuh ist, bezeichnet der Kletterpatschen einen besonders leichten, aber dennoch robusten Bergschuh, der sich durch eine besondere Griffigkeit der Sohle auszeichnet.
Im Gegensatz zum sonst eher schweren "normalen" Berschuh, wird er - wie der Name schon sagt - beim Klettern eingesetzt.
albertusmagnus 12.08.2010


Ich liebe ´Gleddaboodschn´!
Während der normale Bergschuh durch seine Steifigkeit unangenehm auffällt, hat der ´Kletterpatschen´ so eine angenehme Elastizität, die die Fußbewegungen optimal auf den Untergrund zu übertragen imstande ist.
JoDo 25.08.2010


Aus der "Geschichte des Kletterns in der Sächsischen Schweiz"
- https://de.wikipedia.org/wiki/Geschichte_des_Kletterns_in_der_Sächsischen_Schweiz"Die Sächsische Schweiz ... eines der ältesten Klettergebiete der Erde ... wird auch als „Wiege des Freikletterns“ bezeichnet. Sie entwickelte sich von einem Übungsgelände für die Alpen zum größten deutschen Klettergebiet mit über 20.000 Routen (Wege) an 1100 freistehenden Felsen. Von hier aus nahm die Freikletterbewegung, vor allem durch den Einfluss von Fritz Wiessner auf die amerikanische Kletterbewegung, ihren Anfang. So wurden hier ohne die Verwendung technischer Hilfsmittel bis in die 1970er Jahre die schwersten Wege der Welt erschlossen."Ab 1890 "begann Oscar Schuster mit seinen Seilgefährten die sächsischen Felsgebiete als Übungsterrain für die Alpen zu nutzen und erschloss in der Sächsischen Schweiz die ersten bedeutenden Klettergipfel. Schuster war es auch, der den in den Alpen benutzten Kletterschuh mit Hanfsohle zum Klettern an den Felsen der Sächsischen Schweiz einführte." Zur Entwicklung der Kletterschuhe ist auf dieser Seite einiges zu erfahren:- http://www.1999er.gipfelbuch.de/page_h18.htm "Not macht erfinderisch - Von der Hanf- zur Superhaftsohle"
Compy 21.01.2014





Facebook   Xing   Twitter

Impressum | Nutzung | Datenschutz

Österreichisches Deutsch bezeichnet die in Österreich gebräuchlichen sprachlichen Besonderheiten der deutschen Sprache und ihres Wortschatzes in der hochdeutschen Schriftsprache. Davon zu unterscheiden sind die in Österreich gebräuchlichen bairischen und alemannischen Dialekte.

Das vom österreichischen Unterrichtsministerium mitinitiierte und für Schulen und Ämter des Landes verbindliche österreichische Wörterbuch dokumentiert das Vokabular der deutschen Sprache in Österreich seit 1951.

Teile des Wortschatzes der österreichischen Standardsprache sind, bedingt durch das bairische Dialektkontinuum, auch im angrenzenden Bayern geläufig.

Einige Begriffe und zahlreiche Besonderheiten der Aussprache entstammen den in Österreich verbreiteten Mundarten und regionalen Dialekten, viele andere wurden nicht-deutschsprachigen Kronländern der Habsburgermonarchie entlehnt. Eine große Anzahl rechts- und verwaltungstechnischer Begriffe sowie grammatikalische Besonderheiten gehen auf das österreichische Amtsdeutsch im Habsburgerreich zurück.

Außerdem umfasst ein wichtiger Teil des speziell österreichischen Wortschatzes den kulinarischen Bereich.

Daneben gibt es in Österreich abseits der hochsprachlichen Standardvarietät noch zahlreiche regionale Dialektformen, hier insbesondere bairische und alemannische Dialekte. Diese werden in der Umgangssprache sehr stark genutzt, finden aber keinen direkten Niederschlag in der Schriftsprache.
Und hier noch ein paar hilfreiche Links: Die Technikwerker The Scrum Master Bairisch