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Marterl

das,
[ Materl ]

Bildstock, Wegstock


Wortart: Substantiv
Kategorie: Natur
Erstellt von: Hoerersdorf
Erstellt am: 09.06.2011
Bekanntheit: 100%  
Bewertungen: 1 3

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Materl
Ein Bildstock oder Wegstock, ist ein meist zu religiösen Zwecken errichtetes Wahrzeichen im Freien. Auch nach (Arbeits-)Unfällen wurde des öfteren ein Materl errichtet.
Die österreichische/süddeutsche Bezeichnung Marterl leitet sich von der hl. Martha - die Schwester des Lazarus - ab, die ursprünglich oft auf den Bildstöcken dargestellt wurde.
Hoerersdorf 09.06.2011


Die österreichische/süddeutsche Bezeichnung
Marterl leitet sich vom Wort Marter (griechisch: martyros) und übersetzt so viel wie „Blutzeuge“ bedeutet.
http://de.wikipedia.org/wiki/Bildstock#Ursprung_und_Funktion
Die Behauptung, dass Martha die Namensgeberin für die im süddeutschen Raum verwendete Bezeichnung "Marterl" für Bildstöcke gewesen sei, ist falsch; zum Unterschied zu den üblichen Betsäulen sind die so genannten Marterl im allgemeinen mit einer Inschrift versehen, die auf einen Unglücksfall hinweist, bei dem ein Mensch den Tod fand. Deshalb kommt Marterl von "Martyrium", Leiden.
http://www.heiligenlexikon.de/BiographienM/Martha_von_Bethanien.html
JoDo 10.06.2011





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Österreichisches Deutsch bezeichnet die in Österreich gebräuchlichen sprachlichen Besonderheiten der deutschen Sprache und ihres Wortschatzes in der hochdeutschen Schriftsprache. Davon zu unterscheiden sind die in Österreich gebräuchlichen bairischen und alemannischen Dialekte.

Das vom österreichischen Unterrichtsministerium mitinitiierte und für Schulen und Ämter des Landes verbindliche österreichische Wörterbuch dokumentiert das Vokabular der deutschen Sprache in Österreich seit 1951.

Teile des Wortschatzes der österreichischen Standardsprache sind, bedingt durch das bairische Dialektkontinuum, auch im angrenzenden Bayern geläufig.

Einige Begriffe und zahlreiche Besonderheiten der Aussprache entstammen den in Österreich verbreiteten Mundarten und regionalen Dialekten, viele andere wurden nicht-deutschsprachigen Kronländern der Habsburgermonarchie entlehnt. Eine große Anzahl rechts- und verwaltungstechnischer Begriffe sowie grammatikalische Besonderheiten gehen auf das österreichische Amtsdeutsch im Habsburgerreich zurück.

Außerdem umfasst ein wichtiger Teil des speziell österreichischen Wortschatzes den kulinarischen Bereich.

Daneben gibt es in Österreich abseits der hochsprachlichen Standardvarietät noch zahlreiche regionale Dialektformen, hier insbesondere bairische und alemannische Dialekte. Diese werden in der Umgangssprache sehr stark genutzt, finden aber keinen direkten Niederschlag in der Schriftsprache.
Und hier noch ein paar hilfreiche Links: Alooha Atlas Russwurm