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Beamtin

die,

Beamte


Wortart: Substantiv
Kategorie: Arbeitswelt Amts- und Juristensprache
Erstellt von: webbie
Erstellt am: 30.08.2011
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Kommentare (1)


Kuriose Wege
geht unsere Sprache mitunter: Da gibt es den Beamten, der niemanden beamtet, sondern selbst beamtet worden, also ein Beamteter ist, grad wie den Bedienten, der nie bedient wurde, sondern im Gegenteil ein Bedienender (und daher sicher des öfteren "bedient") war, heute jedoch nur noch als "1. Bedienter" und "2. Bedienter" in Theaterstücken eine gewisse (tragende) Rolle spielt. (Schon im großartigen alten Wörterbuch der Brüder Grimm findet sich ein ironischer Absatz zu derlei "Paradoxa", s. http://tinyurl.com/3kbpbqj ) Grammatikalischer Logik folgend steht dann 'einem Beamten' weiblich 'eine Beamte' gegenüber. Mehrere derartige (weibliche) Beamte lassen sich aber von den männlichen Beamten sprachlich nicht
unterscheiden, so finden sich stets differenziert die "Beamten und Beamtinnen" ange- und besprochen - und der Singular von 'Beamtinnen ist klarerweise "Beamtin" - in Österreich wie in Deutschland. Doch auch die singuläre Beamte findet sich - seltener allerdings - im Sprachgebrauch beider Länder. Soviel zum Eintrag.
Koschutnig 30.08.2011





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Österreichisches Deutsch bezeichnet die in Österreich gebräuchlichen sprachlichen Besonderheiten der deutschen Sprache und ihres Wortschatzes in der hochdeutschen Schriftsprache. Davon zu unterscheiden sind die in Österreich gebräuchlichen bairischen und alemannischen Dialekte.

Das vom österreichischen Unterrichtsministerium mitinitiierte und für Schulen und Ämter des Landes verbindliche österreichische Wörterbuch dokumentiert das Vokabular der deutschen Sprache in Österreich seit 1951.

Teile des Wortschatzes der österreichischen Standardsprache sind, bedingt durch das bairische Dialektkontinuum, auch im angrenzenden Bayern geläufig.

Einige Begriffe und zahlreiche Besonderheiten der Aussprache entstammen den in Österreich verbreiteten Mundarten und regionalen Dialekten, viele andere wurden nicht-deutschsprachigen Kronländern der Habsburgermonarchie entlehnt. Eine große Anzahl rechts- und verwaltungstechnischer Begriffe sowie grammatikalische Besonderheiten gehen auf das österreichische Amtsdeutsch im Habsburgerreich zurück.

Außerdem umfasst ein wichtiger Teil des speziell österreichischen Wortschatzes den kulinarischen Bereich.

Daneben gibt es in Österreich abseits der hochsprachlichen Standardvarietät noch zahlreiche regionale Dialektformen, hier insbesondere bairische und alemannische Dialekte. Diese werden in der Umgangssprache sehr stark genutzt, finden aber keinen direkten Niederschlag in der Schriftsprache.
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