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Brittelmaß , das

Schonmaß, Mindestmaß bei Fisch oder Krebs


Art des Eintrag: Substantiv

Erstellt am: 12.07.2016

Bekanntheit: 0%

Beurteilung: 1 | 3

Kommentar am 12.07.2016
Das Brittelmaß bezeichnet die gesetzlich vorgeschriebene Länge, die ein Fisch oder Krebstier mindestens aufweisen muss, damit er vom Fischer dem Gewässer entnommen werden darf. Durch das jeweilige Brittelmaß soll dem Fisch die Möglichkeit gegeben werden, sich mindestens einmal fortzupflanzen, damit der Bestand erhalten bleibt.

Fische und Krustentiere dürfen grundsätzlich nur dann angeeignet werden, wenn sie das Brittelmaß aufweisen ( § 10 NÖ Fischereigesetz 2001 ). Das Brittelmaß ist die Länge des Tieres, die von der Kopfspitze bis zum Ende der Schwanzflosse gemessen wird.
Fischereiverein Neunkirchen:http://www.fischereiverein-neunkirchen-schwarzatal.at/index.php/verordnungen/8-home/40-schonzeiten-und-brittelmasse


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Brittelmaß






Österreichisches Deutsch bezeichnet die in Österreich gebräuchlichen sprachlichen Besonderheiten der deutschen Sprache und ihres Wortschatzes in der hochdeutschen Schriftsprache. Davon zu unterscheiden sind die in Österreich genutzten bairischen und alemannischen Dialekte.
Teile des Wortschatzes der österreichischen Standardsprache sind, bedingt durch das bairische Dialektkontinuum, auch im angrenzenden Bayern geläufig.

Einige Begriffe und zahlreiche Besonderheiten der Aussprache entstammen den in Österreich verbreiteten Mundarten und regionalen Dialekten, viele andere wurden nicht-deutschsprachigen Kronländern der Monarchie entlehnt. Eine umfangreiche Anzahl rechts- und verwaltungstechnischer Begriffe sowie grammatikalische Besonderheiten gehen auf das österreichische Amtsdeutsch im Habsburgerreich zurück.

Außerdem umfasst ein großer Teil des speziell österreichischen Wortschatzes den kulinarischen Bereich; einige dieser Ausdrücke sind durch Verträge mit der Europäischen Gemeinschaft geschützt, damit EU-Recht Österreich nicht zwingt, hier fremde deutschsprachige Begriffe zu verwenden.
Daneben gibt es in Österreich abseits der hochsprachlichen Standardvarietät noch verschiedene regionale Dialektformen, hier im Besonderen bairische und alemannische Dialekte. Diese werden in der Umgangssprache sehr stark genutzt, finden aber keinen direkten Niederschlag in der Schriftsprache.

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