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Vordienstzeiten

für Besoldung bzw. Entgelt und Rente/Pension anrechenbare Zeiten aus einem früheren Arbeitsverhältnis


Art des Eintrag: Substantiv

Kategorie: Arbeitswelt

Erstellt am: 20.10.2016

Bekanntheit: 0%

Beurteilung: 1 | 3

Kommentar am 20.10.2016
DUDEN:

Vordienstzeiten, die Wortart: Pluralwort Gebrauch: österreichische Verwaltungssprache Bedeutung: für Gehalt und Pension anrechenbare Zeiten aus einem früheren Arbeitsverhältnis
DUDEN online:http://www.duden.de/rechtschreibung/Vordienstzeiten
Die Beamtin/Vertragsbedienstete oder der Beamte/Vertragsbedienstete ist bei Dienstantritt von der Dienstbehörde/Personalstelle nachweislich über die Bestimmungen zur Anrechnung von Vordienstzeiten zu belehren. Sie oder er hat sodann alle vor Beginn des Dienstverhältnisses zurückgelegten Vordienstzeiten nach § 12 Abs. 2 oder 3 GehG bzw. § 26 Abs. 2 oder 3VBG mitzuteilen. Die Dienstbehörde/Personalstelle hat aufgrund dieser Mitteilung und bei Vorliegen entsprechender Nachweise die Dauer der anrechenbaren Vordienstzeiten festzustellen, um welche die für die Vorrückung/Aufstufung wirksame Dienstzeit bei der Ermittlung der Einstufung zu verlängern ist.
Bundesministerium für Bildung:https://www.bmb.gv.at/ministerium/rs/2015_25.html
Anrechnung von Vordienstzeiten Die Höhe des Anspruchs auf Lohn und Gehalt richtet sich in vielen Kollektivverträgen auch nach etwaigen Vordienstzeiten . Das sind bei anderen Arbeitgebern bei gleicher oder ähnlicher Tätigkeit geleisteten Arbeiten. Als Vordienstzeiten können aber auch z.B. Schulzeiten gewertet werden. Wichtig ist es, den Arbeitgeber im Zuge der Vertragsgestaltung über die Vordienstzeiten zu informieren und diese gegebenenfalls auch nachzuweisen.
OÖ Arbeiterkammer:https://ooe.arbeiterkammer.at/beratung/arbeitundrecht/Arbeitsvertrag/Vordienstzeiten.html
Der UNTERSCHIED (zur Kenntnsnahme durch potentielle, aber seriöse Negativ-Beurteiler): Während DUDEN das Eintragswort als Pluralwort der österr. Verwaltungssprache klassifiziert, existiert in der deutschländischen Varietät der deutschen Sprache ein solches Wort allerdings auch als Singularbegriff:
Wehr- und Zivildienstzeiten gelten als ruhegehaltfähig. Eine gesonderte Anerkennung als Vordienstzeit erfolgt nicht.
Berlin online Stadtportal:https://www.berlin.de/landesverwaltungsamt/versorgung/vordienstzeiten/


Kommentar am 05.03.2020
Auch den Plural findet man in diesem Sinn immer öfter, im Kommentar zum deutschen Bürgerlichen Gesetzbuch allerdings oft noch mit dem Zusatz "sog.":
Auch vertraglich gleichgestellte Zeiten (z.B. sog. Vordienstzeiten) können zu berücksichtigen sein.
Das Bürgerliche Gesetzbuch. Kommentar. Bd. 4,2 : https://tinyurl.com/r8kgu7z
Der Begriff an sich dürfte allerdings bereits durchaus bekannt sein

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Vordienstzeiten






Österreichisches Deutsch definiert die in Österreich gebräuchlichen sprachlichen Besonderheiten der deutschen Sprache und des Wortschatzes in der hochdeutschen Schriftsprache. Davon zu unterscheiden sind die in Österreich benutzten bairischen und alemannischen Dialekte.
Teile des Wortschatzes der österreichischen Standardsprache sind, bedingt durch das bairische Dialektkontinuum, auch im angrenzenden Bayern geläufig.

Einige Begriffe und zahlreiche Besonderheiten der Aussprache kommen aus den in Österreich verbreiteten Mundarten und regionalen Dialekten, viele andere wurden nicht-deutschsprachigen Kronländern der Monarchie entlehnt. Eine umfangreiche Anzahl rechts- und verwaltungstechnischer Begriffe sowie grammatikalische Besonderheiten gehen auf das österreichische Amtsdeutsch im Habsburgerreich zurück.

Außerdem umfasst ein großer Teil des speziell österreichischen Wortschatzes den kulinarischen Bereich; einige dieser Ausdrücke sind durch Verträge mit der Europäischen Gemeinschaft geschützt, damit EU-Recht Österreich nicht zwingt, hier fremde deutschsprachige Begriffe zu verwenden.
Daneben gibt es in Österreich abseits der hochsprachlichen Standardvarietät noch verschiedene regionale Dialektformen, hier im Besonderen bairische und alemannische Dialekte. Diese werden in der Umgangssprache sehr stark verwendet, finden aber keinen direkten Niederschlag in der Schriftsprache.

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