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Wochengeldbezieherin , die

Mutterschaftsgeldbezieherin


Art des Eintrag: Substantiv

Erstellt am: 16.10.2018

Bekanntheit: 0%

Beurteilung: 2 | 2

Kommentar am 16.10.2018

Mit Ende des Wochengeldbezuges erhalten Sie automatisch eine Bezugsbestätigung mit der Post. Sie dient zur Vorlage bei Ihrer Dienstgeberin oder Ihrem Dienstgeber. .... Auf Grund der Datenschutzbestimmungen dürfen wir die Bestätigung nur Ihnen als Wochengeldbezieherin aushändigen.
NÖGKK:https://tinyurl.com/y9938x5p
Nach Geburt unseres Sohnes Ende März befindet sich meine Frau in der Schutzzeit und ist somit Wochengeldbezieherin bis Mitte Juli. Als Karenzmodell würden wir uns für die Variante 12+2 gehaltsabhängig entscheiden.
Babyforum.at:https://tinyurl.com/yd6b3uee
Da im neuen Jahr recht häufig seitens der Wochengeldbezieherin keine weiteren Einkünfte bezogen werden, kann das Wochengeld, welches noch für eine bestimmte Zeit im Dezember des alten Jahres gedacht ist, aber erst im neuen Jahr zufließt, häufig das "Zünglein" an der Waage bilden, ob dem Partner ein Alleinverdienerabsetzbetrag zusteht oder nicht zusteht.
Akademie für Recht und Steuern:https://tinyurl.com/y9vxqpp7


Kommentar am 31.10.2018
Geschafft! Ein wahrhaft großer Schritt der Evolution! „Bezieher, Bezieherin A D, der bzw. die, ... Person, die regelmäßig Geld .... erhält“ steht im Variantenwörterbuch (S. 112f.) und dann kommen die Beispiele männlicher und weiblicher Personen von Ausgleichszulagenbezieher(in) und Familienbeihilfenbezieher(in) bis Pensionsbezieher(in) und Stipendienbezieher(in), doch dann die österreichische Sensation:
Wochengeldbezieher(in)
Amann, Variantenwörterbuch:https://tinyurl.com/yd3w6t8x
- mit A für Austria. Jawoll! In Österreich sind es also nicht nur die Frauen, die wie im Rest der Welt die Kinder kriegen und anstelle ihres Arbeitslohns ein Wochengeld beziehen, offenbar gibt es auch Männer im Wochenbett mit Anspruch auf Mutterschaftsgeld, Wöchnerinnen und Wöchner sozusagen (und nicht jene „Wöchner“, die früher 7-Tages-Dienste verrichteten).

Kommentar am 14.11.2018
Unbekannt und Minus? Stört da einen "Bewerter" die weibliche Form des Eintrags? Mit der grammatisch männlichen Form seien Frauen "selbstverständlich mitgemeint", wird von den Verteidigern des sogenannten "generischen Maskulinums" in der derzeitigen Auseinandersetzung über sprachliche Genderisierung erklärt. Mitgemeint - auch bei den Wochengeldbeziehern MITgemeint? Ja dann:
Künftig werden Wochengeldbezieher für den Zeitraum der Bezugsdauer vom Sozialversicherungsbeitrag befreit.
Sozialversicherung der gewerblichen Wirtschaft:https://tinyurl.com/y6w3ug6u
Vorsicht Wochengeldbezieher: Bei Bezug eines Pflegekarenzgeldes ruht der Anspruch auf Kranken- und Wochengeld. Die Zeiten einer Pflegekarenz sind bei der Ermittlung der Bemessungsgrundlage für das Wochengeld jedoch nicht zu berücksichtigen
ÖAAB Oberösterreich:https://tinyurl.com/ya8b478b
FRAGE: Sind in Österreich weibliche und männliche Wochengeldbezieher tatsächlich völlig gleichberechtigt?

Kommentar am 14.11.2018
Wenn hier jedes "Unbekannt und Minus? Stört da einen Bewerter .....? diskutiert werden soll, dann hast noch jede Menge Arbeit vor dir Lupina. Meinungen sind eben wie die Menschen verschieden, oder nicht ? Bei meinen einträgen nehm ich jede Bewertung an, fertig!

Kommentar am 15.11.2018
Nicht so einfach mit einem "Mitgemeint" macht man sich’s bei der Oberösterr. Landesregierung, Abt Bildungskonto, wo man offenbar meint, falls es auch beim Wochengeldbezug männliche und weibliche Personen gibt, sollten sie wie andere Angehörige beider Geschlechter jeweils ausdrücklich genannt und gefördert werden können:
Arbeitnehmer/-innen, Kinderbetreuungsgeldbezieher/-innen, Personen in Elternkarenz und Wochengeldbezieher/-innen, Wiedereinsteiger/-innen nach der Kinderkarenz, Bezieher/-innen von Arbeitslosengeld oder Notstandshilfe, freie Dienstnehmer/-innen, selbstständige Betriebsführer/-innen u.v.m. mit Hauptwohnsitz in Oberösterreich
Bauakademie.at:https://tinyurl.com/y87yaqx7
Anmerkung für noch Unaufgeklärte: "Wochengeld" erhält nur eine Mutter ("in den Wochen", "im Wochenbett") , daher auch der bundesdeutsche Begriff "Mutterschaftsgeld". Männliche Mütter aber sind zur Zeit noch Fake News!

Kommentar am 16.11.2018
Wiedergutmachung aus Oberösterreich zur skurrilen Alternative "Wochengeldbezieher/innen" (s. vorheriger Kommentar) : In einem Antragsformular „OÖ. BILDUNGSKONTO - Antrag auf Gewährung von Förderungsmitteln“ an das Amt der Oö. Landesregierung Direktion Bildung und Gesellschaft wird sehr wohl darauf geachtet, dass es zwar Personen zweier Geschlechter in diversen Positionen gibt, dass aber das Wochengeld nur einer Wochengeldbezieherin zukommt: Angaben zur Beschäftigung:
Ich bin • arbeitslos/arbeitssuchend gemeldet seit .... • Arbeitslosengeldbezieher/in seit ... • Kinderbetreuungsgeldbezieher/in • in Bildungskarenz • im Notstand • in Karenz • Wochengeldbezieherin von – bis
Land Oberösterreich:https://tinyurl.com/y8mfkh8y


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Wochengeldbezieherin






Österreichisches Deutsch bezeichnet die in Österreich gebräuchlichen sprachlichen Besonderheiten der deutschen Sprache und ihres Wortschatzes in der hochdeutschen Schriftsprache. Davon zu unterscheiden sind die in Österreich genutzten bairischen und alemannischen Dialekte.
Teile des Wortschatzes der österreichischen Standardsprache sind, bedingt durch das bairische Dialektkontinuum, auch im angrenzenden Bayern geläufig.

Einige Begriffe und zahlreiche Besonderheiten der Aussprache entstammen den in Österreich verbreiteten Mundarten und regionalen Dialekten, viele andere wurden nicht-deutschsprachigen Kronländern der Monarchie entlehnt. Eine erhebliche Anzahl rechts- und verwaltungstechnischer Begriffe sowie grammatikalische Besonderheiten gehen auf das österreichische Amtsdeutsch im Habsburgerreich zurück.

Außerdem umfasst ein großer Teil des speziell österreichischen Wortschatzes den kulinarischen Bereich; manche dieser Ausdrücke sind durch Verträge mit der Europäischen Gemeinschaft geschützt, damit EU-Recht Österreich nicht zwingt, hier fremde deutschsprachige Begriffe zu verwenden.
Daneben gibt es in Österreich abseits der hochsprachlichen Standardvarietät noch verschiedene regionale Dialektformen, hier insbesondere bairische und alemannische Dialekte. Diese werden in der Umgangssprache sehr stark genutzt, finden aber keinen direkten Niederschlag in der Schriftsprache.

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