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Durchhaus

das, -es, -er

Haus mit öffentlichem Durchgang


Wortart: Substantiv
Erstellt von: HeleneT
Erstellt am: 03.06.2006
Bekanntheit: 70%  
Bewertungen: 62 1

Dieser Eintrag ist als Teil des Wörterbuches eingetragen.

Kommentare (4)


weitere Verwendung in der Umgangssprache
wird auch verwendet, wenn in einem an sich ruhigen Umfeld plötzlich viel los ist: wos is' des für a Durchhaus!
pekr01 13.01.2007


weitere Verwendung in der Umgangssprache
wird auch verwendet, wenn in einem an sich ruhigen Umfeld plötzlich viel los ist: wos is' des für a Durchhaus!
pekr01 13.01.2007


Das Nomen "Durchhaus" (n) für ein Haus mit einem Durchgang, der zwei Straßen verbindet, ist deutschländisches und österreichisches Standarddeutsch, nicht ugs.

Standard in ch: die Passage (für den Durchgang)
Standard 21.05.2016


Nach Duden ist "Durchhaus" österreichisch, mit der Bedeutung "Haus mit einem Durchgang, der zwei Straßen verbindet", Laut ÖWB salopp mit übertragener Bedeutung in der Redewendung "da geht's zu, wie in einem Durchhaus" = es ist unruhig, ein Kommen und Gehen usw.
heinzpohl 04.11.2016





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Österreichisches Deutsch bezeichnet die in Österreich gebräuchlichen sprachlichen Besonderheiten der deutschen Sprache und ihres Wortschatzes in der hochdeutschen Schriftsprache. Davon zu unterscheiden sind die in Österreich gebräuchlichen bairischen und alemannischen Dialekte.

Das vom österreichischen Unterrichtsministerium mitinitiierte und für Schulen und Ämter des Landes verbindliche österreichische Wörterbuch dokumentiert das Vokabular der deutschen Sprache in Österreich seit 1951.

Teile des Wortschatzes der österreichischen Standardsprache sind, bedingt durch das bairische Dialektkontinuum, auch im angrenzenden Bayern geläufig.

Einige Begriffe und zahlreiche Besonderheiten der Aussprache entstammen den in Österreich verbreiteten Mundarten und regionalen Dialekten, viele andere wurden nicht-deutschsprachigen Kronländern der Habsburgermonarchie entlehnt. Eine große Anzahl rechts- und verwaltungstechnischer Begriffe sowie grammatikalische Besonderheiten gehen auf das österreichische Amtsdeutsch im Habsburgerreich zurück.

Außerdem umfasst ein wichtiger Teil des speziell österreichischen Wortschatzes den kulinarischen Bereich.

Daneben gibt es in Österreich abseits der hochsprachlichen Standardvarietät noch zahlreiche regionale Dialektformen, hier insbesondere bairische und alemannische Dialekte. Diese werden in der Umgangssprache sehr stark genutzt, finden aber keinen direkten Niederschlag in der Schriftsprache.
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