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Abtrieb



Rührteig


Wortart: Substantiv
Kategorie: Essen und Trinken
Erstellt von: HeleneT
Erstellt am: 03.07.2006
Bekanntheit: 96%  
Bewertungen: 7 3

Dieser Eintrag ist als Teil des Wörterbuches eingetragen.

Kommentare (4)


http://de.wikipedia.org/wiki/Abtrieb_(Kochen)

Unter Abtrieb (auch: Butterabtrieb, Abtriebmasse) versteht man jene Masse, die aus mit dem Mixer flaumig gerührter Butter, Staubzucker und Eidottern entsteht. Es handelt sich hierbei um einen küchentechnischen Begriff, der vorwiegend in älteren Kochbüchern explizit verwendet wurde und am ehesten dem bayrisch-österreichischen Küchenwortschatz zuzurechnen ist.
biba 29.08.2014


Der Abtrieb ist das gerührte Ei - Butter - Zucker - Gemisch.
Erst wenn das Mehl dazu kommt, spricht man von Teig.
berberitze 23.11.2017


Bin kein Back- und Küchenprofi, aber das habe ich definitiv noch nie gehört.
Firmian 24.11.2017


berberitze hat völlig recht: Die Erklärung mit "Teig" gehört schnell korrigiert, ehe das Wort evtl. ins Volkswörterbuch aufgenommen wird. Gar so spez. Österreichisch ist's ja nicht mehr, wie etwa die Beispielsammlung im Gastronomie Online Lexikon zeigt - https://de.mimi.hu/gastronomie/abtrieb.html

Doch Abtrieb ist nicht gleich Abtrieb! Wer sich dort nämlich über den "Abtrieb" informieren möcht, dem sei dringend das Mitdenken angeraten, denn 2x wird - unkommentiert! - mit [⇑] zwar auf den Eintrag, jedoch auf einen sehr, sehr anderen Abtrieb verwiesen:
Eines gibt Gorgonzola-Erklärungen ("der grüne Müde"),
Der Käse wurde einst im Herbst und Winter hergestellt, kurz nachdem die Kühe erschöpft vom Alm~[⇑] ihre Milch gaben
source: Küchengötter.de,
das andere bezieht sich auf den Bergkäse:
Nach dem Alm~[⇑] verschlechterte sich die Futterqualität und die Milchleistung der Kühe sank ab, meist reichte sie im Winter gerade noch zur Selbstversorgung des Hofes, gekäst wurde dann kaum noch.
source: Kochwiki

Koschutnig 24.11.2017





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Österreichisches Deutsch bezeichnet die in Österreich gebräuchlichen sprachlichen Besonderheiten der deutschen Sprache und ihres Wortschatzes in der hochdeutschen Schriftsprache. Davon zu unterscheiden sind die in Österreich gebräuchlichen bairischen und alemannischen Dialekte.

Das vom österreichischen Unterrichtsministerium mitinitiierte und für Schulen und Ämter des Landes verbindliche österreichische Wörterbuch dokumentiert das Vokabular der deutschen Sprache in Österreich seit 1951.

Teile des Wortschatzes der österreichischen Standardsprache sind, bedingt durch das bairische Dialektkontinuum, auch im angrenzenden Bayern geläufig.

Einige Begriffe und zahlreiche Besonderheiten der Aussprache entstammen den in Österreich verbreiteten Mundarten und regionalen Dialekten, viele andere wurden nicht-deutschsprachigen Kronländern der Habsburgermonarchie entlehnt. Eine große Anzahl rechts- und verwaltungstechnischer Begriffe sowie grammatikalische Besonderheiten gehen auf das österreichische Amtsdeutsch im Habsburgerreich zurück.

Außerdem umfasst ein wichtiger Teil des speziell österreichischen Wortschatzes den kulinarischen Bereich.

Daneben gibt es in Österreich abseits der hochsprachlichen Standardvarietät noch zahlreiche regionale Dialektformen, hier insbesondere bairische und alemannische Dialekte. Diese werden in der Umgangssprache sehr stark genutzt, finden aber keinen direkten Niederschlag in der Schriftsprache.
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