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überwuzelt, überwuzzelt, überwutzelt



nicht wirklich jung, eher das Gegenteil


Wortart: Adjektiv
Erstellt von: yad-yag
Erstellt am: 31.08.2006
Bekanntheit: 75%  
Bewertungen: 4 0

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Kommentare (6)


wird hier nicht auf das Gewicht bezogen, sondern eher auf das Alter.
HeleneT 31.08.2006


Ja
Ja, hast recht! Danke!
yad-yag 31.08.2006


na,
dann ändere es doch, damit ich mein grünes Hakerl machen kann!
HeleneT 31.08.2006


Hab geändert
Von 'nicht wirklich schlank, eher das Gegenteil' auf s.o.
yad-yag 05.09.2006


etwas älter, dicklicher, nicht mehr so attraktiv
Ich kenne es eher in diesem Zusammenhang.
Eine etwas ältere Frau welche auch schon dicklicher ist, etwas verlebt wirkt und an Erotik, Attraktivität usw. verloren hat.
rolandschweiger 22.08.2007


Meine Frage zu diesem Ausdruck rückt etwas näher an die Wortwurzel "wuz" oder "wuzz" oder ähnlich.

"Wuzerl" (das "u" lang und betont) war zur Zeit meiner Kindheit (1960-1970) ein durch das Reiben mit zwei Fingern oder zwischen den beiden Handflächen erzeugtes faden- bis wülstchenförmiges kleines Gebilde aus formbarem Material.

Gegend: Ost- bis Südsteiermark, Graz(-Umgebung)

Meine Frage zu diesem Wort (überwuzelt) ist nun:

Hat man auch schon das Verb dazu ("überwuzeln") gehört?

Wenn nicht, wäre es vorstellbar?

Also, ich könnte mir Folgendes dazu vorstellen: Ausgehend von einer wörtlichen und sehr phantasievollen Imagination, wie die gigantische Hand eines Riesen oder einer Riesin auf einer Autobahn eine erbarmungswürdige Person hin- und herrollt, um ein (Riesen-)Wuzerl aus ihr zu machen, gelangt man zu einer potentiell übertragenen Bedeutung, indem man meint, dass ein Grobian durch sein Verhalten jemanden in dessen Würde und persönlicher Einmaligkeit deformiert.
Puser3857qu 28.11.2016





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Österreichisches Deutsch bezeichnet die in Österreich gebräuchlichen sprachlichen Besonderheiten der deutschen Sprache und ihres Wortschatzes in der hochdeutschen Schriftsprache. Davon zu unterscheiden sind die in Österreich gebräuchlichen bairischen und alemannischen Dialekte.

Das vom österreichischen Unterrichtsministerium mitinitiierte und für Schulen und Ämter des Landes verbindliche österreichische Wörterbuch dokumentiert das Vokabular der deutschen Sprache in Österreich seit 1951.

Teile des Wortschatzes der österreichischen Standardsprache sind, bedingt durch das bairische Dialektkontinuum, auch im angrenzenden Bayern geläufig.

Einige Begriffe und zahlreiche Besonderheiten der Aussprache entstammen den in Österreich verbreiteten Mundarten und regionalen Dialekten, viele andere wurden nicht-deutschsprachigen Kronländern der Habsburgermonarchie entlehnt. Eine große Anzahl rechts- und verwaltungstechnischer Begriffe sowie grammatikalische Besonderheiten gehen auf das österreichische Amtsdeutsch im Habsburgerreich zurück.

Außerdem umfasst ein wichtiger Teil des speziell österreichischen Wortschatzes den kulinarischen Bereich; einige dieser Ausdrücke sind durch Verträge mit der Europäischen Gemeinschaft geschützt, damit EU-Recht Österreich nicht zwingt, hier fremde deutschsprachige Begriffe anzuwenden.

Daneben gibt es in Österreich abseits der hochsprachlichen Standardvarietät noch zahlreiche regionale Dialektformen, hier insbesondere bairische und alemannische Dialekte. Diese werden in der Umgangssprache sehr stark genutzt, finden aber keinen direkten Niederschlag in der Schriftsprache.
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